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Out of Order XXL

In der letzten Zeit gab es jede Menge spannende neue Erkenntnisse, die ich hier mal so in einem Rutsch aufarbeiten will – sozusagen Out of Order.
Zum einen „El Greco“, den 7,2 Mio alten Menschenaffen der offenbar dem Stamm der Australophencine näher steht als dem Stamm der Schimpansen. Man muss hier jedoch sagen, das diese frühen Australophencine immer noch auf der Stufe der Menschenaffen stehen und so wohl auch von modernen Menschen eingeordnet worden wären.
Zum anderen schauen wir uns mal die derzeit diskutierten möglichen Auswanderungen – gemeinhin als Out of Afrika bezeichnet – genauer an.
Ansonsten gibt es wieder jede Menge neuer Theorien, Bildchen und Bedenkliches vom „Planet der Affen“.

Das Menschenaffen durchaus nicht dumm sind zeigt sich darin, das sie zumindestens in den ersten 2 Jahren noch mit Kleinkindern mithalten können und in mancher Hinsicht sogar weiter sind, denn schließlich werden sie auch schneller erwachsen.

Rein theoretisch könnte es nach jetziger Auswertung 6 Auswanderungen gegeben haben, wobei ich mal die Auswanderung der Menschenaffen als Nr. 0 bezeichne, weil das war wohl eher eine zufällige Wanderbewegung.

Out of Afrika 0 – Auswanderung von Menschenaffen
Vor etwa 8 Mio Jahren muss sich das Klima so umfassend gewandelt haben, das  viele Tiere nach Norden wanderten, darunter Mammuts, Wollnashörner, Füchse, Wölfe, Leoparden, Pferde, Esel, Dromedare, Rehe, Antilopen, Steinböcke, Schafe, Ziegen, Rinder und Bisons und eben auch Affen, Meerkatzen und Menschenaffen.

El Greco ist einer von ihnen. Sein richtiger Name ist Graecopithecus freybergi. Er wurde von der deutschen Wehrmacht beim Bau eines Bunkers nahe Athen gefunden, die sofort den Archäologen Feyberg riefen. Er wurde dann mit etwas Sediment Jahrzehntelang in den Archiven eines Museums aufbewahrt. 1951 wurde er wissenschaftlich ausgewertet und als Meerkatzen-verwandte Art ins späte Miozän eingeordnet.
1972 nahm sich der Anthropologe Königsberg dem Fund an und ordnete ihn neu zu, diesmal als frühen Menschenaffen (Hominidae), den er als Graecopithecus freybergi beschrieb und so blieb er weitere 10 Jahre der Einzige seiner Art.

1984 wurde eine weitere Menschenaffenart in Macedonien (damals noch Jugoslawien) gefunden, die man Ouranopithecus macedoniensis taufte.
Als 2012 in Bulgarien ein Zahn gefunden wurde, der dem Graecopithecus freybergi  ähnlich sah, wurden die beiden Funde 2017 in Tübingen aufgearbeitet und miteinander verglichen. Dabei stellte sich heraus, das die Zahnwurzel beim Graecopithecus freybergi zu verschmelzen begann. Die Verschmelzung der Zahnwurzel gilt als Neuerung über die vor allem Australophencine verfügten.
Das Problem hierbei ist, man hatte nur einen Unterkiefer und einen Zahn. Zugegeben ein wenig dürftig. Aber da derart alte Funde generell selten sind und diese Art an zwei Fundorten gemacht wurde, muss man davon ausgehen das es sich um eine Art handelt die mindestens von Griechenland bis Thrakien verbreitet war.

Sahelanthropus tschadensis

Sahelanthropus tschadensis

Da das bisher älteste Mitglied des menschlichen Stammbaumes besonders Sahelanthropus über dieses Merkmal noch nicht verfügte und Graecopithecus freybergi rund 200.000 Jahre älter ist, war er mit einem Schlag der älteste Fund den man als Vormenschen bezeichnen könnte. Eine Sensation, denn bisher galt doch Afrika als Wiege der Menschheit. Beide Funde des Graecopithecus freybergi sind jedoch auf dem europäischem Festland gemacht worden. Auch der Ouranopithecus macedoniensis wurde nun als Subspezies namens Graecopithecus macedoniensis eingeordnet.

Nach bisherigen Untersuchungen ist der Ouranopithecus in der Subspezies turkae (mit Fundort Türkei) offenbar die Oberbezeichnung europäischer Menschenaffen, denen eine Art namens Sivapithecus als Asiatische Variante gegenüber steht, die schliesslich zur Linie des Orang Utan, Siamang und Gibbons führt.Doch es gibt auch noch eine Afrikanische Linie die kontrovers diskutiert wird, wobei Equatorius als Afrikanische Oberart angesehen wird, dem die afrikanischen Funde untergeordnet sind und die im weitesten Sinne zu Gorilla und Schimpanse führt.
Von dem Ouranopithecus spaltete sich offenbar die Art Dryopithecus ab, deren Zuordnung unklar ist. Vermutlich handelt es sich um eine Affenart ähnlich dem Siamang oder Berberaffen.

