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Mythen, Wikinger

Alfi Barbar und die Vinland-Karte

Ali Baba ist eine Figur der 270 Geschichten aus der Geschichtensammlung Tausendundeine Nacht, die den Titel Ali Baba und die vierzig Räuber (arab. Ali Baba wal arba’een harami) trägt. Merkwürdigerweise ist diese Geschichte in der frühesten arabischen Version von TausendundeineNacht nicht enthalten.

Der französische Orientalisten Antoine Galland übersetzte sie angeblich 1709 in Paris, wo er sie von einem aus Syrien stammenden Märchenerzähler gehört hat. Wahrscheinlich handelt es sich aber um Gallands eigenes Werk bei dem er sich aus dem reichhaltigem Angebot Europäischer Märchen bediente. Und so ließe sich Ali Baba pi mal Daumen auch als Alfi der Barbar übersetzen. Tatsächlich regiert ein Sven Alfivasonder zwischen 1024-1030 auf der Jomsburg in Wollin über die Jomswikinger. Das diese Heiden in der christlichen Welt den Status von Räubern hatten, wird spätestens dann klar, wenn man sich der Geschichte der Überfälle und Raids dieser Jomswikinger bewusst wird.

Die Insel Wollin und ihre Vergangenheit mit den legendären Jomswikingern entsprechen sehr gut dem Märchen von Ali Baba und den 40 Räubern und dürften auch in lokalen Märchen ihre Spuren hinterlassen haben.
Doch fangen wir von vorne an…

In der Geschichte geht es darum das es dem armem Holzfäller Ali Baba mit Hilfe der klugen Sklavin Mardschana (auch Morgiana) gelingt, eine vierzigköpfige Räuberbande nach und nach zu bezwingen und in den Besitz ihres in einer Felsenhöhle versteckten Schatzes zu gelangen. Mardschana wird zum Dank freigelassen und mit dem Neffen Ali Babas verheiratet. Die Zahl 40 steht im Arabischen für eine Vielzahl.
In der Geschichte öffnet Ali Baba die Felsenhöhle der Piraten mit dem Spruch „Sesam öffne dich“.

Merkwürdigerweise gibt es einen fast ähnlichen Spruch in einer Märchensammlung der Gebrüder Grimm. Dort steht es in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm an Stelle 142.
In diesem Märchen „Simeliberg“ heißt der Spruch: „Berg Semsi, Berg Semsi, tu dich auf.“

Dort muss sich ein armer Bruder als Kornhändler durchschlagen, weil sein reicher Bruder ihm nichts abgibt. Im Wald beobachtet er, wie zwölf wilde Männer vor einem Berg rufen: „Berg Semsi, Berg Semsi, tu dich auf“, worauf er sich öffnet und sie hineingehen. Als sie schwer bepackt wieder herauskommen, rufen sie: „Berg Semsi, Berg Semsi, tu dich zu“. Auch er betritt den Berg und kommt mit Schätzen voller Gold und Edelsteinen heim. Doch sein neidischer reicher Bruder zwingt ihn dazu nochmal den Berg aufzusuchen. Leider vergisst er den Spruch um wieder raus zu kommen und bleibt so im Berg gefangen.
Ähnlichkeiten mit diesem Märchen gibt es weiterhin mit einer Variante aus dem Münsterland von Ludowine von Haxthausen, einer Variante aus dem Harz, einer von Ernst Heinrich Meier, dort unter Nr. 53 („Simson thu dich auf“) aufgeführt, einer von Heinrich Pröhle (ein Schüler von Jakob Grimm), dort als „Märchen für die Jugend Nr. 30 Simsimseliger Berg“ aufgeführt und dem Bergnamen gibt es auch im Schweizer Guggisberglied.

Man kann also sagen, das Märchen ist im deutschsprachigem Raum bekannt und ganz offensichtlich bediente sich der Franzose zur Komplettierung seiner 1001 Märchen bei den Gebrüdern Grimm.
Nun kann man es zwar in verschiedenen Ecken der Germania Magna vermuten, aber eine beträchtliche legendäre Anzahl von Räuber mit derart großen Schätzen dürfte dann doch eher selten sein.
Interessant daran ist die Ähnlichkeit des Simeliberg zu den Sagas und Legenden der Jomswikinger die der Geschichte nach eine Burg auf einer Insel im Oderhaff hatten und von dort aus ihre Raids unternahmen.

Die Existenz der Jomswikinger von Wollin ist durch archäologische Funde in England unterstützt die, die Wikinger fanden, deren Zähne offensichtlich eingekerbt waren, was dem blauem Strich in den Zähnen der Jomswikinger in Isländischen Sagas entspricht. Daraus leitete sich der Name Harald Blauzahn ab, der als Gründer der Jomswikinger gilt.

Der Sitz der Jomswikinger soll um 960 die Jomsburg im Gau Joms gewesen sein, deren Standort entweder auf der Insel Wollin die über die Dziwna (deutsch Dievenow) vom Festland getrennt ist, an der Swine die die östlichsten Ecke der Insel Usedom zwischem der Ostsee und dem Stettiner Haff bildet, oder alternativ an der Peenemündung auf der Insel Usedom angenommen wird. Auch das Spandowerhagener Wiek auf dem Festland gilt als mögliche Lage der Jomsburg. Bis heute ist der Standort der Jomsburg umstritten und es gibt zahlreiche Spekulationen. Adam von Bremen nennt sie Jumne, das wiederum mit dem geheimnisvollem Vineta in Verbindung gebracht wird. Die dort eingesetzten  Jarle machten sich im Laufe der Zeit von ihren heimischen Herrschern immer unabhängiger und begründeten mit ihren Scharen, den Jomswikingern die u.a. auch aus Slawen bestanden,  eine eigene kleine Seeräubermacht.

Der damalige Hafen hatte angeblich 300 Langschiffe aufnehmen können. Tatsächlich wäre der Vietziger See im Stettiner Haff aber auch das Achterwasser an der Peene Mündung ein idealer Hafen der problemlos 300 Langboote und mehr hätte aufnehmen können. Die weit verzweigten Flüsse bieten zahlreiche Möglichkeiten auf verschiedenen Wegen ins Landesinnere oder über die Ostsee zu entkommen. Alles in allem eine sehr gute Wahl für eine Wikingerburg.

Die Jomswikinger selbst waren ein berühmt-berüchtigter  Männerbund, der insbesondere in den Machtkampf um die Herrschaft des schwedisch-dänischen Reiches involviert war. Er bestand wohl aus Verbannten, Flüchtlingen und Abenteurern.

