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Griechische Mythologie

Der Griechische Schöpfungsmythos

Das Chaos:
Vor der Schöpfung gibt es nur das Chaos. Chaos bedeutet im Altgriechischen “gähnend leerer, grenzenloser Raum ohne Ordnung” also “Unordnung”, wobei dies eine spätere Legitimation zur Schaffung einer Ordnung ist. Es bietet alle Möglichkeiten und ist frei von  jeder Prägungen. Es ist grenzenlos offen und erfährt die Wirklichkeit ohne Vorurteile. Es gibt keine Trennungen, keine feste Form, keine Grenzen und auch keine dauerhafte Ordnung.

Gaia und Uranos
Aus dem grenzenlosen Raum erheben sich Gaia, die Erde und Uranos, der Himmel. Die beiden umarmen sich jede Nacht und durch den Samen (mythologisch Regen) macht der Uranos der Himmel die Erde fruchtbar, so daß Quellen, Bäche, Flüsse, Meere und damit auch alle Lebewesen entstehen.
Auf diese Weise entstehen auch die Titanen. Titan bedeutet “Fürst”. Diese Titanen herrschen über die Welten. Welten sind hier als Kulturkreise zu sehen. Da sich die Griechen anfangs nicht als ein Volk sahen, war der Mykenische Kulturkreis eine andere Welt wie beispielsweise der Minoische, Hethitische, Phönizische, Ägyptische, Thrakische oder Germanische Kulturkreis wobei die großen Ströme und Meere die Grenzen der jeweiligen Welt markieren.
Nachdem die irdischen Welten an die Titanen vergeben sind, wird auch die Zeit dem Jüngstem der Titanen überantwortet.
Es bilden sich also zwei Pole, das kosmische Liebespaar Himmel und Erde. Dabei repräsentiert die Erde die irdische Wirklichkeit inklusive des eigenen vergänglichen Körpers. Der Himmel repräsentiert das Unvergängliche, das Überirdische, die Seele und den Geist.

Der Tod des Uranos
Doch der Uranos-Himmel bedrängt die Erde mit seiner unendlichen Liebe so sehr, das die Erde dieser Bedrängnis entkommen will und ihren Sohn Kronos dazu anstiftet, seinen Vater zu ermorden. Kronos der Herrscher der „Zeiten“, ist der Anfang und das Ende, der Zerstörer und Erschaffer. Und Kronos kastriert seinen Vater Uranos mit einer Sichel aus Feuerstein als dieser in den Himmel fliehen will.
Der sterbende Uranos prophezeit ihm jedoch noch, dass er durch eines seiner Kinder entmachtet wird.
Nun wird also Kronos zum Herrscher der Welt. Er heiratet seine Schwester, die irdische Titanin Rhea. Doch ihm plagen düstere Vorahnungen, also frisst Kronos vorsichtshalber alle Kinder, die Rhea ihm gebiert. Kronos sorgt auf diese Weise dafür, dass Alles bleibt wie es ist, in dem er seine eigene Schöpfung frisst.

Die Rache des Uranos
Durch den Tod des Uranos entstehen sieben Göttinnen. Wo das Blut des Uranos auf die Erde fällt, entstehen die drei Furien (auch Erinyen oder Maniai). Erinis bedeutet  bedeutet „den Geist stören„ und das lateinische Maniai bedeutet „die [vor Wut] Rasenden“. Sie sind die Rachegöttinnen und bestrafen Vatermörder und Eidbrüchige, indem sie die Täter in den Wahnsinn treiben.
Ihre Namen sind:

  • Alekto „die unaufhörlich Jagende“
  • Megaira „der neidische Zorn“ und
  • Tisiphone „die Vergeltung“ oder „die den Mord Rächende“.

Als nächstes entstehen die drei Eschennymphen (auch Meliai). Die Eschennymphen oder Meliai sind Fruchtbarkeitsgöttinnen.
Ihre Namen sind:

  • Miliades bedeutet „frei laufende kleine Tiere, Ziegen, Schafe„,
  • Milon bedeutet „Baumobst, Zitronen, Äpfel, Pfirsiche„,
  • Mila bedeutet „die Brüste junger Mädchen„.

Als Kronos den Penis des Uranos ins Meer wirft, wird aus dem Schaum des Meeres und dem Samen des Uranos die wunderschöne Aphrodite geboren. Aphrodite bedeutet „die aus dem Schaum Geborene„. Sie ist die Göttin der Liebe und der Schönheit.

Die Geburt von Zeus
Zeus ist der jüngste Sohn des Titanenpaares Kronos und Rhea (daher auch der Beiname bzw. Patronym: Kronion) und Bruder von Hestia, Demeter, Hera, Hades und Poseidon, die allesamt von Kronos verschluckt worden sind. Als Kronos nach dem jüngstem Kinde verlangte, reichte ihm Rhea jedoch statt des Kindes einen in Windeln eingewickelten Stein, den er verschluckt.
Zeus jedoch versteckt sie in der  Höhle von Psychro im Dikti-Gebirge nahe der Stadt Lyktos auf Kreta, wo er von den Nymphen Adrasteia und Ide aufgezogen, von der Ziege Amaltheia mit Milch versorgt und von den Kureten behüten wird, die so laut tanzen und singen, das Kronos das schreiende Kind nicht hörte.

