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Bronzezeit

Rätselhaftes Ägypten

Das herausragenste Merkmal Ägyptens sind seine Pyramiden. Sie sind zwar nicht die Einzigen auf der Welt, aber mit bis zu 150m Höhe die Größten und mit 4500 Jahren auch die Ältesten der Welt. Zum Vergleich die Sonnenpyramide von Teotihuacán ist ca. 65m hoch, das Königsgrab von Seddin ca. 60m hoch und die Mondpyramide ca. 46m hoch. Aber wie baute man sie eigentlich?

Wie baute man eine Pyramide?
Seit Jahrtausenden rätseln Menschen wie die Pyramiden von Ägypten gebaut wurden. Herodot ist der erste antike Historiker, der über die Konstruktion der ägyptischen Pyramiden schrieb. Nach seinen Worten wurde die große Pyramide in Lagen geformter Stufen errichtet, die mit Hilfe von „mechanes“ (Maschinen) aus kurzen Holzblöcken aufgerichtet worden seien. Nur ist das leider eine sehr spartanische Aussage mit der sich nicht allzuviel anfangen lässt.

Dazu ein paar Daten zur großen Pyramide von Giza. Ihre Höhe beträgt 146,6 m mit einer Seitenlänge 230,36 m an der Basis. Das Gesamtvolumen beträgt etwa 2,6 Mio. m3 und wiegt ungefähr 6,9 Mio. t. Die Kalksteinblöcke an ihren Seiten wiegen jeder durchschnittlich etwa 2,65t.
Die überwiegende Mehrheit der Blöcke besteht aus Kalkstein, der direkt auf dem Giza-Plateau gewonnen wurde. Dieser Kalkstein ist von schlechter Qualität und wurde nur für das Kernmauerwerk verwendet. Der Kalkstein für die Ummantelung wurde dagegen in den Steinbrüchen von Tura und Massara im Muqattam-Gebirge gewonnen. Diese befinden sich am anderen Nilufer, gegenüber von Giza. Man bräuchte etwa 2,6 Mio Kalksteinblöcke um diese Pyramide in 20 Jahren zu bauen, was einer Arbeitsleistung von einem Block alle 2 min. entsprechen würde.
Der Granit, der in der Großen Pyramide z.B. für die Galerie aber auch den Sarkophag verwendet wurde, kam normalerweise aus dem entfernten Assuan am ersten Katarakt. Jeder einzelne dieser Blöcke die z.B. in der Deckenkonstruktion der Königskammer benutzt wurden erreicht ein Gewicht von bis zu 50 t. Doch es gibt durchaus auch Bauwerke in Ägypten deren Granitblöcke ein Gewicht von 100 t erreichte.

Der erste der überhaupt mal nachrechnete war Goyon. Er nahm an, daß ungefähr 20.000 Mann, die das ganze Jahr über arbeiten, ausreichen würden, um in der vorgegebenen Zeit von 20 Jahren die Große Pyramide zu bauen. Wird die Arbeitszeit auf die Überschwemmungsmonate begrenzt, so erhöht sich die Summe auf etwa 80.000 Mann, was in ziemlich großer Übereinstimmung zu den von Herodot geschätzten 100.000 Arbeitern steht. Inzwischen weiss man aber, das die Arbeiter während der Aussaat und Ernte nicht für den Pharao tätig waren. Der Bau wurde also mind. 2 mal pro Jahr für mehrere Wochen unterbrochen.

Die gängigen Theorien gehen von einer langen Rampe aus, über die Steinblöcke von durchschnittlich 2,65 t durch Menschenhand gezogen wurden. Untermauert wird dies durch eine Wandmalerei, die zeigt wie eine Statue auf einem Schlitten über den Sand gezogen wurde, wobei man annimmt das vor dem Schlitten Wasser verschüttet wurde, um den Sand gleitfähig zu machen.