Um da noch mitzukommen hab ich mal so einen kleinen Stammbaum der Affen angefertigt. Ob der so richtig ist kann ich nicht sagen, aber ich gab mein Bestes.

Stammbaum der Altweltaffen

Stammbaum der Altweltaffen

 

Der große Fundraum des Kenyapithecus markiert vielleicht diese Auswanderung von Menschenaffen, da er sowohl in Kenia als auch in der Türkei gefunden wurde. Als Europäische Unterart dürfte der Pierolapithecus aus Spanien gelten, der einem Schimpansen ähnlich ist.

Generell würde ich den Grecopithecus nicht in die direkte Linie des Menschen einordnen, aber ich würde ihm durchaus zugestehen sich mit dieser vermischt zu haben. Aber dies ist eine Meinung ohne Gewehr (Peng).

 

Eines der interessantesten Details ist vielleicht das diese ausgewanderten Affenarten offenbar begannen tierische Nahrung zu sich zu nehmen, was sie wohl etwas schlauer machte.

Menschenaffen

Farben gibt es nicht nur bei Menschen

Während der Gorilla sich offenbar ausschliesslich pflanzlich ernährt und der Orang Utan sich nur gelegentlich an Tierische Nahrung ergötzt, scheinen der Schimpanse, Bonobo und Australophencine eher regelmässig auf den Geschmack gekommen zu sein.
Dies gilt übrigens auch für die kleinen winzigen Affen, die sich Maden aus Bäumen pulen. Auch Makaken die zu den Pavianartigen gezählt werden, haben sich zu Allesfressern entwickelt. Dazu gehören Vertreter wie die Rhesusaffen in Indien und Südostasien sich die Wurstbrötchen der Urlauber als Nahrungsquelle entdeckt haben. Zu ihnen zählen auch die Berberaffen von Gibraltar und dem Atlas und die Schopfmakaken in Indonesien sowie die badenden Japanmakaken und die größten ihrer Art, die Siamangs.

Diese Affen zeigen also eine höhere Intelligenz und das könnte durchaus mit der Aufnahme tierischer Nahrung zu tun haben.

Im folgendem Bild hab ich mal verschiedene Menschenaffenartige zusammengestellt, wie man sie sich vorstellen könnte. Dabei ist es bemerkenswert wie realistisch auch die intelligenten Schimpansen aus dem Film „Planet der Affen“ hier herein passen. Ein interessantes Detail ist übrigens das der Autor des Urbuches „Planet der Affen“ hier seine Erlebnisse in einem japanischem Gefängnis des 2. WK. verarbeitete. Er empfand sich da wohl wie jener Raumfahrer der auf einem Planet des Affen abstürzte und am Ende entdeckte, das es seine Welt war. Naja, wir entdecken das ja jeden Tag aufs Neue, kein Wunder das der Film so beliebt wurde.

Ursprünglich wurde das Bild rechts als Homo naledi gezeichnet, aber ich finde nicht das es einem Homo irgendwie ähnlich sieht. So stelle ich mir eher den  Ouranopithecus vor. Der Pierolapithecus wurde von einem Museum in Spanien nachgebildet. Ich hab ihn ein bisschen farblich aufgemotzt.

Verschiedene Menschenaffen-Artige

Verschiedene Menschenaffen-Artige vor 6 Mio Jahren.

Wie kam es zu dieser „Allesfresser“-Entwicklung?

Geologisch begann als das Mittelmeer vor 7,246 Mio Jahren langsam auszutrocknen. Das steigerte sich bis etwa 5,9 Mio Jahren und erreichte um 5,333 Mio. Jahren den absoluten Nullpunkt, nun war das gesamte Mittelmeer ausgetrocknet.

Die logische Erklärung für das Verhalten der Affen wäre eine Entwicklung die im Zusammenhang mit dem austrocknendem Mittelmeer zu stehen scheint. Dabei müssen -zig tausende Tonnen von Fisch, aber auch Muscheln, Seeschnecken, Seegurken, Krebse und Algen angefallen sein, die ja zunehmend auf dem Trockenen saßen. Eine so reichhaltige Nahrungsquelle dürfte verlockend sein. Die Affen brauchten sie nur aufsammeln und sind wohl dem sinkendem Meeresspiegel gefolgt, wo sie immer wieder leicht an Fisch kamen und das über Jahrzehnte, Jahrhunderte und sogar über Jahrtausende.
Das dies ein Paradies für alle Arten Raubtiere war, wird auch durch die Anwesenheit von Krokodilen bewiesen.
So kam wohl der Pierolapithecus möglicherweise zeitgleich mit dem Berberaffen immer weiter nach Westen, sie folgten einem dem verschwindendem Meer bis sie schliesslich Gibraltar erreichten. Von da ging es nicht mehr weiter.