Der Tod des Kronos
Zeus wächst schnell heran und wendet sich an die Okeanide Metis, eine der 300 Töchter von Okeanos und der Tethys. (Sinngemäß wohl trinkbares Erdwasser und Meereswasser)
Metis bedeutet „Scharfsinn“, sie bewirkte „alle gerechten Dinge“.
Metis verabreichte Kronos eine Droge aus Wasser und Senfkörner, welche ihn zum Speien bringt. So würgte er den Stein aus und erbrach anschliessend die Geschwister des Zeus. Den Stein Omphalos stellte Zeus an der Kultstätte Pytho (Delphi) auf, damit er den Sterblichen zur Mahnung werde. Kronos aber wurde mit seinem Gefolge auf die Insel der Seelen in der Unterwelt verbannt. Fortan beanspruchte Zeus die großen Opfergaben von Rinder und Schafe für sich, nur Vögel durften Kronos noch erreichen.

Die Geburt der Giganten
Gaia gebirt aus sich selbst heraus weitere Söhne, die Kyklopen, die Hekatoncheiren (Hunderthänder) und die  Giganten.
Sie sind unübertroffen in ihrer Größe und Kraft, von furchterregender Erscheinung und mit Schlangenschuppen an den Unterschenkeln. Ihre Waffen sind furchterregend und grausam aber auch so mächtig, das sie diese mit hundert Händen schwangen.
Eurymedon ist der Anführer und König der Giganten.
Die Giganten unterstützen  ihre Mutter Gaia in ihrem Kampf gegen die Olympier. Dieser Kampf zwischen Giganten und Olympiern wird als Gigantomachie bezeichnet. Der Sieg sollte den Olympiern nur durch die Hilfe sterblicher Wesen möglich sein, weil Giganten durch Götterhand nicht sterben können.

Die Kinder des Zeus
Zeus heirate Hera und die gebar ihm Heiphaistos, Ares und Aphrodite.
Doch Zeus liebt auch Seitensprünge und sein Blick fiel auf Nemesis.

Nemesis (Zorn) und ihre Begleiterin Aidos (Scharm) die personifizierte vergeltende Gerechtigkeit, straften vor allem die Selbstüberschätzung und Überheblichkeit gegenüber Recht und Sitte. Sie waren die Kinder der Nyx („Nacht“) und des Erebos („Dunkelheit“).
Mit Nemesis paarte sich Zeus in der Gestalt eines Schwans, nachdem sie zunächst vor seinen Nachstellungen geflüchtet war. Auf ihrer Flucht verwandelte sie sich in einen Delfin der zum Rand der Erde schwamm, dort verwandelt sie sich in eine Ente die von dem Schwan Zeus begattet wird und ein Ei legt. Das Ei wird zu Leda (Lethe „dem Vergessen“, ein Fluss im Hades, der Unterwelt) gebracht, wo  Helena aus dem Ei schlüpfen und von Leda erzogen wird. Um Helena wird schließlich der Trojanische Krieg geführt.

Dann wollte Zeus Metis zu seiner Geliebten machen und stellte ihr nach.
Ein Orakel warnte Zeus, das eine Tochter ihm gleichwertig, ein Sohn aber sein Untergang wäre, doch Zeus wollte nichts davon hören.
Metis versuchte ihm zu entkommen und verwandelte sich in Blumen, Kräuter und Bäume doch er fand sie. Schliesslich verwandelte sie sich in eine Fliege.  Zeus verschluckt die Fliege Metis und nahm so auch ihren Scharfsinn in sich auf. Doch die Fliege Metis wurde mit seinem Samen befruchtet und  kroch in seinem Kopf. Geplagt von unbändigen Kopfschmerzen rief er Hephaistos den Schmied. Dieser schlug ihn mit seinem Hammer auf dem Kopf und aus dem gespaltenen Schädel des Zeus entstieg in glänzender Rüstung, einen Speer tragend und mit lautem Schlachtruf seine Tochter Athene.