Wikinger RaidsSelbst den Isländern waren die Jomswikinger bekannt, denn auch ein berühmter Wikinger namens Björn Breidvikingakappi Asbrandsson war zeitweise Teil der Jomswikinger und exakt dieser Wikinger soll später in Amerika gelebt haben.
Nach der Tradition war er isländischer Bauer, Krieger, Verbannter, Jomswikinger und wikingerzeitlicher Einwanderer Nordamerikas in Hvitramannaland.
Durch den Fund der zweiten Wikingersiedlung in Amerika

Asbrandsson genoss als Seekrieger das Vertrauen des greisen Jarls Palnatoki von Fünen und insbesondere des jungen Styrbjörns des Starken, dem nach Palnatoki damals zweitmächtigsten Anführer der Jomswikinger. Styrbjörn war zugleich auch Anwärter auf den schwedischen Königsthron und lag deshalb in Fehde mit seinem Onkel Erik Segersäll von Alt-Uppsala, der 975 seinen Vater, König Olof II. Björnsson, entmachtet hatte und ihm den väterlichen Thron vorenthielt. Als der dänische König Harald Blauzahn aus der im Oktober 986 erfolgten Seeschlacht mit Sven Gabelbart bei der Insel Bornholm als Unterlegener schwer verwundet nach Pommern flüchtete und dort am Allerheiligentag verstarb, eröffneten die Jomswikinger den Krieg gegen Schweden.

Ein möglicher Background des Märchens könnte daher der Fund eines Wikingerhordes am Simeliberg sein auf dem wohl die Jomsburg stand. Ein solcher Fund hätte sich schnell in allen deutsprachigen Regionen herum gesprochen und somit auch Legenden und Märchen hinterlassen. Das diese nun in einer Arabischen Märchensammlung landen, ist wohl dem Geschäftsinteresse des Franzosen zu verdanken der aus dem Barbar ein Ali Baba machte.

kreis_usedom-wollinDie Frage wäre dann nur wo dieser Simeliberg eigentlich steht? Auf Wollin gibt es neben den Kieekarm und die Marien Höhe (ein moderner Name) , die wohl eine prima Aussicht auf die Ostsee, blieben nur noch, den Gosan Berg, den Brand Berg, der Lelo Berg die alle über die Swine wachen. Sowie die im Süden liegenden Mokratz Berge und der kleine Galgenberg. Auf der Usedom Seite wäre noch der Golm zu nennen der eine Aussicht auf die Swine bietet.

Davon mal abgesehen weisen zahlreiche Namen wie Heidefahrt auf uralte Legenden hin, was aber nichts heissen muss. Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche kleine Hügel, die darauf hinweisen, das hier auch der eine oder andere Kämpe begraben wurde.
Ausserdem gibt es mittlerweile eine Slawen- und Wikingersiedlung Wolin als archäologisches Freilichtmuseum in Wolin (Wollin) auf der polnischen Seite. Zu den Einrichtungen experimenteller Archäologie gehört die frühmittelalterliche Slawen- und Wikingersiedlung Wolin.
Nach archäologischen Befunden wurden hier slawische Block-, Pfosten- und Spaltbohlenhäuser des 9. und 10. Jahrhunderts gefunden. Die Jomsburg selbst soll im 12. Jhd. zerstört worden sein.

Nach den Ausgrabungen von 1992 entstand die Idee zum Aufbau des Dorfes mit historischen Werkstätten.
Das Museumsdorf befindet sich heute zwischen Wollin und Hagen d.h. auf einer PlageInsel in der Dziwna (Dievenow) nahe dem Galgenberg. Die Siedlung besteht aus 27 Hütten, 4 Toren, dem Umfassungswall mit aufgesetzten Palisaden und dem Hafen mit Kai.

In Lebbin (Lubin) befindet sich ebenfalls ein bronzezeitlicher Burgwall der für eine frühzeitige Besiedlung der Gegend spricht. Auf diesem älteren Burgwall wurde eine slawische Burg errichtet, die 1173 von den Dänen zerstört wurde. Der slawenzeitliche Burgwall war Teil einer größeren Siedlung, die sehr bedeutsam war und das nördliche Haff beherrschte. Es wird vermutet, dass der Bischof Otto von Bamberg während seiner ersten Missionsreise nach Pommern im Jahre 1124 den Ort besuchte und eine Kirche weihte, deren Reste ebenfalls auf 1124 datiert werden. Herzog Bogislaw I. von Pommern († 1187) schenkte im Jahre 1186 Lebbin zusammen mit einem großen Teil der Insel Wollin dem Bistum Cammin, das daraufhin in Lebbin eine Vogtei einrichtete. Der Vogt erhob von den die Swine passierenden Schiffen Zoll für die Durchfahrt.

Die frühmittelalterliche Stadt Vineta in der Odermündung, die durch die Archäologie als der historische Vorläufer der heutigen Kleinstadt Wollin erkannt wurde – war seinerzeit das wichtigste Zentrum des Handels und des Seeverkehrs in der Ostsee – über die zeitgenössische Chronisten die wundersamsten Dinge berichteten.
Sie kann aber nicht gleichzeitig die Jomsburg der Jomswikinger an Pommerns Küste gewesen sein, wie vornehmlich jüngere Aussagen beweisen wollen. Zwar wird immerwieder z.B. vom polnischen Archäologen und Historiker Professor Dr. Wladyslaw Filipowiak gesagt: „Dies ist unser aller Feststellung: Wir bestätigen, dass es sich bei Wolin um das legendäre Vineta und um die Jomsborg handelt. Sie geben Kunde von den Zügen der Wikinger ins Slawenland. “ (W.F. 1992, S. 15), doch damit wird die philologische Identität Vineta = Jomsburg = Wollin hervorgehoben. Die Existenz der Jomswikinger und ihrer Jomsburg auf der Grundlage entsprechender nordischer Quellen wird damit nicht in Frage gestellt.
Die Lage der Burg wird nicht genau beschrieben, aber man erfährt bei Filipowiak, dass die Jomsburg dieselbe Stadt ist, die Waldemar I. von Dänemark angegriffen hat und in deren Nähe sein Heer in große Gefahr kam.
Die Stadt, die früher Jomsburg genannt wurde, war dieselbe, die um 1170 Julin oder Wolin hieß, von Slawen und Wikingern bewohnt war und zahlreichen Zerstörungen ausgesetzt war“ (W. Filipowiak 1992, S. 28).