Daran sind einige Dinge problematisch:
a) ist ein hölzerner Schlitten überhaupt tragfähig genug um mächtige Statuen oder alternativ die Granitblöcke der großen Galerie, deren Gewicht zwischen 2,6t bis 50 t betragen können, überhaupt zu tragen?

b) Bräuchte man eine ganze Menge Wasser um nicht zu sagen einen ständigen Zustrom von Wasser um den stocktrockenen Wüstensand derart gleitfähig zu machen das man darauf einen Schlitten ziehen kann ohne das er sich im Sande eingräbt. Ich halte das für extrem problematisch.

c) Es ist mir völlig unverständlich, warum die alten Ägypter nicht ihre Rinder nutzten um die Steinblöcke zu ziehen. Jedes Rind ist in der Lage mind. 2 bis 3 mal soviel zu ziehen wie ein Mensch, selbst wenn es gegen heutige Rinder nur halb so groß war. Anders sieht es natürlich mit der präzisen Positionierung der Steinblöcke und Statuen aus. Nur in dem Fall würde es Sinn machen das tatsächlich Menschen die Steinblöcke zurecht rücken, da Zugtiere für kurzes Anziehen und Stoppen wenig geeignet sind.

d) Ein weiteres Problem ist das Volumen das eine solch lange Rampe haben würde. Es übersteigt sogar das Gewicht der gesamten Pyramide. Im Prinzip wäre die Rampe also mind. ebenso aufwendig wie die Pyramide selbst.

Ein findiger Bauingenieur hat sich daher so seine eigenen Gedanken gemacht und kam auf eine verblüffend einfache Lösung. Er meint das die Pyramiden keineswegs komplett aus Blöcken gefertigt worden seien. Nach seinen Berechnungen verfügen die benutzten Steinbrüche nicht über genug Material um dort 6,9 Mio. t Blöcke zu schneiden, da 70% des Steinbruches Abraum wären. Seiner Meinung nach existierte bereits ein sanfter Hügel. Um diesen herum wurden die Seitenkanten aus massiven Blöcken hochgezogen und der Raum zwischen die Seitenkanten und dem Hügel mit dem Abraum der Steinbrücke verfüllt, wobei man eine Seite als Zufahrt benutzen  würde, sodaß die Rampe anfangs komplett in den Bau hinein reichen würde.
Natürlich wird die Existenz einer innenliegenden Rampe bestritten. Aber da man nicht einfach ein Weltkulturerbe anbohren kann um das festzustellen, bleibt nur die Spekulation darüber wie sie erbaut sein könnte.

PyramidenbauSpäter hätte man auf diese Weise eine gerade Plattform auf der man wiederum die Seiten mit massiven Blöcken errichten würde um dann den Innenraum mit Abraum zu füllen. Das ganze würde eher wie ein Steinbruch wirken, nur das er sich auffüllt, statt das er abgebaut wird. So würde die Pyramide langsam in die Höhe wachsen.
Auch die Innenkammern, insbesondere die große Galerie und die Königskammern mit den großen Granitblöcken könnten dabei schon gesetzt worden sein, denn angesichts ihrer Größe ist es unwahrscheinlich das sie erst nach den Seitenwänden hinein gebracht wurden.

Obwohl den Archäologen durchaus bewußt ist, das diese Lösung relativ genial ist, verwerfen sie sie aus rein religiösen Gründen. Ihrer Meinung nach entspricht eine derartige Bauweise nicht dem religiösem Weltbild der alten Ägypter.

Doch damit liegen sie meiner Meinung nach falsch.
Zwar mag es zutreffen das die alten Ägypter das Gedeihen ihres Landes an den Pharao knüpften, das sie aber den Erhalt ihres Landes an den verstorbenen Pharao knüpften, sehe ich nicht. Schliesslich folgte dem alten Pharao ja ein neuer Pharao auf dem Thron, der damit die Ordnung und den Wohlstand Ägyptens zu garantieren hatte. Die alten Pharaonen wurden vielmehr vergöttlicht. Man machte sich diese Götter gewogen indem man ihnen huldigte und opferte.

malta_dolmenGehen wir mal in der Zeit zurück, fällt uns auf, das bereits 4000 Jahre vor dem Pyramidenzeitalter in Portugal und Spanien sogenannte Urdolmen erbaut wurden, die mit Erde überdeckt zu einem kleinem Hügel aufgetürmt wurden.