Seine weiteren Kinder sind die Zwillinge Apoll und Artemis und Hermes der Götterbote.  Apollon, der Gott des Frühlings und der Sonne gehörte wie sein Vater, seine Mutter Leto und seine Zwillingsschwester zu den 12 Olympischen Göttern. Er konnte wie Nergal Seuchen entfachen oder heilen. Apoll der durch den Tod des Pythons besondere seherische Kraft erlangte,  wird auch Apollon Pythios genannt. Er hatte die Schlange aus Rache für die Verfolgung seiner Mutter im Alter von 4 Tagen mit tausend Pfeilen getötet. Sein Beiname leitet sich von dem unter der Sonne verfaulenden (pýthesthai) Leichnam der Schlange ab. Ihm zu Ehren wurden alle 4 Jahre im August die Pythischen Spiele abgehalten. Für die Zeit der Spiele galt für 3 Monate der delphische Friede, der jede Kriegshandlung untersagte.
Bei Anbruch des Winters flog Apollon in einem von Schwänen gezogenen Wagen in das „Land der Hyperboreer“, d. h. das Land jenseits des Nordwinds, während Dionysos aus dem Norden kam und Apollons Platz einnahm.
Artemis seine Zwillingsschwester, die jungfräuliche Göttin der Jagd und des Mondes wird als Herrin der Tiere dargestellt und ist in Linear B als Atimite in Pylos und als Atemito in Mykenischem Griechenland sowie im dorischem Artamis und im lydischen Artimus belegt. Als Jagdgöttin besitzt sie einen silbernen Bogen mit goldenen Pfeilen den sie von den Kyklopen bekam. Als Artemis’ Lieblingsgefährtin Kallisto von Zeus vergewaltigt worden war und den Arkas geboren hatte, wurde sie von Artemis in eine Bärin verwandelt. Während Arkas aufwuchs und ein großer Jäger wurde. Als Jäger begegnete er seiner Mutter und tötete sie unwissendlich. Zum Trost versetzte Zeus Kallisto und Arkas als Sternbilder an den Himmel. Arkas war auch der Beiname des Götterboten Hermes.
Als Artemis nacht beim Baden durch den Jäger Aktaion, einem Enkel des Kadmos entdeckt wurde, bespritzt sie ihn mit Wasser und ihm wächst ein Geweih aus dem Kopf, sein Körper bedeckt ein Fell und während er sich noch wundert wie schnell er laufen kann, entdeckt er seine Verwandlung in einen Hirsch. Als er davon läuft und seine Hunde sieht, läuft er auf sie zu, doch die seinen eigenen Jagdhunden zerfleischen unerkannt den Hirsch Aktaion. Ruhelos suchen sie nun ihren Herrn und  beruhigen sich erst an einer Gestalt Akteions die Dionysos erschafft. Seitdem ruhen sie zu Füßen dieser Statur.
Diese Jagd wurde von Artemis-Priesterinnen nachgespielt, die mit Hundekopf-Masken bedeckt waren und einen als Hirsch verkleideten Mann jagten.

Die Auferstehung des Dionysos
Dionysos (sabazios: Sohn des Zeus), ursprünglich Zagreus genannt, ist der Sohn des Zeus und der sterblichen Semele, die Tochter des Kadmos die in Theben aufwuchs. Diese bat Zeus sich in seiner wirklichen Gestalt zu zeigen. Daraufhin verwandelte sich Zeus in einen Blitz der alles verbrannte, auch Semele. Das Kind in ihrem Leib wird jedoch vom Schutzgott Hermes gerettet und Zeus näht sich nun die unreife Leibesfrucht in seinen eigenen Oberschenkel ein, um ihn auszutragen.  Dionysos-Zagreus wird deshalb „der zweimal Geborene“ genannt und genießt die besondere Zuneigung von Zeus.

So wird nach 3 Monaten schließlich Dionysos-Zagreus geboren und in Nysia aufgezogen. Dort entdeckte er im Gebirge Nyseion den Weinanbau und seine Kelterung.  Wein wurde von altersher sowohl mit Dionysos als auch mit Gilgamesh und Osiris in Verbindung gebracht. Durch die Seevölker wurde die Weinrebe im gesamten Mittelmeer verbreitet.

Doch Hera stiftet die Titanen an, Zeus Sohn Dionysos-Zagreus zu töten. Sie überraschen das Kind beim Spielen, zerreißen es in 7 Teile, kochen es in einem Dreifuß-Kessel über dem Feuer und verschlingen ihn. Zeus strafte diese Tat, indem er die Titanen mit einem Blitz vernichtete.
Dann sammelte Zeus die verbliebenen Knochen und übergab sie Apollon der sie in Delphi bestattete. Dort wurde jährlich in der winterlichen Abwesenheit des Apollon die Auferstehung des Dionysos gefeiert.

Zagreus beschloß sein Leben, zerfleischt vom Schwert‘ der Titanen,

aber begann als Dionysos gleich auf’s neue zu atmen,
konnte sich nunmehr in vielen Gestalten abwechselnd zeigen, ..

Aus der Vermischung des gekochten Zagreus und der Asche der Titanen formte Prometheus den Menschen, der eine gute und eine schlechte Seite aufweist, denn er erhielt göttliche und titanische Elemente.

In den griechischen Dionysiaka ist Ampelos im kleinasiatischen Lydien der Geliebte des Dionysos. Als er bei der Jagd auf einem Stier reitet, stürzt er herab und wird zu Tode getrampelt. Zum Trost für Dionysos verwandelt ihn Zeus in die erste Weinrebe. Dionysos pflanzt das neue Gewächs zuerst in einen Vogelknochen. Als dieser zu klein wird, tauscht er ihn gegen einen Löwenknochen aus und schließlich gegen den eines Esels. So kann Dionysos die Rebe überallhin mitnehmen und verbreitet sie in der ganzen Welt.

Historisch scheint der Weinanbau aus dem Kaukasus zu stammen.
Mykenisch  wo-no, griechisch woínos und schliesslich oínos
Eine Verbindung zeigt sich zum georgischem ghwino (übersetzt „siedendes“), während das germanische winam, das altdeutsche wîn mit dem litauischem vynas und dem lettischem vins verwandt ist. Die älteste Kelterei fand man in Hajji Firuz Tepe (äußerster Nordiran) am Ufer des Gadar Flusses der in den Urmiasee mündet. Sie wird auf 5400-5000 v. Chr. datiert und dürfte auch schon Indoiranern bestens bekannt gewesen sein.