Die Austrocknung des Mittelmeeres dauerte rund 1,9 Mio Jahre. Am Anfang ging es wohl recht langsam und der Meeresspiegel sank nur um rund 100 m.
Erst die letzten 500.000 Jahre müssen eine dramatische Verdunstungsrate gehabt haben.
Gleichzeitig entwässerten immer noch reichlich Flüsse wie die Rhöne ins Mittelmeer, sodaß auch während der Austrocknung immer noch die tiefsten Flecken als Seen bestehen blieben, die in der Sonne langsam verdunsteten. Man nennt sie die großen Lago-Mare-Becken („Meerseen“).
Sie dürften wohl ab einer Wasserlinie von minus 1500m bis maximal 5267 m Tiefe übrig geblieben sein.

Das trockene Mittelmeer

Es muss ein grandioser Anblick gewesen sein, dieses riesige 2,5 Mio qkm große trockene Meer mit Tiefen von durchschnittlich 1430m. Große Flüsse wie der Nil und die Rhône hatten bis zu 2400 Meter tiefe Schneisen in diesen Meeresgrund geschnitten. Die Niagarafälle hätten wie Zwerge daneben ausgesehen. Doch wie ist einer derart große Austrocknung zu erklären?

Nun vor Gibraltar liegt ein kompliziertes Puzzle vieler kleiner Platten. Die Afrikanische Erdplatte schiebt sich hier wie ein Sporn in die Europäische, wobei sich in der Knautschzone Gebirge auftürmen. So entstanden die Alpen, die Pyrenäen und das Atlasgebirge sowie die Vulkane in Sizilien und Italien und viele der Mittelgebirge. Deshalb hab ich die auch auf meiner Karte des Mittelmeeres mal andeutungsweise entfernt.

Europa vor 8 Mio Jahren

Europa vor 8 Mio Jahren

Vor neun Millionen Jahren, so die Theorie von Ana Crespo-Blanc und ihre Kollegen, begann sich dabei ein knapp 200 Kilometer breiter Block entgegen dem Uhrzeigersinn in die Straße von Gibraltar zu drehen – bis die sich schließlich vor knapp sechs Millionen Jahren geschlossen hatte.
Die Gruppe um Guillermo Booth-Rea hingegen präsentierte Bilder des Untergrunds, die sie vor Gibraltar mit Schallwellen gewonnen hatten. Dort taucht eine Erdplatte unter eine andere. Die Bilder zeigen die kilometerdicken Ablagerungen von Vulkanen, die vor zehn bis sechs Millionen Jahren dort am Meeresgrund ausgebrochen waren. Sie könnten den Seeweg schließlich blockiert haben, glauben die Forscher. War der Wasserzufluss ausgedünnt, könnte eine Kettenreaktion eingesetzt haben. Eine leichte Absenkung des Wasserpegels reichte aus, um die Austrocknung des Mittelmeers unumkehrbar zu machen.
Erst trocknete der östliche Teil aus und Kreta war zu Fuss erreichbar, dann trocknete auch der westliche, der im allgemeinem viel tiefer ist. Als sich der Wasserspiegel senkte, wurde der Meeresgrund entlastet und hob sich. Die Hebung verkleinerte die Straße von Gibraltar weiter. Folglich verringerte sich der Wasserzustrom aus dem Atlantik noch mehr und damit wiederum die Wasserlast auf dem Meeresgrund. Die Hebung des Bodens setzte sich nun noch mehr fort.

Für mich klingt das zweite Szenario glaubhafter, da die Affen Europas bis zu 10 Mio Jahren datiert wurden.

Das Messinium wird auf 7,246 bis etwa 5,333 Mio Jahre angesetzt und gilt als Zeitalter der Messinische Salinitätskrise. Der Beginn des dramatisch sinkenden Wasserspiegels wird auf 5,96Mio bis 5,75 Mio Jahren angesetzt.
Vor ungefähr 5,33 Millionen Jahren kam dann die Wende.

Dass das Mittelmeer überhaupt wieder volllief, verdankt sich nach Meinung der Forscher der abtauchenden Erdplatte.
Sie reißt den Grund des Mittelmeers unterhalb der Straße von Gibraltar mit in die Tiefe.
Vor 5,3 Millionen Jahren hatte sich dann das Land so weit gesenkt, dass wieder Wasser vom Atlantik ins Mittelmeer strömte. Es entstand eine leichte Senkung der Landbrücke zwischen Europa und Afrika, sodass für einige Jahrtausende nur geringe Wassermengen aus dem Atlantik in das ausgetrocknete Mittelmeerbecken schwappten.
Dann begann der Damm von Gibraltar zu bröckeln. Vielleicht war es zunächst ein Erdbeben das ihn lockerte und erste Risse bildete.
Nach und nach grub sich das Wasser seinen Weg durch die Landbrücke, bis schließlich ein 200 Kilometer langer und bis zu 11 Kilometer breiter Kanal entstanden war  auf dem etwa 100 Millionen Kubikmeter pro Sekunde einströmten und dabei den Strömungskanal um 40 Zentimeter pro Tag vertieften. Das führte dazu, dass auf dem Höhepunkt dieses Vorgangs der Wasserspiegel im Mittelmeerbecken täglich um mehr als 10 Meter anstieg, bis nach maximal zwei Jahren das Mittelmeer wieder aufgefüllt war.
Ob es wirklich so schnell ging, mir erscheint das etwas zu flott. Aber gut, wenn es denn so sein soll.
Jedenfalls war der Meeresspiegel dann noch einige Millionen Jahre deutlich unter 120m des heutigen Wasserspiegels. Das zeigen jedenfalls Höhlen die heute unter Wasser stehen, aber von Neandertalern noch vor 23.000 Jahren bewohnt wurde.