Diese Tradition wurde praktisch die nächsten 6000 Jahre ausgebaut, wobei die einst megalitischen Dolmen immer raffinierter wurden. Form, Innenräume und Konstruktion veränderten sich. In Europa entstanden neben verschiedene Menhir-Konstruktionen auch Tumuli und Kurgane die problemlos tausend Jahre älter als die Pyramiden sein konnen.
Einer der größten bewegten Steine ist z.B. der große Menhir von Frankreich in der Bretagne der nahezu 280t auf die Waage bringt und 4500 v. Chr. Teil einer Menhir-Steinallee war, die auf einen Tumulus zu führte.
Die Europäer hatten also in jeder Hinsicht Erfahrung und das KnowHow Stein zu bearbeiten und zu bewegen. Es war wohl die Religion und die Konzentration der Menschen auf den dünnen Streifen fruchtbarer Erde entlang des Nil, was die Ägypter zu derart gewaltigen Bauten bewegte die uns heute so beeindrucken.

Nahezu zeitgleich zum Pyramidenzeitalter entstanden in Elam und Babylonien die berühmten Zigurrats und auch in Indien wurde fleissig gebaut. Doch alle verkörpern offenbar die gleiche Idee, den Urhügel in dem vergöttlichte Herrscher der jeweiligen Gesellschaft zur letzten Ruhe gebettet wurden. Eine Öffnung – oft als Seelenloch bezeichnet – diente den Seelen zum Aufstieg in den Himmel. Dabei sind die Innenbauten thrakischer Tumuli nicht weniger eindrucksvoll als die der Pyramiden. Und auch die Gegend um Stonehenge zeigte zu dieser Zeit rege Bautätigkeit die belegt, das Europäer durchaus zu großartigen Leistungen in der Lage waren. Doch was ihnen fehlte war eine Organisation die nur dort entstand, wo extrem viele Menschen lebten.

In Malta war dieser Zustand dadurch erreicht worden, weil die Landbrücken zwischen Malta und Sizilien nach und nach versanken. Somit mussten all diese Menschen auf die übrig gebliebenen Inseln ziehen und wo das KnowHow aller gewissermaßen konzentiert wurde. Um ca. 4500 v. Chr. finden sich erste Spuren einer maltesischen Megalithkultur.  Es ist vielleicht ein bisschen Ironie das es den Leuten im Norden ähnlich ging, da hier ebenfalls die Landbrücke (Doggerland) zwischen England und Jütland versank.
In der sogenannten Tempelphase von Malta wurden 22 Megalithtempelanlagen errichtet, die alle zwischen 3800 und 2500 v. Chr. datiert wurden. Daneben gab es Höhlen, Felsengräber und Hypogäen die für die Grablege genutzt bzw. erbaut wurden.
Doch um 2500 v. Chr. brach die Gesellschaft plötzlich zusammen, was mit einem extremen Klimaevent in Verbindung gebracht wird. Ob mehr Menschen auf den Inseln lebten als sie ernähren konnte oder ob der Boden schlichtweg ausgelaugt war, darüber wird intensiv diskutiert. Dies zwang die Malteser jedenfalls dazu auszuwandern. Die Inseln verwaisten und wurden erst wieder von den Seevölkern bzw. Phönizier, Punier und Griechen dauerhaft besiedelt.

Besonders in Malta existiert auch eine Plattform die nach der oben dargestellten Bauweise angelegt sein könnte. Und auch die Deckenkonstruktion der großen Galerie erinnert stark an die Konstruktionen wie sie in Malta und Gozo zum Überdachen der Tempel verwendet wurden.