Der Dionysos-Hymnus

Das „principium individuationis“
auf dem „weinroten“ Meer des Rausches,
Homerische Hymne 7

Semeles ruhmvollen Sohnes Dionysos will ich gedenken
wie er erschien am Strande der Salzflut inmitten der Brandung
auf hochragender Klippe: ganz gleich einem jüngeren Manne,
jugendlich-frisch, wie schön ihn umflossen in Fülle die Locken
bläulich-schwarz, einen purpurnen Umhang über die starken
Schultern geworfen. Da stürmten aus gutgezimmertem Schiffe
Räuber hervor, Tyrrhener, die rasch übers weinrote Meer her
kamen. Die führte ein schlimmes Schicksal. Als sie ihn sahen
nickten einander sie zu, sie sprangen, ergriffen ihn eilends,
setzten ihn auf ihr gemeinsames Schiff, das Herz voller Freude.
Für einen Sohn von zeusgenährten Königen hielten
sie ihn wohl und wollten ihn binden mit schmerzenden Fesseln.
Doch ihn hielt keine Fessel: die Ruten fielen weit ab von
Händen und Füßen. Er saß nur da und lächelte mit den
bläulich-schwarzen Augen. Dem Steuermann aber ging da ein
Licht auf; schon rief er die Gefährten zusammen und mahnte:

„Ihr Besessenen! Welchen Gott fesselt ihr? Welchen Starken
faßt ihr? Nicht einmal das festgefügte Schiff kann ihn tragen!
Zeus ist dieser wohl, oder mit silbernem Bogen Apollon
oder Poseidon, denn nicht ist er den sterblichen Menschen
gleich, den Göttern viel mehr, die olympische Häuser bewohnen.
Aber nun laßt uns sofort aufs schwärzliche Festland ihn bringen
unverzüglich! Packt ja ihn nicht an, damit er nicht zornig
widrige Winde zusammenballe und vielfache Stürme!“
So sprach er. Da schalt ihn mit häßlicher Rede der Schiffsherr:
„Du Besessener! Sieh den Fahrtwind! Setz schon die Segel!
Alle Taue gepackt! Um den kümmern sich dann die Männer!
Bald, hoffe ich, wird er nach Ägypten oder auch Zypern
oder nach Norden und weiter hinaus noch gelangen. Am Ende
wird er die Freunde und allen Besitz, seine Brüder verraten
denn den hat uns ein Göttergeschick in die Hände geliefert!“

Sprachs und zog den Mast empor und das Segel des Schiffes.
Wind fuhr hinein und blähte das Segel, man straffte die Taue
allseits. Bald schon erschienen ihnen doch seltsame Dinge:
Wein zuerst überströmte das schwarze Schiff, das geschwinde,
lieblich süß, wohlriechend, es quollen ambrosische Düfte;
all die Matrosen, sobald sie es sahen, erstarrten vor Staunen;
und gleich breitete sich vom Segel ganz oben ein Weinstock
hierhin und dorthin und überall aus; daran hingen in Fülle
Trauben, und um den Mastbaum kletterte schwärzlicher Efeu,
blühte in Blumen anmutig empor, Frucht schwellte darüber;
Kränze umrankten die Ruderpflöcke. Doch als sie dies sahen,
schrien auf dem Schiffe die Männer dem Steuermann zu: „An
Land, zurück!“ Da wurde drinnen im Schiff er zum Löwen
schrecklich richtete ER sich auf, laut grollte er, schuf dann
mitten im Schiff eine zottige Bärin: Er zeigt sich in Zeichen.
Sie war gierig gespannt; der Löwe jedoch über Deck hoch
blickte furchtbar zornig; ins Heck verscheucht drängten sie sich
um den besonnenen Steuermann, der seine Fassung bewahrte.
Tief entsetzt waren sie. Da reckte sich plötzlich der Löwe
hoch empor, den Schiffsherrn griff er; sie sahens und ahnten
schon ihr Ende und sprangen hinab in die göttliche Salzflut,
in Delphine verwandelt. Dem Steuermann aber gab Gnade
und gab höchstes Entzücken der Gott mit folgenden Worten:

„Sei guten Mutes, göttlicher Vater: du bist mir willkommen!
ICH selbst bin’s: Dionysos, Donnerer, bin, den die Mutter
Semele, Kadmos‘ Tochter, von Zeus hat in Liebe empfangen.“
Gruß dir, Kind Semeles mit schönen Augen! Nie könnt‘ ich
deiner vergessend ein süßes Lied je reizvoll gestalten!

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Diskussionen

12 Gedanken zu “Griechische Mythologie

  1. Immer spannend bei Dir! Wollte Dich schon mal auf Studium Generale aufmerksam machen, glaube aber zu erkennen, Du bist da schon sehr aktiv. Gruß!