Historische Quellen:

Überwiegend bei isländischen Quellen, so der „Jomsvikingasaga“ (um 1200), der „Fagrskinna“ (um 1230), der „Kristnisaga“ (um 1250), der „Knytlingasaga“ (um 1250), der „Eyrbyggjasaga“ (um 1350) und der „Heimskringla“ (=Weltkreis), dem bedeutendsten Werk des seinerzeit bekanntesten nordeuropäischen Gelehrten, des Isländers Snorri Sturluson (1178/79-1241), kristallisieren sich ein besonderer Zweig der Wikinger – die Jomswikinger und ihr Herrschaftsbereich, dem Gau Jom mit dem Zentrum der Jomsburg an der Odermündungsbucht heraus, an der auch das legendäre Vineta lag. Dieser Seehandelsplatz mit internationalem Gepräge, der nicht nur Europäern bekannt war, sondern auch Orientalen – löste wegen seiner zahlreichen überlieferten Namen in den folgenden Jahrhunderten viel Verwirrung in Gelehrtenkreisen aus.
Er wurde von mittelalterlichen Chronisten als „Ubaba“ oder „Weltaba“ (965, Ibrahim ibn Jakub), „Jom“ (1043, Arnorr Thordarson), „Jumne“ (1074, Adam von Bremen), „Wolyn“ (1124/28, Otto von Bamberg), „Jumneta“ (1172, Helmold von Bosau), „Julin“ bzw. „Julinum“ (nach 1170, Saxo Grammaticus) oder „Lujania“ (14. Jh., Abdul Fiday) bezeichnet. Details über die Jomswikinger, ihre Taten und ihre Zeit finden sich auch in der „Färingersaga“ (nach 1200), der „Olafssaga Tryggvasonar (nach 1200), in der „Roskilde-Chronik“ von 1140, in der „Historia de Antquitate Regum Norvegiaensium“ des norwegischen Geistlichen Theodoricus monachus von etwa 1178/79, in der norwegischen Quelle „Agrip“ um 1190, in der „Dänischen Chronik“ des Sven Aggesen um 1185 und in den „Gesta danorum“ (Taten der Dänen) des Saxo Grammaticus nach 1185. Und wenn die zeitgenössischen deutschen Chronisten, so Adam von Bremen und Helmold von Bosau, in ihren Werken „Hamburgische Kirchengeschichte …“ (um 1074) und „Chronik der Slawen“ (um 1172) anstatt „Jom“ oder „Jomsburg“ ein „Jumne“ bzw. „Jumneta“ nennen, beziehen sie sich anscheinend nicht nur auf die seinerzeit bedeutendste  Ostseehandelsmetropole Jumne, das Vineta der Legende, sondern auch auf die Jomsburg, die vermutlich im selben Gau wie Wollins gelegen haben muss, und den Gau Jom als Gesamtheit.
Interessant ist hier auch der Zusammenhang zwischen dem slawischen Stamm der Welataben und dem Weltaba des Arabischen Reisenden der damit das Handelszentrum Vineta meinte. Einhard behauptete in seiner Vita Karoli Magni, die Wilzen hätten sich selbst als Welataben bezeichnet.

Aus diesen Puzzle historischer Nachrichten des mittelalterlichen Nordeuropas, die durch die genannten zeitgenössischen arabischen und deutschen Chronisten indirekt ihre Bestätigung finden, lässt sich für die geschichtliche Entwicklung dieses Raumes folgendes ableiten:
Inmitten der deutschen, polnischen, pommerschen und dänischen Einflusssphäre im Bereich des Oderdeltas bestand vom 10. bis 12. Jahrhundert ein autonomer Gau Jom nordischer Prägung, der insbesondere die Ostseeinseln Usedom und Wollin und das benachbarte Festland am südlichen Greifswalder Bodden zwischen dem Küstenfluss Ryck und der Peenemündung, also die geschichtliche Landschaft „Wostrose“ (Wusterhusen), nordisch „Woztrosa“ genannt, umfasste, in dem vorrangig Jomswikinger als Seekrieger und wehrhafte Siedler ansässig waren.
Ihr politisches, militärisches und kultisches Zentrum bildete die noch nicht archäologisch gesicherte Jomsburg mit einem Hafen, der bis zu 300 wikingerzeitlichen Kriegsschiffen, sogenannten Skeids, Liegeplätze bot. In der Jomsburg residierte der Jarl, der zugleich über den Gau Joms herrschte. Er war Untertan der dänisch-schwedischen Könige.
Überliefert sind die Jarls Palnatoki von Fünen (um 940-um 986), Sigvaldi Haraldsson von Schonen (um 986-1002?), Thorkel der Hohe (um 1002-1024) und Prinz Sven Alfivason (1024-1030), der Sohn des Nordseeimperators Knud des Mächtigen (1016-1035).

Für die Existenz der Jomswikinger in Pommern sprechen des weiteren Verse von Skalden, jenen fahrenden nordischen Sängern und Dichtern zur Wikingerzeit, auf die bereits der international anerkannte Nordist, Professor Dr. Walter Baetke (1884-1978), aufmerksam machte und die „Quellen ersten Ranges für die frühnordische Geschichte sind“. Es sollen einige Skalden Erwähnung finden, die in ihren Strophen Bezug zum pommerschen Küstenraum nehmen: Skuli Thorsteinsson (um 970-um 1040), der Enkel des berühmtesten Skalden und Helden der isländischen Wikingerzeit Egil Skallagrimsson (um 910-um 990), war bei der Seeschlacht von Svoldr am 9. September 1000 zugegen, die möglicherweise im Greifswalder Bodden stattfand. Hallfred Ottarson (um 950-1007?), der Hofskalde des Norwegerkönigs Olav I. Tryggvason (995-1000), muss nach Aussage Snorris Jarl Sigvaldi von der Jomsburg persönlich gekannt haben, da er auf ihn ein Preislied dichtete und dafür mit einem wertvollen Ring geehrt wurde. Ebenso dichtete Thord Sigvaldaskald ein Preislied auf seinen Gönner von der Jomsburg. Der Skalde Stefnir hingegen, der durch den isländischen Geschichtsschreiber Ari Thorgilsson (1067-1148) bezeugt ist, bezahlte seinen Spottvers auf Jarl Sigvaldi mit dem Leben. Arnorr Thordarson Jarlaskald (um 1010-um 1070), der Dichter der Orkney-Jarle, verherrlichte in seiner „Magnusdrapa“ die siegreichen Schlachten des dänisch-norwegischen Königs Magnus des Guten (1035-1047) und war anscheinend Augenzeuge eines Kriegszuges dieses Königs gegen die Pommern, Jomswikinger und Obotriten im Sommer 1043. Der isländische Skalde und langjährige Gesetzessprecher seiner Heimatinsel, Markus Skegiason (um 1050-1107), ein Freund des dänischen Königs Erik I. Ejegod (1095-1103), überlieferte in seiner „Eriksdrapa“ einen Kriegszug dieses Königs wider Pommern, wobei anscheinend 1098 die Jomsburg und die Stadt Wollin, das sagenhafte Vineta, heimgesucht wurden. Sogar der Skalde und Bischof der Orkney-Inseln, Bjarni Kolbeinsson (um 1160-1223), wusste von den ungestümen Taten der Jomswikinger und verfasste um 1200 ein umfangreiches Epos über sie, das wie weitere skaldische Werke in deutscher Übersetzung vorliegt. Auch die erwähnten dänischen Chronisten Sven Aggesen und Saxo Grammaticus, die an dänischen Kriegszügen gegen Pommern unter Bischof Absalon von Roskilde (1128-1201), dem späteren Erzbischof von Lund, in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts teilnahmen, müssen diese Burg, besser ihre Rudimente, letztmalig gesehen haben. Sven Aggesen bezeichnete die Jomsburg als „Hynnisburg“ bzw. „Hyumsburg“, und Saxo kannte eine „Jomensis- oder Jumensis provincia“, also den Gau Jom. Er unterscheidet für die Zeit vor 1200 stets zwischen einem „Julinum oppidum“ und einem bloßen „Julinum“. Mit dem ersten Begriff ist die pommersche Stadt Jumne des Adam von Bremen gemeint, das die Archäologie mit Vineta = Wollin identifizierte, mit dem zweiten stets die Burganlage der Jomsburg, die noch ihrer Entdeckung harrt und möglicherweise eine Trelleburg war.