Als es sich dann wieder auffüllte, wurden verschiedene Tiere von ihren Artgenossen abgeschnitten, so die Inselmammuts die auf verschiedenen Inseln des Mittelmeeres nachgewiesen sind. Das Kreta-Zwergmammut lebte vor etwa 740.000 Jahren in Kreta und das Sardinien-Zwergmammut (ca. 450.000 Jahre). Dazu kommt der  Zypern-Zwergelefant und der Sizilianische Zwergelefant (ca. 800.000 Jahre alt) der auch auf Malta vorkam und die allesamt Nachkommen des Europäischen Waldelefanten waren, dessen nächster Verwandter der ausgerottete Syrischer Elefant war, der eine Unterart des Asiatischen Elefanten ist. Diese Zwergarten waren etwa 1,50 bis 1 m hoch.
Dabei dürfte die Elster-Kaltzeit (vor etwa 400.000 bis 320.000 Jahren) eine vorletzte Expansion ausgelöst haben und die Saale-Kaltzeit (vor 300.000 bis 126.000 Jahren).die letzte Expansion der Tierwelt, dann aber starben sie nach und nach aus.

Wahrscheinlich hat das Mammuts und Elefanten noch bis zur Eem-Warmzeit (vor 126.000 bis 115.000 Jahren) zur ständigen Fauna Europas und Asiens gehört.
Annahmen gehen sogar davon aus das sie teilweise bis vor 40.000 Jahren noch existiert haben sollen. Im Nordosten Europas am weißen Meer sind sie auch vor 10.000 Jahren noch gewesen.
Größere Inseln wie Sardinien und Kreta mögen ein Überleben noch bis zur Ankunft des Menschen möglich gemacht haben. Gleiches gilt für Bergregionen wie den Ural.
Die letzten Mammuts starben auf Neufundland und den Wrangelsinseln vor ca.2ooo bis 4000 Jahren aus und wurden wohl einfach von der Natur „vergessen“.
Sinngemäß kann dieses Verbreitungsmuster auch für europäische Wollhaarnashörner und Raubkatzen und eben auch für Affen gelten.

Da wäre dann noch eine Frage, wie wurden die Schimpansen zu Allesfressern, denn sie blieben ja nachweislich im Kongobecken, wo der Kongo die Art in Bonobos und Schimpansen teilte.

Die einfachste Erklärung wäre, sie paarten sich mit Affen aus der Familie der Allesfresser. Hier wäre ein Nachfahre des Pierolapithecus, also jene Menschenaffenartigen Art aus Spanien denkbar, die sicher auch im Atlasgebirge lebte, wo ebenfalls ein mächtiger Fluss im Bett der einstigen Meeresverbindung existierte und den Atlas entwässerte. Sie hätten sich den Lebensraum von Gibraltar und Altasgebirge mit den Berberaffen geteilt.
Während der grünen Sahara können dessen Nachfahren den Herden gefolgt sein und so schliesslich am Niger gelangt sein, was ursprünglich wohl auch zum Verbreitungsgebiet der Schimpansen gehörte.

Ambam im Zoo von Kent

Ambam im Zoo von Kent

Aber wie das Leben so spielt, die meisten Affen starben wieder aus. Für die inzwischen Allesfresser gewordenen Affen dürfte schlichtweg ihre Nahrungsquelle versiegt sein, denn irgendwann gab es keine Tümpel mehr. Andererseits dürfte die Salzkonzentration immer mehr angestiegen sein und hat auch die Fische sterben lassen. Derart salzige Fische können auch den Affen nicht mehr länger geschmeckt haben, sodaß sie sich möglicherweise von selbst auf andere Nahrungsmittel umorientierten.

Die Affen die während der Zeit des Austrocknens in Überfluss lebten und zu Giganten heran wuchsen brauchten logischerweise viel mehr Kalorien als ihre Ahnen die vielleicht 15-20 kg wogen. So ein  Schimpanse bringt es ja auf bis zu 70 kg.
Sie mussten sich also entscheiden, entweder aktiv auf die Jagd zu gehen, sich an Termiten gütlich zu tun oder wieder zu Pflanzenfressern zu werden.  Wer die Termiten und Maden-Kost wählte schrumpfte wieder auf das Gewicht seiner Vorfahren.