    Verfasst von Hans-Joachim Heß | 24/03/2014, 10:27 PM
    • Och naja, hab ein bisschen umgebaut, wollte es ein bisschen interessanter machen.
      Man will halt wissen was die Welt im Innersten zusammenhält.
      Studium Generale? Lass mal den Link rüberwachsen, dann guck ich mir das mal an. Es gibt so viele interessante Seiten.
      Grüße zurück.

      Verfasst von Vanalander | 25/03/2014, 12:06 AM
  2. Du hast ja recht. Jürgen Hepke vergrault jeden Experten wegen diesem Ufo-Scheiß und den unwissenschaftlichen Übertreibungen. (Übrigens schreibt er das oft gar nicht selbst. Das hängt mit der Geschichte dieser Homepage zusammen. Seine Interpretation findest Du komprimiert unter http://www.tolos.de/Santorin1.htm.) Nur um das abzuschließen: Mit der Rückwanderung meint er die griechische und phönizische Kolonisation, nachdem sich das Klima um 1000 BC wieder gebessert hatte. Wie gesagt, beziehe ich mich auf die Kernelemente seiner Theorie (oben). Ich war selbst auch mal da unten. Die haben um Dona Blanka voriberische Siedlungsreste in der Größenordnung 10.000 QM ausgebuddelt. Im Museum von Porto werden Elefantenskelette, Reste von großen Schiffen und jede Menge filigraner Kupfer- später Bronzeschmuck aus der Zeit 3500 bis 1200 BC ausgestellt. Wenn Du mit Platons Beschreibung auf den megalithischen Resthügeln dort sitzt, fühlst Du Dich wie Schliemann mit Homer in Troja. Da stimmt wirklich alles. Doch mir geht es nicht so sehr um Atlantis. Mich interessieren besonders die alten Kulturen am Atlantik, beginnend ganz unten und ihr Einfluss auf Gesamteuropa. Leider ist der Spekulationsspielraum viel zu hoch. Kannst Du mir sagen, wo ich mehr finde über Meluḫḫa als bei Google? Vielleicht hast Du auch die Earth-Koordinaten der untergegangenen Stadt? Und was Du noch angerissen hast: Welche Gene hatten denn die Ur-Iberier vor 1000 BC? Ich habe nichts anderes gefunden. Und: Gibt es Historiker, die Deine Theorie zu den Indogermanen stützen?

    Verfasst von Hans-Joachim Heß | 14/03/2014, 9:19 PM
    • Also seine Beweise das dort eine „Hochkultur“ herrschte, die derartige Techniken entwickelt hat, sind äußerst dürftig.
      Und solang ein solcher Beweis fehlt ist das alles eher an den Haaren herbei gezogen. Die Anwesenheit von Kulturen reicht jedenfalls nicht aus, egal ob das einem Atlantis ähnelt. Es gibt viele Besiedlungsorte die ähnlich angelegt waren, zumal wir ja wissen das es dort seit der Steinzeit Kulturen und natürlich auch Weiterentwicklung gab.
      Das meisste beziehen sich jedoch samt und sonders auf die Zeit der Phönizier/Punier. Die sind quasi die Kronzeugen, also wenn dann müsste man das in die Punische Zeit verlegen.
      Tartassos entwickelte sich um ca. 800-700 BC und warscheinlich waren es Phokäer, vielleicht aus Sizilien die dort zuerst anlegten. Die Punier haben es erst etwa um 500 BC eingenommen.
      Das die Phönizier um 1100 Bc schon im Westlichen Mittelmeer waren, dafür gibt es keinen Beweis.
      Interessant ist die Idee mit den Mondmonaten. Sowas in der Art hab ich auch an gedacht, wobei 1192 BC der Untergang von Ugarit ist.
      Nach den Texten der Bibel waren Tharsis und die Chititter Soehne von Javan, dem Enkel von Noah. Javan sind die Ionier, die heissen in Sanskrit Yavana. Ionier und Hethiter haben unterschiedliche DNA aber das Griechen (Ionier) in Westanatolien siedelten ist auch bekannt. Also wird die Bibel wohl diese meinen.
      Und hinter Tharsis, der Insel der Kyreten im Ionischen Meer liegen die Minen der Thraker auf dem griechischem Festland. Unwarscheinlich das sich das auf Iberien bezieht.
      Und ich sehe auch keine passende Katastrophe noch eine Gelegenheit wann sich das Land gehoben haben sollte.
      Die Elefanten kommen aus Afrika. Tatsächlich haben Afrikaner schon seit der Bronzezeit mit Iberien Elfenbeinhandel betrieben.
      Andersrum haben auch die Karthager Syrische Elefanten mitgebracht, denn afrikanische Elefanten wurden wohl nie gezähmt.
      Der gleiche filigrane Kupfer- und Bronzeschmuck ist in ganz Europa zu finden, es ist ein Markenzeichen der Bronzezeit. Es sind also unterschiedliche Völker aus denen hier eine Beweiskette aufgebaut wurde.