Nachdem nun auch noch ein „Überseehafen“ in Giza gefunden wurde der zeitgleich zum Pyramidenbau existierte und wo neben den Granitblöcken auch internationale Güter z.B. aus der Levante bzw. aus Mykene gefunden wurden, halte ich es durchaus für möglich das Ägypter auch in Malta waren, zumal die Inseln gar nicht so schwer erreichbar waren wie man vielleicht meint.

malta_tempelMalta
Die rund 30 Tempelanlagen auf Malta entstanden im Zeitraum zwischen 4000 bis 2500 vor Christus und sind in ihrer Dichte, Größe und Architektur einzigartig in ganz Europa. In mehreren Tempeln wurden Skulpturen von Frauenkörpern gefunden, die dicke Bäuche und gewaltige Brüste hatten, ganz so wie die mesolithischen Frauenfiguren die überall in Europa gefunden wurden, nur eben bis zu 2m groß.

malta_torWie sie die mit Obsidian aus dem Vulkangestein heraus arbeiteten, ist bis heute ein Rätsel. Ob die Vermutung stimmt, das die mächtigen Blöcke mit Steinkugeln transportiert wurden, ist ebenfalls fraglich. Aber alles in allem existierten auf Malta bereits Anlagen die einige Bautechniken die in Ägypten zur Anwendung kamen bereits nutzten, so z.b. Trockenmauerwerk, Hochreliefs, Statuen und auch die Torkonstruktionen.

Es ist daher anzunehmen das Ägypten diese gar nicht neu erfinden mussten, sondern das Djoser und seine Dynastie einfach nur die Baumeister anheuerte, die den bisherigen Bau ägyptischer Mastabas revolutionierten und die ersten Pyramiden schufen. War das Wissen erstmal im Lande bauten die Ägypter hunderte von Pyramiden. Dank der trockenen Wüsten, dem Baustoff und der Konzentration der Lebenden auf Oasen und den Nil blieben viele dieser Bauwerke unangetastet, sodaß wir sie heute noch studieren können. Nur der Zahn der Zeit nagte an ihnen.

Das alte und das neue Reich
Generell erscheint mir das alte und mittlere Reich sehr viel ägyptischer zu sein, als das neue Reich. Gerade in späterer Zeit scheinen viele Bauwerke des alten und mittleren Reiches regelrecht durch Pharaonen des neuen Reiches okkupiert worden zu sein, d.h. der Pharao ließ einfach seinen Namen eingravieren, womit er das Bauwerk gewissermaßen für sich selbst beanspruchte.
flughafenbln

Ganz ähnlich machte es auch die Bundesrepublik mit dem Flughafen Berlin-Schönefeld, wo sie die Hoheitszeichen der DDR entfernte um ihren eigenen „Willi“ dran zu schreiben. Doch ihre Glanzleistung Landebahnen in den märkischen Sumpf zu setzen, steht im krassen Gegensatz zu der baulichen Leistung der DDR die diesen Flughafen in Rekordzeit erbaut hatte.  Aber dank Wikipedia wird diese Leistung natürlich so klein wie möglich dargestellt. Offenbar ändern sich einige Dinge nie und so haben eben auch schon Ägypter die Bauwerke ihrer Vorgänger okkupiert.
Selbst die überhöhte Darstellung ihrer Leistungen erinnert stark an die Selbstbeweihräucherung der Parteien, die trotz Krisen und Verluste nicht müde werden sich selbst und ihre angeblichen Leistungen zu beweihräuchern.

grossesphinx_leoDie Sphinx
Ein weiteres Mysterium umgibt die große Sphinx. Auch diese scheint ursprünglich nur einen ganz normalen Löwenkopf gehabt zu haben. Erst später wurde dieser Löwenkopf wohl zu einem Pharaonenkopf umgestaltet, wodurch die merkwürdigen Proportionen des unnatürlich kleinen Pharaonenkopfes zum gewaltigen Löwenkörper zustande kommen. Im Unterschied zu anderen sehr viel kleineren Sphinxen die u.a. Amenophes II. und Hatschepsut zugeschrieben werden, zeigen sich deren Proportionen passend. Nur die große Sphinx von Giza fällt durch ihren winzigen Kopf auf einem viel zu großem Löwenkörper auf.

grossesphinxSchon andere Forscher haben schon inmitten von Obelisken und anderen großartigen Bauwerken die mit Bildern im Hochprofil verziert wurden, plötzlich Tiefreliefs mit dem Namen von Ramses II. und anderen Pharaonen gefunden, die typischerweise zum neuen Reich gehören.