Meiner Meinung nach spricht der Besuch des Bischof und die Zerstörung 1173 in Lebbin dafür, das die Jomsburg in Lebbin lag, womit die Hügel des Kamp mit dem 90m hohem Lelo Berg ein geeignetes Gebiet für einen solchen Fund wären.
Ob das dann der sagenhafte Simeliberg ist?
Vineta könnte dagegen mit dem Ort Jumne im heutigem Wollin identisch sein, das nach dem Fall der Jomsburg zu einem Zentrum des Slawischen Handels wurde.

Wollin entstammt wohl der alten Sprache der Einheimischen und bedeutet „Hügelland“ was sich auf die Mokratzer Berge beziehen müsste aber auch mit der Wurzel von Volhynien (litauisch Voluinė; polnisch Wołyń) verwandt ist.
Während Jom eine pommersche-preussische Entlehnung sei und Sandinsel bedeute. Natürlich liegt das auf der Hand denn die Inseln sind das Ergebnis von Sandablagerungen der Oder und der Peene.
Nach der ältesten Handschrift über die Vineta-Überlieferung war der Name von Vineta  vimne bzw. uimne, die zweitälteste Abschrift aus der Zeit um 1200 spricht an diesen Stellen von uimne und iumne bzw. jumne . Jüngere Abschriften geben den Namen meist in der letzteren Variante (Jumne) wieder, ein frühneuzeitlicher Druck auch als Julinum und Juminem. Im handschriftlichen Latein gab keine Differenzierung zwischen v und u bzw. i und j, was zu zahlreichen Verbiegungen von Landschaftsnamen, Ortsnamen und eben auch Stammesnamen führt, sodaß um jede Lokalisation ein heftiger Streit entbrennt.

Lebbin ist dagegen eine Variation vom niedersorbischem Lubin, was im Deutschen Lübben heißt. Auch die Form Lublin, heute eine südpolnische Stadt steht auf einer Bronzezeitlichen Siedlung die, wie auch im Fall von Lubaczow entlang der Wanderroute der alten Germanen lag. Zeitgleich finden wir zahlreiche Variationen von Lubin auch in Mecklenburg und Brandenburg.
Das gilt übrigens nicht nur für Lubin, sondern auch für Orte wie Chorin, Kothyn, Snyatyn, Konin die offenbar alle noch der Sprache der Lausitzer/Preworsk Kultur zuzuordnen sind und später zu bedeutenden Zentren der slawischen Kultur wurden. Daher werden diesen Orten grundsätzlich Slawische Etymologie unterstellt, doch es spricht einiges dafür das sie vor-slawisch sind.

Sollte die Ptolomaios-Karte auch die slawischen Länder entschlüsseln, dürfte das die Etymologie beeinflussen. Erste Ansätze gibt es bereits. So ist z.b. das polnische Konin als Setidava schon im ersten Jahrhundert belegt, also 500 Jahre vor den Slawen und auch zeitgleich zum in Brandenburg gelegenen Susedava (identifiziert mit Fürstenwalde). Gleiches gilt für das polnische Kalisz das auf die germanische Siedlung Calisia zurück geht und Leszno das auf Leucaristus zurück geht, von dem es weitere Variationen in Slawischen Städtenamen gibt. Natürlich sind die Ptolomaiischen Namen ihrerseits stark lateinisiert.
Interessant ist hier auch der Ort Laciburgium der heute mit Ueckermünde gleich gesetzt wird und am südlichen Rand des Greifswalder Bodden lag.

Die Thidrekssaga die man auch Wilkinen-Saga oder Dietriks-Chronik nennt, ist eine Sammlung von Sagen die u.a. das Nibelungenlied aber auch von Siegfried dem Drachentöter, die Geschichten von Wieland dem Schmied, den Wilkinen und von Attala dem Hunenkönig; aber hauptsächlich von Dietrich von Bern, seinen Vorfahren und Verwandten, von seinen Jugendabenteuern, von seiner Vertreibung aus seinem Reich um die Stadt Bern, seinem Exil bei Attala, seiner Rückkehr in sein Reich und schließlich von seinem Ende enthalten.
Hierbei ist in erster Linie Johan Peringskiöld zu nennen, er editierte und übersetzte 1715 in Schweden (Stockholm) den Text der „Wilkina Saga“ (=„Þiðriks saga“, Text aus der Membrane) auf Vorarbeit anderer ins Schwedische und Lateinische. Heinz Ritter-Schaumburg (1902-1994) veröffentlichte im Reichel-Verlag die einzige Übersetzung des altschwedischen Textes der Thidrekssaga (Svava) ins Deutsche: „Die Didriks-Chronik oder die Svava“ mit umfangreichen Nachwort und Erläuterungen. Dabei versetzt er die Handlung Theoderich von Ravenna an den Rhein.
Interessant ist das Svava, das wiederum mit Schwaben verbunden ist, was sich ja bekannterweise aus dem Namen der Sueben (Suevia) ableitet.