      Die Rückwanderungstheorie sehe ich nicht, da jegliche R1b-Präsenz in Iberien vor den Phöniziern fehlt, im Gegenteil da sind lauter Alteuropäer (überwiegend I und ein paar R1a – heute weitestgehend ausgestorben), Metallurgen (G2 aus den Alpen, kamen mit der Bronze – heute auch weitestgehend ausgestorben) und ein paar Steinzeitafrikaner (E überbleibsel aus der Cardio-Kultur und damit die ersten Megalithiker, heute ebenfalls weitestgehend ausgestorben). Praktisch ganz Iberien ist dominant R1b und das sind Phönizier bzw. Punier. Bei den Frauen sieht es etwas anders aus.

      Die Historiker kennen meine Theorie nicht, da ich keine Werbung mache.

      Verfasst von Vanalander | 15/03/2014, 1:17 AM
  3. Habe gerade die ZDF-Doku „Karthagos vergessene Krieger“ gesehen. Schlimm – 60 tausend Euro Rundfunkgebühren für zweifelhafte Spekulationen. Aber zu Platon, der sinngemäß schreibt: Atlantis habe Europa bis Tyrrhenien und Afrika bis Ägypten okkupiert. Athen habe erfolgreichen Wiederstand geleistet. Ich glaube: Die unterschiedlichen Ereignisse und politischen Motive müssen sich nicht unbedingt widersprechen. Vielleicht sind Herakliden und Vor-Phönizier ja wirklich die Träger dieser untergegangenen Kultur? Warum denn diese irrsinnig detaillierte Beschreibung? Ist das nicht die wahre Substanz der Mythen? Ich habe irgendwann mal diese ganzen Lokalisierungsthesen verglichen. Die einzige, die einen überzeugenden Ort liefert, ist die von Jürgen Hepke, Tolos.de. Schwere Kost, da muss viel Mist am Anfang und Ende weg, aber die Kernthese: Atlantis=Iberien=Megalith-Kultur=ständige Verbindung Levante-Katastrophenfluch nach Osten-Rückwanderung-Tartessos halte ich für stichhaltig? Was sagst Du?

    Verfasst von Hans-Joachim Heß | 12/03/2014, 9:18 PM
    • Oh ja das ist endlos lang .. Wer soll nach Osten zurück gewandert sein und wann?
      Aber davon mal abgesehen, das humpelt schon an Kleinigkeiten (aber das hattest du ja erwähnt):
      a) die Uriberer (Megalithiker, Glockenbecher) haben eine ganz andere Genetik als die Glockenbecher in Mitteleuropa und die Phönizier. Das geht schonmal nicht auf.
      b) die haben auch keine ungewöhnlich fortschrittliche Kenntnis von Metallgewinnung die ist nur fortschrittlich für Iberien aber nicht für ganz Europa.
      c) die erste Bronzekultur Mitteleuropas war auch nicht die „Aunjetitzer Kultur“
      d) Troja war auch keine Tochtergruendung von Tharsis, das wäre zwar möglich aber so genau ist das kaum einzugrenzen von wo die Protogriechen kamen.
      e) „Als Experte fuer unterirdische Gewaesser und Lebensraeume stammte er moeglicherweise von einem Planeten, auf dem das Leben vorwiegend unter der Oberflaeche stattfindet. (Vielleicht dem Mars ?)“ Ah, der Junge denkt an kleine grüne Männchen die den doofen Erdenbewohnern das 1×1 beibrachten.
      f) der Mittelatlantische Rücken war durchaus immer von Wasser bedeckt, es sei denn man geht ein paar Millionen Jahre zurück.
      g) und die Vorstellung das 15.000 Jahre vor heute, wo alle anderen Völker noch Baumstämme geschnitzt haben schon eine Hochkultur in Iberien existierte ist absurd.

      „Es spricht viel dafuer, daß diese Einwanderer im Bereich des damaligen Atlantik bereits eine Hochkultur entwickelten, deren Ueberreste seit 1968 allmaehlich an vielen Stellen im Atlantik, von Wasser und Meeresablagerungen bedeckt, gefunden werden.“
      Ach ja, wo denn?

      Also ich bezweifle nicht das in Iberien Kulturen waren, die Megalithkultur ist bereits für etwa 5500-6000 BC dort nachgewiesen. Und Tarsessos ist sicherlich eine interessante Ecke, wo auch die Glockenbecher sehr früh auftauchen, die kommen ja von dort, aber dann wechselt die Genetik.
      Wenn da wirklich Atlantis wäre, müsste mehr zu finden sein. Und eine ständige Verbindung von der Levante nach Iberien ist auch nicht nachgewiesen,
      es sei denn man bezieht sich auf die Punier. Für eine R1b-S116 Präsenz vor 1000 BC gibt es keinerlei Beweis. Die einzigen die R1b haben sind um 2400 BC in Deutschland. Und ansonsten stammen die meissten Belege aus einem innereuropäischem Handel. Kreisförmige Strukturen ähnlicher Bauart sind in ganz Europa zu finden. Die Hafenanlage von Karthago würde auch viel besser passen.
      „Dass Kanaan lange vor Griechenland zum atlantischen Kulturbereich gehoerte, beweisen die zyklopischen Bauten mit weit aelterem Entstehungsdatum.“
      Noch mehr grüne Männchen?
      Und Kreise in Felsbildern der Sahara interpretiert er als Ufos. Bist du sicher das du diesen Blödsinn glauben willst?
      Ich hab jetzt nur überflogen was er so ausgiebig palavert, aber das meisste ist problemlos zu widerlegen und längst völlig überholt.
      Wie gesagt halte ich das Uratlantis für einen ägyptischen Bericht über Meluḫḫa. Und das hat Platon mit den Phöniziern und den Griechenkriegen vermischt. Das klingt schlüssig, da ist definitiv auch eine Stadt im Meer die einen riesigen Tempel mit Ratha hatte.
      Und das die Phönizier im ganzen Mittelmeer unterwegs waren wissen wir auch. Maximal könnte man noch glauben das es doch auf Thera war, aber die wäre ja nicht im ganzen versunken, sondern durch den Vulkan zerstört. Und dann wären ja noch die Elefanten. Doch weder Santorin noch Iberien hatten Elefanten, die waren nur in Karthago, in Syrien oder Indien zu finden. Nee das ist mal wieder ne typische „ach wir tollen Kelten aus der Steinzeit“-Theorie.
      Aber wenn du das für schlüssig hältst, will ich dir den Glauben daran nicht nehmen.