Aus Asien wird von dem Gigantophitecus berichtet, eine rund 2-3m große Art die zwischen 6 Mio bis vor etwa 200.000 Jahren sogar noch gelebt hat. Er dürfte einem Gorilla recht ähnlich gesehen haben und ernährte sich wie dieser am Ende pflanzlich. Der Nachteil dieser Ernährung ist, das die Gährstoffe dicke Bäuche machen und die schwere Verdauung einer sportlichen Affenfigur nicht gerade entgegen kam. Auch der Orang Utan kehrte überwiegend zur Pflanzenkost zurück. Er ist zwar in der Lage tierische Nahrung zu verdauen, aber dies ist zu Kräfte zehrend, also verzichtet er drauf.
Doch mind. eine Affenart verlegte sich darauf zu jagen wie es auch von Schimpansen inzwischen belegt ist.
Dafür gab es gute Bedingungen, denn während der Austrocknung des Mittelmeeres gab es noch eine bedeutende Veränderung, die Entstehung von Süßgras.
Dies verbreitete sich mit den Pflanzenfressern über die Welt und damit explodierte auch das Größenwachstum zahlreicher Tiere. Die Megafauna entstand. Alle Tiere dieser Zeit wurden größer. In Deutschland rannten riesige Mammuts und Riesenhirsche herum, in Nordamerika kam der Säbelzahntiger an und riesige Faultiere von der Größe eines kleinen Elefanten, Ameisenbären und andere Tiere. Es entstanden große Herden die zwischen den Weiden zu wandern begannen.
Für die nun tierische Nahrung begehrenden Affen wäre es eine Möglichkeit diesen Herden zu folgen in der Hoffnung Kälber und Jungtiere aller Art reißen zu können.

Auch eine europäische Menschenaffenart hätte so theoretisch bis zur Besiedlung des Heidelbergenses, also des frühen Neandertalers bzw. eines Homo Erectus überleben können.
Man darf also durchaus damit rechnen das der Stammbaum dieser Affen sich noch erweitern wird. Doch spätestens mit dem Neandertaler gab es zumindest eine Spezies, die eine Konkurrenz jagender Affen gewesen sein kann. Aber das ist alles reine Spekulation. Vielleicht starben sie auch mit der letzten großen Eiszeit aus oder aus anderen Gründen.

Doch noch heute gibt es an der Südspitze Gibraltars eine rund 200 Affenstarke Berberaffen-Population. Leider sind die Tiere inzwischen so an Menschen gewöhnt, das sie regelmässig die Mülltonnen nach Fressbarem durchsuchen und sich fleissig vermehren. Sie sind also noch immer Allesfresser. Inzwischen will man das Problem dadurch eindämmen, überzählige Tiere einzufangen und an Wildparks und Zoos abzugeben. Aber so einfach wie sich das anhört ist das wohl nicht.

Die Anwesenheit von Berberaffen entlastet zumindestens die Neandertaler als Affenjäger. Vermutlich war es einfacher Robben zu jagen als die flinken Affen, an denen ja nun nicht so viel Fleisch dran ist. Und wer weiss, vielleicht haben sie auch schon die Müllhaufen der Neandertaler durchsucht?

Jedenfalls ein interessantes Thema über das es sicherlich mehr zu berichten gäbe.

Out of Afrika I – Die Auswanderung des Ergaster Erectus

verschiedene NeandertalerZwischen 1,8 und 1,2 Mio Jahren wird der Georgische Erectus datiert der als Erster ausserhalb Afrikas auftaucht. Unterarten dieses Homo Ergaster sind der Homo egaster erectus Georgius und der Homo Erectus Mauretanicus, den man in Marokko entdeckte. Über den weiss man bis heute leider nicht viel.
Beide kämen als Vorfahren des Denisova-Menschen, des Heidelbergensis und seines Nachfahren des Neandertalers in Frage und beide beherrschten offenbar die Oldovai-Industrie und machten sich das Feuer zu nutze. Der Homo antecessor, der offenbar dem Homo Heidelbergensis nahe steht, könnte hier das Bindeglied zwischen dem Homo Erectus Mauretanicus und dem Heidelbergensis sein. Aber das ist nur eine Möglichkeit, die andere wäre, das der Homo egaster erectus Georgius der direkte Vorfahre des Homo Heidelbergensis ist.

Inzwischen gibt es einige fragliche Funde in Europa
die hier mal kurz aufgezählt seien
Sima del Elefante, ca. 1.2–1.1 Mio
Deutschland, Marburg und Rheinterassen, ca. 1.2 Mio
Homo Antecessor,  ca. 1,2 Mio Jahre
Lézignan-la-Cèbe, France, ca. 1,6 Mio

Die Datierung der französischen Funde erscheint etwas zu hoch. Aber so sind sie halt, die Franzosen.

Aber den Stammbaum der Hominiden hab ich auch noch mal überarbeitet und ihn ein wenig hübscher gestaltet. Diesmal hab ich auch die Theorie der Blutgruppen mal mit eingezeichnet.