Nordmark, Ostmark,Sorbenmark, Wendenmark, Billunger MarkMeiner Meinung nach stammt das Word Wilzen eher aus dem Awarischem und bezeichnet die geschlagenen Goten und Gepiden, wobei sich die Warlords der Wilzen vermutlich als angebliche Nachkommen des Königshauses der Ostgoten legitimierten. Den Wahrheitsgehalt darf man da schon bezweifeln, aber die Hartnäckigkeit mit der Skandinavische Sagen um Theoderich eine Verbindung der Ostgoten und den Wilkinen herstellen, macht zumindestens deutlich das die Wenden von den Skandinaviern nicht als Slawen betrachtet wurden.

Dies würde die Herkunft des Wortes Wilzen (auch mal als Wilciken bezeichnet gut erklären, die ja um ca. 839 aus den christlich-fränkischen Schriften verschwinden und sich mit den Dänenkönigen verbünden. Der Begriff Wenden hat vielleicht eher was mit „der Wende“ zu tun, also einem politischem Wendepunkt, nämlich der Abkehr von den Franken und Christen 839 und die Hinwendung zu den Dänen und dem Heidentum. Es könnte sich aber auch auf die Sprache beziehen, die eine Wende erfuhr, nämlich vom Spätgotischem zum Frühslawischem. Leider werden wir das nicht erfahren da es keine Sprachzeugnisse gibt. All die Theorien das die Slawische Sprache bereits voll ausgeprägt war, widersprechen die mehr als 10.000 deutschten Worte die ins Slawische entlehnt wurden. Auch doe Jomswikinger dürften das eine oder andere Wort dem slawischen und baltischem Wortschatz hinzugefügt haben.

Da Slawen erst um etwa 600 an der Ostseeküste nachweisbar sind, können sie zuvor durchaus zum Ostgoten-Reich des Theoderich gehört haben, das ja 540 durch den oströmischen Heermeister Belisar geschlagen und unter dem Goten Totila 552 in der Schlacht von Busta Gallorum und unter dessen Sohn Teja im Herbst 552 in der Schlacht am Milchberg vollständig ging. Irgendwo müssen ja diese Ostgoten geblieben sein und es ist unwahrscheinlich das sie sich von den Oströmern versklaven ließen. Kurz darauf fällt auch das Gepidenreich um 570 unter einer Allianz von Langobarden und Awaren, wobei die Langobarden das Gebiet den Awaren überließen, denen nun auch Slawen gedient haben sollen.

Wahrscheinlicher ist, das die Geschlagenen nach Norden flohen und dort als Slawen wieder in der Geschichte auftauchen. Die fränkischen Reichsanalen berichten über das Jahr 823, das “populus Wilzorum“ habe den Sohn des (obodritischen) Liub, Milegast als Samtherrscher ein- und 823 wieder abgesetzt und anschließend dessen Bruder Cealadragus zum Samtherrscher bestimmt. Dieser verbündete sich mit den Dänen und bekämpfte fortan die Franken und Christen.

Hinter diesem Cealadragus steckt kein Geringerer als Drascos Sohn Ceadrag der 819 zum Samtherrscher wurde und mit den Dänen paktierte, wodurch er 823 von Ludwig dem Frommen abgesetzt und von den Wenden erneut eingesetzt wurde. Daher blieb Ludwig nichts weiter übrig als ihn erneut zu bestätigen. Zwischen 826 und spätestens 838/839 ist er endgültig auf die Seite des Dänenkönigs gewechselt.
In die Herrschaftszeit Ceadrags fielen die erstmalige Errichtung der abodritischen Burg in Alt-Lübeck (Dendrodaten von 817 bis 819) und als Reaktion hierauf die Errichtung des fränkischen Kastells Delbende an der Elbe im Jahre 822. Dessen Nachfolger Goztomuizli (wohl eher slawisch Gostomys) ist der letzte bekannte Samtherrscher der Abodriten und soll 844 gestorben sein. Er wurde nicht mehr vom Kaiser eingesetzt und dürfte seine Macht an Horik I. verloren haben, der mit Ludwigs Nachfolger Heinrich den Löwen die Abodriten schlug.
Gegenüber Ludwig dem Frommen machte er 838 einen Anspruch auf die Oberherrschaft über die Friesen und Abodriten geltend und verlangte, ihm deren Siedlungsgebiete zu Lehen zu geben. Da die Abodriten nunmehr keine Schutzmacht mehr hatten, konnte Ludwig der Fromme dem Horik I. die Abodriten zum Lehen machen, was auch die Wilzen einschloss. Somit gab es zwischen 844 und 1170 nur noch eine dänische Herrschaft über das Wendland und die einzigen Herrscher die in den Skandinavischen Sagas auftauchen sind die Jarls der Jomsburg, was deutlich macht, das die Jarls wohl auch die lokalen Herrscher der Wenden waren. Die relativ unabhängige Herrschaft der Jomswikinger wurde 1170 durch Waldemar I. von Dänemark, Herzog von Südjütland und Samtherrscher der Abodriten beendet.

1160 zogen Waldemar und Heinrich der Löwe gemeinsam gegen die Abodriten in Mecklenburg. Im Jahr zuvor hatte der Dänenkönig seine Flottenangriffe gegen die Ranen auf Rügen begonnen, die ihrerseits regelmäßig die Küsten Dänemarks verwüsteten, und die am 15. Juni 1168 in der Eroberung und Zerstörung ihres Heiligtums der Jaromarsburg und Inbesitznahme deren Schätze am Kap Arkona gipfelte – die Christianisierung Rügens ging somit vor allem auf Waldemars Herrschaft zurück.
Die Stammtafel der Könige von Dänemark kann bei der Wikipedia eingesehen werden.

Parallel zu seinen Aktivitäten jenseits der Landesgrenzen sicherte er die Zugänge zu seinem Reich durch den Ausbau des Danewerks (Waldemarsmauer) und den Bau von militärischen Anlagen, mit denen die Meerengen zwischen Ostsee und Kattegat beherrscht werden konnten (Kalundborg, Korsör (Tårnburg), Nyborg, Sprogö und Vordingborg am Großen Belt, Kopenhagen und Helsingborg am Öresund).

Damit ist klar das die Pommersche Küste vermutlich wieder ein jütländisch-dänisch-germanisches Dialekt sprach. Ob die Sprache der Wilzen überhaupt überlebt hat und Teil der polnische Sprache wurde, ist daher nicht einfach zu beantworten. Klar ist nur das mit Borislav eine polabische Sprache hatte und nun die Slawisierung und Christianisierung der Bevölkerung wieder offizielle Politik war.
Andersrum wird im Ostpreussischen Ordensstaat von Witland oder Witteland gesprochen, was ein Hinweis auf die Anwesenheit einer heidnisch wendischen Bevölkerung in Ostpreussen sein kann, die eventuell nach Osten floh.

