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Vanalander

Vanalander hat geschrieben 124 Beiträge für Vanaland

Namensforschung und Münzen widerlegt Mythen

Durch Zufall bin ich mal wieder bei der Namensforschung gelandet und dabei so nebenbei auf den Ursprung des Begriffes Chorvati gestoßen, was der Ursprung der Kroaten (Hrvati) sein soll. Der klingt nicht besonders slawisch, also wo kommt das her? Aber auch bei der Herkunft der Polen gibt es einige Fortschritte zu vermelden.
Ich fand das so aufschlussreich das ich euch das nicht vorenthalten wollte.

Gleichzeitig sei erwähnt das ich es nicht leiden kann, wenn sich Leute lautstark als politisch korrekt aufspielen, keine Ahnung von Geschichte haben und die sozialen Unterschiede und Probleme Europas in der Gegenwart politisch großzügig übersehen.
Da gäbe es mehr zu tun als die Geschichte umzuschreiben. Weiterlesen

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Linguistische Irrwege

Im Allgemeinem sind wir ja alle sehr wissenschaftsgläubig und einige behaupten sogar das die Linguistik unfehlbar sei. Deshalb hier mal ein Beispiel wie stark Linguisten daneben liegen können.

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Die Zimmerer Mitteleuropas

Heute möchte ich mal die beeindruckenden Fähigkeiten neolithischer Kulturen Mitteleuropas darstellen. Dazu zwei Beispiele aus völlig unterschiedliche Epochen. Beginnen möchte ich mit den Linearbandkeramikern, dann arbeiten wir uns vor zu den endneolithischen Pfahlbauern am Züricher See vor.
Ich denke das wird die Sicht einiger Zuschauer auf das Neolithikum doch etwas verändern, denn die Jungs und Mädels von damals waren keineswegs so primitiv wie wir uns das vorstellen.

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Cessair und Sir Orfeo

Von Legenden und Mythen

Heute erzähle ich mal eine hübsche kleine Geschichte aus England um etwa 1330 AD. Sie trägt einfach den Namen „Sir Orfeo“ und wurde mit verschiedenen anderen Geschichten genannt „Auchinleck Manuscript, NLS Adv. MS 19.2.1“, in London entdeckt, wo sie vermutlich kopiert wurde. Heute befindet sich sich in der schottischen Nationalgalerie. Die Geschichten entstammen einer Zeit die die Fortsetzung der angelsächsischen Tradition gegenüber den Normannen zeigt, die nach Schlacht von Haesdings 300 Jahre zuvor die Herrschaft der Normannen über England einläutete. Ein Lord Auchinleck aus Edinburgh hatte das Manuscript im 18. Jhd. erworben. Die Schriftsprache wird als mittelenglisch bezeichnet.
Teil dieser Sammlung ist auch die Geschichte „Of Arthour & of Merlin“
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Neue Gendaten aus Iberien

In den Untersuchungen der Nördlichen und Mitteleuropäischen Population zeigten sich definitive Veränderungen des Genpools, die mit der Ankunft der neolithischen Farmer und der Ankunft westasiatischer Steppenbewohner einher ging.

Dabei stellte sich deutlich heraus, das insbesondere die Schnurkeramik mit einer Verbreitung bis zur weissrussischen Grenze, wie auch die Glockenbecherkultur mit einer Verbreitung bis nach Nordiberien einen mitteleuropäischen Genpool haben. Aber wie war das eigentlich im restlichem Iberien? Gerade in Bezug auf die frühen Glockenbecher die man in Huelva verortet gibt es ja einige Fragen.
Dem gingen nun Archäogenetiker auf den Grund und komplettieren damit die Genkarte Europas.

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News zur Domestikation der Pferde

Dülmener WildpferdBisher dachte man immer die Pferde seien in Zentralasien bei der Botai-Kultur domestiziert, da dort nicht nur ein extrem hohen Anzeil an Pferdeknochen gefunden wurde, sondern die gefundenen Pferdezähne auch Spuren von Abrieb aufwiesen, wie sie bei Gebissen üblich sind. Dazu kommen umzäunte Gatter in denen offenbar Pferde gehalten wurden.
Mit anderen Worten, alles wies darauf hin, das wir es hier mit der Kultur zu tun haben, die das Pferd domestizierten – bis jetzt.
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Von wegen „erster Brite“

Was den Deutschen übel genommen wird, nämlich die Bezeichnung eines frühen Europäers als Deutschen, ist bei den Engländern kein Problem. Hier gibt es sogar einen Dokumentarfilm mit dem Titel „Der erste Brite“. Es würde mich nicht wundern wenn man den auch noch als Proto-Kelte in einen Schottenrock kleidet. Prompt verkündet man sogleich das rund 10% der Briten mit ihm verwandt sein sollen.

Das ist natürlich an den Haaren herbei gezogen, denn mit den heutigen Briten ist dieser Mensch ähnlich weit entfernt wie die Deutschen von den ersten Europäern. Die Rede ist vom Cheddar Man, der 1903 in Somerset entdeckt wurde und das älteste menschliche Fossil Englands darstellte. Er wird auch als Cheddar Georg bezeichnet.
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Die rätselhafte mesolitischen R1b1a-L754

Im mesolithischen Europa wurde eine alte Gruppe R1b1a-L754 gefunden. Erst konnte ich das nicht glauben, aber es scheint doch wahr zu sein. Woher kam sie und wohin entschwand sie? Dies soll das Thema dieses Beitrages sein.
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Neue Gedichte – vergangene Zeiten

Der Schweizer Schriftsteller Alfred Hartmann (1814 – 1897)
war Herausgeber der humoristischen Zeitschrift ‚Postheiri‘
Er verfasste für die Schweizer zwei Gedichte die von der Geschichte der Helvetier handelt. Ich finde das passt irgendwie gut in den Blog.

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Die Struktur der wissenschaftlichen Revolutionen

Das stimmt, neue Ideen müssen solange bewiesen werden bis ihre Kritiker gestorben sind.

Quelle: Die Struktur der wissenschaftlichen Revolutionen

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