Frühe Menschen – nur Hominiden

Out of Afrika II – Die Auswanderung des Neandertaler (Acheuléen)

Frühe Hominiden

Frühe Hominiden

Frühe Menschen – nur Hominiden

Da es unklar ist ob der Neandertaler von dem Georgischem Erectus abstammt, käme natürlich eine eigene Auswanderung in Frage.
1,2 bis 0,8 Mio tauchen folgende Funde auf, die mit der Acheuléen Technik verbunden sein könnten. Das würde recht gut passen.
Diese Funde könnten möglicherweise dem Homo Heidelbergensis zugeordnet werden:

*H.Dalinensis, Alter unbekannt
* Homo cepranensis, 880.000 Jahren bis ca. 460.000 Jahren, eher so bei 700.000
* Pakefield, Suffolk, nur Feuersteingeräte datiert auf ca. 700.000
* Gran Dolinaca, ca. 780.000
* Happisburgh, Norfolk, nur Feuersteingeräte datiert auf ca. 800.000
* Gruta da Aroeira, Atapuerca, neuster Fund, datiert auf 390.000-436.000
* Homo  Tautavel ca. 450.000 bis 300.000, vermutlich als Homo Heidelbergensis einzuordnen.

Out of Afrika III – eine fragliche Auswanderung des Homo Sapiens
Vor 195.000- 180.000 Jahren entstand der archaische Sapiens, was der Kabwe-Mensch ist. Das passt zur Kleidung die um 175.000 Jahren angesetzt wird. Üblicherweise tragen vor allen Dingen Khoisan (Namibia, Südafrika) die erste menschlische Haplogruppe A, dazu Äthiopier, Sudanesen und Kenianer also Menschen die am afrikanischem Grabenbruch leben. Geringfügig gibt es sie auch in Ostafrika am Niger.

Um 160.000 besiedelte der Mensch nicht nur die Sahara insbesondere die Gegend des Tschadsee,  sondern ist er auch in Djebel Irhoud, Marokko nachgewiesen.
Dem steht der Schädel von Dar es Soltane II nahe, der aber viel jünger ist. Beide müssen zu einer Haplogruppe A00 gehört haben und sind mit Menschen am Niger verwandt, sowie zu den Mbo und Bangwa am Kongo, die einst vom Niger kamen.
Ihre Genetik wird auf 240.000-235.000 datiert.
Diese könnten sich theoretisch mit einer frühen Menschenart, dem Atlas-Menschen gepaart haben, wodurch die Haplogruppe A00 entstand und ihre Genetik älter aussehen lässt, als sie wirklich ist.

Um 104.000 soll die Sahara ein zweites Mal besiedelt worden sein, vermutlich durch die afrikanische Haplogruppe A.
Die Population am Atlas war ab 98,000 wieder isoliert vom Rest Afrikas.

Es wäre durchaus möglich das jemand zu dieser Zeit über Malta nach Europa einwanderte und das Mousterién (ab 120.000-40.000) bei den Neandertalern auslöste, was zur Levalloistechnik führte, die in Europa bei Neandertal-Populationen nachgewiesen ist.

Zu dieser Zeit bestand ganz sicher auch noch eine Landbrücke über Malta und Sizilien. Aber auch das Durchschwimmen der Straße von Gibraltar (ca. 18-24 km Strecke) zeigt, das es durchaus im Rahmen menschlicher Fähigkeiten liegt, diese Strecke ohne Hilfsmittel zu bewältigen. Wahrscheinlicher wäre aber die Nutzung einer Art von Floß oder zumindestens Holzstämme als Hilfe, denn sicher waren das keine Extremsporter. Andererseits dürfte sie sogar noch kleiner gewesen sein, denn vor den Höhlen von Gibraltar lag noch der heute unter Wasser liegende Festlandsockel, was die Strecke sicherlich noch einige km verkürzte.

Ein weiterer besonderer Fakt ist die Anwesenheit der Blutgruppe 0 in Westeuropa. Normalerweise wird die bei sehr alten Haplogruppen in Afrika gefunden. Bei den sehr viel jüngeren Europäern dürfte es sie eigentlich gar nicht geben. Das kann natürlich auch ein Ergebnis des Kolonialismus und/oder der Mauren in Spanien sein.

Das AB0-System wurde 1928 international eingeführt. Es gibt 4 Blutgruppen, 0, A, B und AB.
Die Blutgruppe AB ist die jüngste und vermutlich keine 3000 Jahre alt. Sie unterscheidet sich dadurch das sie keinerlei Antikörper gegen andere Blutgruppe ausbildet, was die anderen Blutgruppen ausbilden und sie somit untereinander inkompatibel macht. A tragen gewöhnlich Europäer, B die Asiaten und 0 die Afrikaner. AB ist als Ergebnis der Mischung von Europäern und Asiaten zu sehen.

Die Blutgruppe 0 in Westeuropa  könnten aus einer Paarung von sehr alten nordwest-afrikanischen Menschen mit Frühmenschen wie dem Mauretanensis stammen. Was bei dem Denisova-Mensch möglich war, könnte auch hier passiert sein.