934 erwähnt Widukind von Corvey den slawischen Stamm der Uchri, der auch in der römischen Straßenkarte aus dem 4. Jhd. genannt wird und dort mit den Vagi gleichgesetzt wird. Der Stamm der (fränkisch bezeichneten) Ukrer die zu den Wilzen gehörten, taucht erstmalig in der Zeit von Karl dem Großen auf. Ihre Spuren haben sich in der Uckermark auch etymologisch weiträumig erhalten und weisen klar auf die Ukraine hin, was dem slawischen Kulturraum der Kolochin und Prager Kultur entspricht die etwa zwischen 550 und 600 entsteht. Teil der Wilzen sind laut Adam von Bremen auch Kessinern, Redariern, Tollensanen und Zirzipanen, die aber teilweise auch als Abodriten betrachtet werden, wobei sie ja alle unter Abodritenherrschaft lebten.  Dazu kommen die Retschanen, Wolliner und Ranen von Rügen.

Da die Inseln am Greifswalder Boddn bis zur letzten Eiszeit mit einem Eisschild bedeckt war, ist der Baumbestand rund um den Greifswalder Bodden auf keinen Fall sehr älter als die letzte Eiszeit und daher könnte auch der Greifswalder Bodden wieim baltischen Haff einst reichlich Bernstein der vom Eis gefällten Wälder beherbergt haben. Die Peene und die Tollense bilden Urstromtäler dieser Eiszeit, die auch den Greifswalder Bodden auswusch.

Bevor man diese Frage weiter jedoch beantworten kann, sollte man sich jedoch fragen wie eigentlich die Politische Situation in der Zeit der Amerika-Fahrten der Wikinger waren.

Interessant dazu sind die Schlachten:

Die Schlacht bei Fitjar um 961,
Gegner: Harald Blauzahn mit den Söhnen von Eiríkr blóðøx (Erik Blutaxt) gegen den christlichen Halbbruder Eiríkr namens Håkons den Guten vermutlich unter Hilfe von Sigurd Håkonsson und des Normannischem Enkel von Jarl Rollo v. Orkney names Richard I. genannt Ohnefurcht (Sans Peur) der ab 945 Herzog der Normandie war, Sieger Harald Blauzahn
Genauer gesagt waren es drei Schlachten. 955 die Schlacht von Frei die Gamle Eriksson verliert. Eine weitere Schlacht ging verloren unter Guttorm Eriksson.
Erst am Fitjar gewinnt man unter dem jüngstem Sohn Harald II. Gråfell, nachdem sich die drei Brüder Hilfe von Harald Blauzahn holten und so zu seinen Vasallen wurden.

In der Schlacht bei Fitjar im Hordaland trafen daher Håkons des Guten und Harald Blauzahn aufeinander.
962 überfielen Harald Gråfell (Harald II. von Norwegen) und sein Bruder Erling den Jarl von Lade (Jarl des Trøndelag) Sigurd Håkonsson, einen Sohn Håkons, in Aglo in Stjørdal (Nord-Trøndelag) und verbrannten ihn in seinem Haus.
Damit geriet Trøndelag mit den Abgaben der Samen unter die Herrschaft Harald Gråfells.
Dieser Vorfall führte zu einer langdauernden Feindschaft zwischen dem Geschlecht von Harald Blauzahn, den Jarls von Lade bei Trondheim und dem Geschlecht des Harald Hårfagres.

Daraufhin verschwor sich sein Sohn Hákon Sigurðarson mit Harald Blauzahn gegen Harald Gråfell, der in einer Schlacht um 971 tödlich verletzt wurde. Danach war Hákon Sigurðarson defacto Herrscher von Norwegen, aber nun Vasall von Harald Blauzahn, der offiziell nicht nur König von Dänemark war, sondern nun auch König von Norwegen wurde.

Um 970 verstarb Harald Gråfell an den Folgen einer Kriegsverletzung. Nun regierte Håkon Jarl Norwegen als Vasall von Harald Blauzahn. Damit unterwarf Harald Blauzahn ganz Norwegen und wurde zum unbestrittenen König von Norwegen und Dänemark.

974 fiel er nach dem Tod Ottos I. in Holstein ein. In einem Gegenschlag Ottos II. verlor er Schleswig an den Kaiser.

Styrbjörn der Starke (Styrbjörn enn sterki; * um 960; † 984) Olofsson war laut der Isländersagas der Sohn des schwedischen Königs Olof II. Björnsson.
Dem wurde der Thron von Schweden durch seinen Onkel Erik VIII. verwehrt.

Daher ging er mit 20 Jahren (980) zu den Jomswikingern und wurde die rechte Hand des Gründer Palnetoke (Pálna-Tóki aus Fyn – dem heutigem Fünnen), um mit Hilfe der Jomswikinger den Schwedischen Thron zu gewinnen. Während seiner Zeit als Jomswikinger wurde er enger Verbündeter des dänischen Königs Harald Blauzahn und gab ihm seine Schwester Gyrid zur Frau. Styrbjörn wiederum heiratete Haralds Tochter Tyra.

Im Jahre 983 eroberte Harald mit Hilfe der Jomswikinger unter Styrbjörn das 974 verlorene Schleswig zurück.

Seeschlacht von Helgenes um 986, bei der Insel Bornholm
Sohn Sven Gabelbart (und die Jomswikinger) rebelliert gegen seinen Vater Harald Blauzahn,
Sieg Sven Gabelbart, Harald Blauzahn starb in der Jomsburg

Nach den nordischen Quellen zu urteilen, rettete Styrbjörn den schwerverwundeten König Harald Blauzahn aus der Seeschlacht von Helgene und verhalf ihm mit seinem Schiff zur Flucht an Pommerns Küste nach Jumne auf die Jomsburg.

Schlacht von Fýrisvellir nach 985/986, bei Alt-Uppsala,
Styrbjörn der Starke mit den Jomswikingern und dem dänischen Heer gegen Erik VIII.

Der sterbende Harald gab Styrbjörn (vermutlich im Einverständnis von Sven Gabelbart für den die Jomswikinger kämpften) nach seinem Sieg seine dänische Krieger mit 200 Booten zur Unterstützung, so dass er sich nun in der Lage sah den schwedischen Thron zurückzuerobern. Styrbjörn segelte mit der großen Streitmacht nach Schweden. Als sie am Fyrisån, in Uppland anlandeten, ließ Styrbjörn alle seine Schiffe verbrennen, um sicherzustellen, dass seine Krieger bis zum Schluss kämpfen würden. Dies war den Dänen scheinbar nicht geheuer und so segelten sie zurück nach Dänemark.