      Verfasst von Vanalander | 13/03/2014, 2:26 AM
  4. Danke für den Tipp! Man lernt wirklich nie aus. Beeindruckende Kultur. Auf Atlantis bin ich eigentlich nur durch Deine Überschrift „Griechische Mythen“ gekommen und Dein Prinzip, diese ernst zu nehmen. Indus-Leute am Atlantik, Kontakt über Mesopotamien – scheint weit her geholt. Platon schreibt von direkten Auseinandersetzungen der Atlanter mit Ägypten und Griechenland. Meine Fragen von oben bleiben. Hast Du eine Idee?

    Verfasst von Hans-Joachim Heß | 07/03/2014, 9:46 PM
    • Das ist eine von Platon bewusst dargestellte Allegorie auf den Peleponnesischem Krieg von 480 BC des Attischen Seebund gegen den Peloponnesischen Bund.
      Das ganze ist ja eine Darstellung aus der die Griechen lernen sollen, das sie nur zusammen stark sind und sich gegen Feinde wehren können.
      Die Atlantis-Sage ist darin eingebettet. Sie diskutieren ja wie ein Idealstaat aussehen sollte und wie er sich im Kriegsfalle bewährt.
      Auch das indische Meluḫḫa ist infolge des Kurushetra (eines Krieges) untergegangen.

      Das die Atlanter gegen Griechen Krieg führten, das steht da nicht.
      Genau steht da:
      „Wir wollen aber die Bürger und den Staat, den du uns gestern wie erdichtet darstelltest, jetzt in die Wirklichkeit übertragen und hier ansiedeln, als sei jener Staat der hiesige, und von den Bürgern, die du dir dachtest, werden wir sagen, sie seien jene reale Vorfahren von uns, von denen der Priester erzählte.“ (Tim. 26c-d).
      Die Ägypter sind nur die Bewahrer der Sage, aber Platon überträgt hiermit den Atlantis-Mythos auf die Herakliden (Phönizier) und in seine Epoche.

      Im Grunde genommen hat er also drei verschiedene Ereignisse mit einander verwoben, den Untergang Meluḫḫas, die Phönizier und der Attische Seebund.
      Interessant ist auch das in Saids, warscheinlich auch Erinnerungen an die Afrika-Umschiffung des Ben Anath, eines Phöniziers aufbewahrt wurden.
      Die Saiten-Dynastie sandte ihn damals aus und die erbaute auch den Tempel der Neith. Herodot erzählt auch das sie einen Kanal zum Roten Meer bauten. Und die Ägypter hatten auch Kontakte mit Indien. Aber merkwürdigerweise gibt es von den Erfolgen des Pharao Necho II (einem Assyrer) kaum Zeugnisse. Er wirkt regelrecht bescheiden. Es ist also warscheinlich, das die „Taten des Pharao“ ausgerechnet in Saids beim Bau des Tempels der Neith verewigt wurden. Nur ist der leider total zerstört.
      Mit Sicherheit hätte sich ein griechischer Philosoph also sehr für dieses neue Weltbild interessiert, das da in Saids verfügbar war und viel größer war, als alles was er wusste. Über so eine Entdeckung hätte er mit Sicherheit geredet. Dazu kommt das Solon sich intensiv dafür einsetzte das der Attische Seebund die Insel Salamis übernahm um mehr Handel treiben zu können. Platon lehnt sich dabei sehr an Solons Idee eines perfekten Staates. Solon: „Das zu lehren die Athener heißt mich drängende Regung“
      Und vielleicht gab es von Solon unbekannte Werke die Platon als Quelle dienten und sich mit seinen Kenntnissen aus Saids befassten.
      Letztendlich ist es Spekulation an was Platon gedacht hat, als er seine Werke schrieb, aber sicher war er von den Ereignissen seiner unmittelbaren Umgebung stark beeinflusst und in deren Reichweite lag nunmal sowohl Phönizien/Karthago als auch die griechischen Kleinkriege und in dem Zusammenhang kommt man auch auf das Land Gades, das sicherlich Cadiz meinte.
      Man muss also Platons Atlantis-Dialoge ganz genau trennen um zu ergründen auf welche Zeit er sich eigentlich mit welcher Aussage bezieht.
      Leider können wir ihn ja nicht fragen.