Diese Möglichkeit wird unterstützt durch Funde von frühen Menschen mit afrikanischen Haplogruppen in Iberien. Erst kürzlich wurde die mtDNA Haplogruppe L1b in Europa nachgewiesen. Weitere gehören zu L2 und L3. Ob es sich dabei um Ausnahmen handelt oder es eine regelmässige Überquerung der Gibraltar-Straße gab, ist unklar.

Den höchsten Anteil an die Blutgruppe 0 hat Saudi Arabien und China mit jeweils 47-48% sowie Länder am afrikanischen Grabenbruch. Westeuropa hält mit 35% gut mit. Daneben gibt es  noch bei der Urbevölkerung in Südafrika, Australien und Südamerika einen sehr hohen Anteil an Blutgruppe 0.

Blutgruppe A ist in hohen Dosen in der Bevölkerung Mitteleuropas, Nordeuropas und Osteuropas sowie sibirischen Völkern und weltweit bei den blassen Europäern heimisch.  Nordeuropa dürfte hier den größten Anteil haben, was möglicherweise mit der Existenz von Neandertalgenen zu tun hat, von denen wir vielleicht auch die helle Haut und helle Augenfarbe geerbt haben.
Übrigens hat sich jetzt herausgestellt das diese helle Hautfarbe tatsächlich stark mit der mtDNA Haplogruppe U zusammen hängt.
Also auch diese meiner Theorien erweist sich als zutreffend. Vielleicht hängt die mtDNA Haplogruppe U generell mit der Blutgruppe A zusammen. Nunja, das ist eine Möglichkeit.
Da diese Haplogruppe weit über Eurasien verstreut ist gibt es dort zwangsläufig auch „Blondys“. Die dumme These von den blonden Kelten gehört in den Mülleimer der Keltomanie. Tatsächlich haben die Römer zu diesem Zeitpunkt alle Germanen als Kelten bezeichnet. Die Rothaarigen Schotten und Iren sind wohl ein Erbe der Wikinger und entstanden als die Wikinger auf die uralte atlantische Bevölkerung traf, von denen es vermutlich noch Reste in Irland und Schottland gab.

Die Blutgruppe B ist vorwiegend in Asiaten, insbesondere in Han-Chinesen, Mongolen, Turkvölkern aller Art und sehr stark in Korea und Thailand vertreten. Also grob gesagt in jenen kleinen Asiaten die uns mit ihren Stubsnäschen und Pausbäckchen aus ihren schmalen schrägen Augen immer freundlich anlächeln. Möglicherweise ist das die eigentliche Blutgruppe des Homo Sapiens und die anderen beiden von Frühmenschen erworben.
Nunja, man weiss es nicht, aber es wäre sicher mal eine Forschung wert.
Die Blutgruppe AB ist übrigens deutlich jünger und da haben die Japaner die Nase vorn. Vermutlich entstand sie als die Ainu auf die sich ansiedelnden Han-Chinesen stießen.Weltweit ist der Anteil dieser Blutgruppe sehr niedrig. Dafür ist sie wegen fehlender Antigene um so begehrter bei Blutspendediensten.

Out of Afrika III – die Auswanderung der Asiaten
Hier wäre theoretisch ein Auswandern der Haplogruppe  DE möglich.
Um 108.000 könnte es nach theoretischen Modellen zur Auswanderung gekommen sein, wobei insbesondere D bis nach Indien ausgewandert sein kann.
Heute ist diese Gruppe besonders unter Melanesiern und amerikanischen Indianern verbreitet.
Die Haplogruppe DE teilt sich die sogenannte Yap-Mutation. Andererseits bestand zwischen 106.000 und 96.0000 auch gute Bedingungen das Rote Meer zu überqueren und dazu passt ein Fund von Homo Sapiens in einer israelischen Höhle.
Diesen werden durchaus auch Mousterién-Funde (ab 120.000-40.000)  zugeschrieben.

Funde unterhalb der Toba-Eruption von vor 71.000 Jahren kann man sich nur dadurch erklären, das Menschen früher ausgewandert sind. Dies ist bei den Indern natürlich sehr populär die natürlich auch gern uralt sein möchten.
Die Werkzeugfunde in Indien könnten jedoch auch von Nachfahren der Denisova-Menschen stammen. Noch ist darüber das letzte Wort nicht gesprochen, man wird sehen wie sich das weiter entwickelt.

Insbesondere Genetiker schliessen das Scenario aus. Nach ihrem Szenario handelt es sich um eine missglückte Auswanderung die in Israel endete.

Etwa zeitgleich dürfte die Spaltung in die Haplogruppe E1a und E1b erfolgt sein, wobei E1a über den Tschad nach Nordwestafrika und E1b über den Nil nach Nordostafrika wanderte und möglicherweise auch bis in den Sinai, Palestina, Jordanien und Libanon vordrang. Mit dieser Spaltung dürfte die Nilo-Sahrarischen Sprache und die Afro-Semitische Sprache zusammen hängen, deren Homeland im Horn von Afrika vermutet wird.