Styrbjörn und die Jomswikinger zogen also allein gen Gamla-Uppsala. Erik hatte in der Zwischenzeit von der bevorstehenden Invasion erfahren und in alle Richtungen nach Verstärkung ausgesandt.

Nach 3 Tagen blieb Styrbjörn und fast alle Jomswikinger auf dem Schlachtfeld. Die militärische Niederlage vor Augen, gelang es einzelnen Jomswikingern Styrbjörns, darunter dem isländischen Krieger und Jomswikinger Björn Asbrandsson (Björn Breidvikingakappi Asbrandsson), die Flucht in einem nahegelegenen Wald und später über See in die pommersche Ausgangsbasis Gau Jom zurück.

Historisch belegt wird die Schlacht vom Fyrisvellir durch 3 Runensteine, die von Hällestad und Sjörup in Schonen und Högby in Östergötland. Ihre Inschriften stimmen in etwa mit dem Inhalt der späteren isländischen Sagas überein. Der Runenstein von Hällestad spricht von einem Wikingerkrieger Toke: „Er floh nicht bei Uppsala“, der von Sjörup berichtet über einen anderen namens Asbjörn: „Er floh nicht bei Uppsala, sondern er kämpfte, so lange er Waffen hatte“. Und der schwedische Högby-Stein überliefert von einem Recken namens Asmund Gullesson: „Es fiel beim Fyris der mutige Asmund … Torkil ritzte die Runen“

Ausgerechnet der Ex-Jomswikinger Björn Breidvikingakappi Asbrandsson (* um 960, † nach 1030) der die Schlacht von Fýrisvellir 985/986 überlebte, soll 998/999-1029 zum König der Indianer in Hvítramannaland geworden sein.
Dieser junge Bursche vom Hof Kamb („Breitfjordkämpe“, isl. Breiðvikingakappi) verliebte sich in die junge verwitwete und begüterte Schwester des Goden Snorri Thorgrimsson (963-1031) Thurid vom Nachbarhof Froda (Frodey) am Breitfjord. Nachdem er dort einen Widersacher erschlug wurde er auf dem Thorsnes-Thing (um 985) vom Goden Snorri „Goði“ Thorgrimsson verbannt. Der Hof Froði liegt auf der westisländischen Halbinsel Snaefellsnes, zwischen den Meeresbuchten Breiðafjörður und Faxafloi. Wahrscheinlich ist das der gleiche Goden-Hof von Sæmund Sigfusson (1056 – 1133 genannt Sæmund Frode) und Ari Þorgilsson inn fróði (* 1067/1068; † 9. November 1148). Er war zudem der erste, der seine Texte nicht, wie im Mittelalter üblich, in Latein, sondern in der Landessprache verfasste.
Ari ist Autor der Íslendingabók und war wahrscheinlich auch an der Verfassung einer Ur-Landnámabók beteiligt, während Saemundur Sigfusson als Autor der älteren Edda gilt.

Gudleif Gudlaugson der ca. 1029 nach Amerika reiste und dort Hop (offenbar das Prince Eduard Island) erkundete, soll Björn nochmal als weishaarigem Greis begegnet sein, der ihm einige Geschenke für dessen Isländische Jugendliebe mitgegeben habe.

Schlacht bei Hjørungavåg 994, Vasall von Lade, Jarl Håkon Sigurdsson gegen Sven Gabelbart und seine Jomswikinger

Die Schlacht bei Hjørungavåg fand statt um 994 zwischen dem Jarl Håkon und der dänischen Flotte des Sven Gabelbart, die von den Jomswikingern unterstützt wurde.
Seitdem unterstanden die Jarle von Lade den Dänen, unter Harald Blauzahn´s Sohn König Sven Gabelbart.

Die Seeschlacht bei Svold 1000 AD
Die Seeschlacht bei Svold war eine besonders wichtige Seeschlacht der Wikingerzeit wegen ihrer entscheidenden Bedeutung für die Machtverhältnisse im Ostseeraum.

Die Schlacht fand zwischen dänischen Truppen unter König Sven Gabelbart und schwedischen Truppen unter König Olof Skötkonung, unterstützt von abtrünnigen Norwegern unter Erik Håkonsson auf der einen, und christlichen Norwegern unter König Olav Tryggvason auf der anderen Seite am 9. September 1000 in der Ostsee statt. Sie endete mit der vollständigen Niederlage Olav Tryggvasons. Norwegen wurde zwischen Schweden und Dänemark aufgeteilt.

Nach Adam von Bremen fand die Schlacht zwischen Schonen und Seeland in einem schmalen Sund bei „Halsingburg“ statt. Auch die kurzen norwegisch-isländischen Berichte aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts berichten das gleiche. Die „Historia Norvegiae“ sagt, dass Olav von hinten wie ein Schaf von Wölfen überfallen wurde, als er Seeland entlangsegelte. Die „norrøne Ágrip“ berichtet, dass Olav mit nur 11 Schiffen bei Seeland von dem Schwedenkönig Olav, Erik Jarl und Sven Gabelbart mit insgesamt 82 Schiffen angegriffen wurde.

In der Heimskringla (um 1230) wurde die Schlacht dagegen in den Ostseeraum und zwar in die Svolderbucht bei der Insel Svolderoie verlegt. Der Ort lässt sich heute nicht genau lokalisieren. Vielleicht gab es auch mehr als eine Schlacht.

Adam von Bremen meinte, dass das Bündnis zwischen dem dänischen König Sven Gabelbart und dem schwedischen König Olof Skötkonung von Olav Tryggvason als eine Gefahr angesehen wurde, der er militärisch entgegentreten wollte. Später wurde sein Bericht dahingehend erweitert, dass Olav nach Süden gezogen sei, um den Ansprüchen seiner Frau Tyra, der Schwester Sven Gabelbarts, auf ihre Ländereien Nachdruck zu verleihen. Bei Snorri, war nicht Olav Tryggvason der Angreifer sondern der Angegriffene. Die Frau Sven Gabelbarts, die Schwedin Sigrid Storråde, habe diesen zur Vergeltung für Beleidigungen, die ihr Olav wegen ihres Heidentums zugefügt habe, aufgestachelt.
Wahrscheinlich auf der Rückfahrt von den wendischen Siedlungsgebieten am Oderhaff gerieten die Schiffe des Königs Olav Tryggvason bei der Insel Svolderoie in einen Hinterhalt der vereinigten schwedisch-dänischen Flotte. Der im Einflussgebiet des Wendenherrschers Bolesław Chrobry lebende Jomsburg-Jarl Sigvaldi beging Verrat, indem er nach Beginn der Schlacht seine Schiffe zurückzog und sich nicht am Kampf beteiligte. Der zahlenmäßigen Überlegenheit der Dänen, Schweden und abtrünniger Jomswikinger war die Flotte des norwegischen Königs nicht gewachsen. Damit endete der Norwegische Einfluss auf die Ostsee.