      Verfasst von Vanalander | 11/03/2014, 9:40 AM
  5. Naja ob die Stadt rund war weiss ich nicht, dazu ist das nicht gut genug ertaucht worden, aber die Insel war rund und da sie relativ klein war, wird sie wohl komplett bebaut gewesen sein.
    Diese Kultur gehört zur Indus-Kultur (also Vor-Indoarisch) und die haben den „Industrie-Ziegel“ erfunden. Wie das alles aussah, kannst du unter Mohenjo Daro ergoogeln. Das war ähnlich angelegt. Über Meluḫḫa wurden verschiedene Dinge exportiert die in Mesopotamien der Akkad-Zeit nachgewiesen sind. Mesopotamien hatte wiederum Handel mit Ägypten. Lapizlazuli und Karneol dürfte fast ausschliesslich aus Indien gekommen sein, aber auch verschiedene andere Dinge und Muscheln. Das waren so die Exportschlager wenn ich mich recht erinnere.
    Es ist von Ägypten sehr leicht nach Meluḫḫa zu kommen, da der Monsun die Schiffe direkt zur Indischen Küste hintreibt und nach 6 Monaten weht er entgegengesetzt. Dann treibt sie direkt wieder zum Horn von Afrika.
    Dieser Turnus ist seit der Akkad-Zeit bekannt gewesen. Auch diese Afrikaner (Meroe und Kusch sowie Saba) hatten sicher Kontakt mit Indien. Das erkennt man auch daran das Südarabien und Indien den Weihrauch ernten. Auch diese Idee hat sich ja irgendwann verbreitet.
    Meluḫḫa dürfte den Kontakt mit den Indoariern nicht lange überlebt haben. Diese versunkene Stadt wird aber bereits als Indoarier-Stadt bezeichnet. Allerdings ist unwarscheinlich das die Indoarier diese gebaut haben, eher erobert.

    Übrigens wie kommst du bei dem Text auf Atlantis?

    Verfasst von Vanalander | 07/03/2014, 5:29 PM
  6. Interessant! Noch nie gehört. Verstehe ich das richtig: Vor-Inder (Arier) bauen eine runde Inselhauptstadt im Atlantik? Wo sind die Hinweise von Platon wie die Säulen des Herakles, das Land Gades, der Vorstoß bis Tyrrhenien? Kann ich irgendwo etwas von der Verbindung Ägypten – Meluḫḫa lesen? Jetzt bin ich aber gespannt.

    Verfasst von Hans-Joachim Heß | 07/03/2014, 5:11 PM
  7. Jetzt musst Du mir aber noch Deine Meinung zum realen Kern hinter der Atlantis-Story von Platon erläutern!

    Verfasst von Hans-Joachim Heß | 05/03/2014, 2:47 PM
    • Ja warscheinlich steht das hier auch noch nicht. Ohne angeben zu wollen, wenn man erstmal weiss wie der Faden aufzuwickeln ist,
      dann lösen sich alle Geheimnisse wie von selbst. Die reale Story zu Atlantis ist das Reich Meluḫḫa in Indien.
      Solon hat dies in Saids erfahren, es passierte während der zweiten Zwischenzeit als die Hyksos-Dynastie (13. Dynastie, König Salatis) in Saids an die Macht kam. Da haben Ägypter die Geschichte ihres Handelspartners Meluḫḫa aufgeschrieben und dieses Reich Meluḫḫa hat etwa diese Ausmaße. Die wären in der Lage eine solche Stadt zu bauen mit samt den Kanälen und Brücken usw.
      Dessen Hafenstadt, die auf einer Insel lag verschwand eines Tages. Der Name Atlantis gehörte zu dem Ozean, wo die Insel lag – nämlich im Atlantik.
      Die damaligen Bewohner Indiens hatten die nötige Bautechnik und einen Mythos um die versunkene Stadt. Das hängt wiederum mit den Ariern in Indien zusammen, der wiederum mit dem Thera-Vulkan zusammen hängt. So lässt sich das ganze datieren.
      Die Stadt ist nach meinen astronomischen Recherchen bei der Nasa laut Mythos um ca. 1590 BC binnen eines Tages untergegangen, vielleicht durch ein Erdbeben, ähnlich dem von Indonesien 2004.
      Die Stadt liegt real existent heute auf dem Meeresboden ca. 15 km vor dem Land und ist auf ca. 1600 BC datiert worden mit einem riesigem Tempel etwa wie der Vitthala-Tempel in Indien. Leider ist da wohl schwer zu tauchen, reißende Strömung. Extrem schlecht zu erforschen.
      Alles da, Größe stimmt, Bauart stimmt, Mythos stimmt, Zeit stimmt, Seefahrervolk. Der Mythos muss auch Bestandteil der punischen Mythologie gewesen sein. Das da auch griechische Vorstellungen noch mit einflossen will ich nicht ausschliessen, schliesslich war es ein Grieche der das schrieb.

      Verfasst von Vanalander | 05/03/2014, 9:11 PM

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