Out of Afrika IV – die Auswanderung der Eurasier (Atérien-Blattspitzen)

Megalithiker nach dem ersten Kontakt

Megalithiker nach dem ersten Kontakt. Schau mir in die Augen, Kleines.

Vor etwa 59.000-50.000 Jahren wanderte die Haplogruppe CF aus. Funde in der israelischen Manot-Höhle zeigen die Anwesenheit von Homo Sapiens.
Diese Auswanderung gilt als sicher.

Die Ostafrikanische E1a-Variante ist ebenfalls mit der Ausbreitung der Atérien-Blattspitzen verbunden die ab ca. 40.000 über Afrika und über CF auch über Eurasien streut. Auf der bayrischen Alm kamen sie so etwa um 40600 v. Chr. an.

In Ostafrika ist diese Verbreitung mit der Niger-Kongo-Sprache verbunden. Dies passt sehr gut zu Speerschleudern die ab 65.000 Jahren benutzt werden. Ab diesem Zeitpunkt konnten Menschen vermutlich jedes Tier erlegen und brauchten nicht mehr davon rennen, wenn es angreift.
Unsicher ist hingegen ihr weiterer Weg.
Vermutlich verzweigte sie sich im Iran in eine nach Europa wandernde Gruppe CF, GH, IJK und LT die im Zagros blieben, eine K2-Gruppe die weiter nach Zentralasien  zog und dort  P, RQ, NO und M und S entwickelte.

Malta-Sizilien Landbrücke versank am Ende der Eiszeit vor 13.000 Jahren

Malta-Sizilien Landbrücke versank am Ende der Eiszeit vor 13.000 Jahren

Auch zu dieser Zeit gab es noch die Malta-Landbrücke über die eine afrikanische Population hätte nach Europa gelangen können.

Out of Afrika V – neolithische Kontakte nach Afrika

Es sind neolithische Kontakte zwischen Iberien und Nordafrika nachgewiesen, z.B. über nordafrikanisches Elfenbein und einen afrikanischen Esel-Zahn. Vermutlich geht auf diese Kontakte zwischen Westeuropa und Iberien zurück und kam dann erst recht noch mal mit den Mauren aus dem Atlas nach Iberien.
Es wäre auch sicherlich nicht besonders schwer die Meerenge zwischen Malta und Sizilien mit einem Boot zu durchqueren. Immerhin wissen wir das es den ersten Menschen gelang vor 50.000 Jahren nach Australien zu gelangen und das sind rund 60km Wasserweg.

Ausserdem zeigen einige Pygmäenvölker in der Kindheit, besonders als Babys sehr helle Hautfarben die erst im Laufe der Jahre dunkel werden.
Diese Pygmäen stammen vom Niger und gehörten möglicherweise einer ursprünglich Nilo-Sahrarischen Sprache an die sich im Atlasgebirge bildete. Als die Sahara zwischenzeitlich ergrünte, stellten sie die Verbindung zu anderen Menschen wieder her.
Ansonsten haben Pygmäen die Haplogruppe A (im Nordwesten),B (im Südwesten) und E1a (im Nordwesten und Zentralafrika).

Die beiden Siedlerwellen

Die beiden Siedlerwellen

Die ältesten Menschen sind eher die kleinen Kraushaar-Typen die wie die Koisan aussehen. Solche sind auch in Australien nachgewiesen (Haplogruppe D aus der DE-Linie). Bei Haplogruppe E1b muss irgendwie eine Mutation zu Glatthaar erfolgt sein, vielleicht auch erst bei CF. Die kamen in Australien als zweite Welle an und deshalb haben auch die Aborigines wie auch Inder (Vedda z.B.) diese Wahnsinnsmähne auf dem Kopf.

Wandfries Altes Reich

Wandfries Altes Reich

Auch die Ägypter die wohl eher dunkel waren, haben ja diese Wahnsinns-Perücken gehabt. Jedenfalls wenn man nach den Bildern des alten Reiches geht. Die etwas helleren Ägypter tauchen dann so nach und nach erst auf und sind auch deutlich auf den Malereien zu erkennen.
Ich glaube die schnitten sich ihre Mähne wegen der Läuse ab, wollten aber so aussehen, wie sie sich sahen mit voller Mähne. Also erschufen sie sich eine künstliche Mähne die Perücke.
Das war vielleicht ein Statussymbol des altägyptischen Reiches, damit haben sie sich von den Krausköpfigen Nubiern aus dem Sudan abgehoben. Und irgendwann im Mittleren Reich haben sie dann die Perücke durch das ägyptische Kopftuch ersetzt.
Kahlköpfige sind auch aus dem Sumer-Reich bekannt und werden hier als die eigentlichen Sumerer identifiziert.  Ob das nun alles so stimmt oder eher ein Klischee ist. Jedenfalls sind die Akkader immer mit wallender Lockenpracht dargestellt.

Dieses mal bin ich nicht auf die Menschen von Flores eingegangen weil ich da schlichtweg keinen Überblick habe ob die nun zum Erectus zählen oder nicht.

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