Jene Dynastien des neuen Reiches sind jedoch eher für ihre Kriegszüge als für ihre baulichen Leistungen berühmt.

Es ist natürlich nicht so das im Neuem Reich nichts gebaut wurde, aber angesichts des Bedarfes an Kriegern und der damit verbundenen Waffenindustrie waren sie wohl eher bemüht Tempel zu erhalten und ggf. auszubauen oder Festungen zu errichten, als neue großartige Tempelanlagen zu errichten.
Nur wenige Tempel, dann aber vor allen Dingen Totentempel oder Aton-Tempel wurden neu erbaut.Auf der anderen Seite wurden Städte wie Armana und Piramesse völlig neu angelegt. Dazu kommen die Gräber der Könige, einige Felsenkapellen und monumentale Festungen die dem Schutz der Grenzen dienten.
Inzwischen hatte auch die obere Bevölkerungsschicht das Bedürfnis nach ewigem Leben.Die Ägypter waren also auch im neuem Reich „gut beschäftigt“.
Trotzdem erscheint mir die Bautätigkeit und der Einfallsreichtum des alten und mittleren Reiches höher.

Zu guter Letzt möchte ich noch erwähnen, das die Vermutung das sich im Grab des Tutanchamun noch eine weitere Kammer hinter dem Relief verbergen sollte, als falsch heraus gestellt haben. Sein Grab wurde vor kurzem mit hochsensibler Technik gescannt. Es befindet sich kein weiteres Grab hinter einer Wand. Aber es war zumindestens zeitweise eine nette Idee. Man nimmt an das die Ägypter das Gerücht am Leben hielten um den Tourismus wieder anzukurbeln, der nach der Revolution massive Einbrüche erlebte, von denen sich Ägypten bis heute noch nicht erholen konnte.

Doch Ägypten hat noch einige ungelöste Rätsel, man darf also auch weiterhin gespannt sein. Und deshalb ist Ägypten eine Reise wert. Aber auch Malta sollten Geschichtsinteressierte mal besuchen.

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Diskussionen

3 Gedanken zu “Rätselhaftes Ägypten

  1. Franz Löhner zeigt auf seiner Website wie der Bau der Pyrajiden ganz unspektakulär vonstatten gehen konnte.
    Als Praktiker bietet er handfeste Beispiele und Berechnungen, die viele Deutungen von Forschern als reine Hirngespinste entzaubern. (http://www.cheops-pyramide.ch/)

    Verfasst von gunst01 | 25/09/2016, 2:47 AM
    • Danke für den Hinweis, die Seite kannte ich nicht. Mit dieser Umlenkrolle hat er vielleicht die Antwort auf Herodots Hinweis mit den Holzblöcken gefunden. Ich könnte mir vorstellen das es eine Kombination von beidem, die Verfüllung mit Abraum und die Technik einer Umlenkrolle war. Denn nach wie vor bliebe ja die Frage wie man zu derart vielen Blöcken kommt. Zum Vergleich, alle Steinbrüche Europas bringen keine solche Menge Kalksteinblöcke hervor und es gibt auch keinen Grund warum man nicht Schutt nutzen sollte. Auch die Chinesische Mauer wurde mit Schutt verfüllt. Natürlich kann man den Schutt auch auf solche Art nach oben transportieren und es erlaubt den Einsatz von Zugtieren da diese nicht auf der Pyramidenfläche sondern unten auf dem Plateau blieben, wo genügend Platz für sie war. In dem Fall reduziert das die Menge der Arbeiter ganz erheblich.

      Verfasst von Vanalander | 25/09/2016, 12:26 PM
      • Löhners innovativer Ansatz war der Transport schwerer Lasten auf Schienen, wie es auf einem Fries in Abydos dargestellt ist. Diese nahezu reibungslose Beförderung sparte Arbeitskraft und Material, was Löhner mit einer verhältnismäßig kurzen Bauzeit auch nachwieß. Ähnlich funktioniert heute ja auch das Verschieben von Brücken.

        Verfasst von gunst01 | 25/09/2016, 3:23 PM

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