Möglich ist eine Region im Stettiner Haff, da die Flotte König Olavs sich auf der Rückreise vom polnischen Fürstensitz in Posen befand. Andere Historiker vermuten, dass es sich um die Insel Greifswalder Oie, auch die Insel Riems oder eine Insel im dänischen Öresund könnte der Ort der Schlacht sein. Daneben nimmt Grümbke die Existenz eines weiteren, heute durch Wellen verschlungenen, Eilandes in der Nähe der Greifswalder Oie an.

Niedergeschrieben wurde die ältere Edda von Sæmund Sigfusson (1056 – 1133). Sæmund Frode (altnordisch Sæmundr fróði = Sæmund der Weise), eigentlich Sæmund Sigfússon, war ein isländischer Priester und Historiker. Nun ist Island nicht so groß, es wird also nicht viele Historiker gegeben haben.

Hamburg und die Vinland-Karte

Interessant ist dabei, das während der Zeit der Skandinavischen Entdeckungen in Amerika das Erzbistum Bremen (Später Hamburg-Bremen) für Skandinavien zuständig war. Und dort wollte Erzbischöf Adalbert gern „Papst von Nordeuropa“ (einschliesslich England, Irland und den Inseln des Nordmeeres) werden, was jedoch am Widerstand der römischen Kurie scheiterte, die eine solche Machtfülle im Norden mit allen Mitteln verhindern wollte.

Um Adalbert zufrieden zu stellen, machte Papst Leo IX. Adalbert zum Legaten und dehnte das Erzbistum 1053 formal bis zum Eismeer aus.
So wurde Adalbert I. Pfalzgraf von Sachsen (1045–1072) formal zum christlichen Oberhaupt von ganz Skandinavien, hatte aber kaum Suffraganbistümer, die er nun fleissig einrichtete um seine neu gewonnene Macht zu festigen.
Damit war der Wunsch des Dänenkönigs Sven Estridsson aus dem Blauzahn-Clan nach einer eigenen Kirchenprovinz für sein Reich abgelehnt.

Stattdessen nutzte Adalbert die Möglichkeit, seine Erzdiözese im Missionsgebiet Skandinavien um zahlreiche neue Suffraganbistümer auch in Skandinavien zu erweitern. So weihte er 1056 den Isländer Ísleifur Gissurarson zum Bischof über Island und Grönland mit Sitz in Skálholt, Island. Ihm folgt später Bischof Eirikur Gnúpsson (Eirik Gnuppson, engl. Henricus) (1112–1122, verschollen auf einer Reise ev. nach Vinland)

Nach 1066 sandte Adalbert auch Adam von Bremen zum dänischen König Sven Estridsson. Dieser war ein Sohn der Tochter von Sven Gabelbart und damit Urenkel von Harald Blauzahn.
Um 1075 (etwa nach dem Tode von Adelbert) verfasste Adam von Bremen unter Benutzung älterer Chroniken und Urkunden sowie unter Verwendung der aus Dänemark mitgebrachten Berichte seine Hamburgische Kirchengeschichte „Gesta Hammaburgensis ecclesiae pontificum“. Darin wird die Entdeckung Amerikas erwähnt.

Die Entstehung der Vinlandkarte kann daher in die Zeit der Ausbildung Isländischer Nachwuchs-Goden in der Klosterschule des Adam von Bremen datiert werden, in der mindestens drei Priester aus isländischen Goden-Clans ausgebildet wurden. Als Mitglied der Godenfamilien Islands müssen soe zwangsläufig eingehende Kenntnisse von den Wikingerfahrten nach Amerika gehabt haben.

Da die Vinland-Karte aber auf einen sehr frühen Zeitpunkt der Entdeckung verweist, entspricht sie eher dem Kenntnisstand des Leif Eriksson, der selbst der erste Priester von Grönland wurde und im Jahr 1000 Vinland erreichte. Die Siedlung Point Rosee ist rund 150 Jahre jünger, sodaß mehrere Jahrzehnte Kontakt mit Amerikanern gehabt haben müssen. Zu diesem Zeitpunkt dürften die Wikinger schon etwas mehr über die Küste Amerikas gewusst haben. Mit anderen Worten, zwischen 998 dem Zeitpunkt der ersten Sichtung Amerikas und 1104, dem Erzbistum Lund lag die Christianisierung und damit auch die Ernennung von Bischöfen ausschliesslich beim Erzbistum Hamburg-Bremen. Dieser hatte Adam von Bremen ausgesandt um mehr über den ihm unterstellten Norden zu erfahren.

1076 schreibt Adam von Bremen dazu:
„Weiterhin berichtete er [der Dänenkönig] über eine von vielen Inseln in diesem Ozean, die Winland genannt wird, weil dort Weinreben wild vorkommen, die guten Wein tragen. Dass dort auch nicht gesäte Früchte im Überfluss vorhanden sind, haben wir nämlich nicht durch ein unglaubwürdiges Gerücht, sondern durch den Bericht der Dänen erfahren.“

Der Sage nach wurde Adam von Bremen im Kloster Ramelsloh unweit von Hamburg beerdigt. Wenn die Karte an der Klosterschule des Adam von Bremen erstellt wurde, muss sie folglich auch im Kloster Ramelsloh gelangt sein, das vermutlich den Besitz des Adam von Bremens erbte, der dort beerdigt wurde. Dort wurde sie vermutlich von Mönchen der Missionsschule Ramelsloh gemeinsam mit anderen Schriften kopiert und gebunden.

Über das Kloster Ramelsloh gibt es auch eine kleine Sage:

Etwa drei Meilen von Hamburg stand vor Zeiten das Kloster Ramelsloh, von Ansgarius gegründet. 845 wurde es schriftlich erwähnt, als der hamburgische Bischof Ansgar (Erzbischof von Hamburg 831, Bischof von Bremen 848-865) auf der Flucht vor Wikingern 837 nach Ramelsloh floh und hier eine Stiftskirche gründete. Als die Schreckenskunde von Hamburg sich verbreitete, waren viele Leute zur Hilfe bereit und darunter auch die fromme Matrone Ibia, welche ein Gut unter dem obigen Namen im Walde besaß. Sie sandte ihren alten Diener an den Gottesmann, und als der Alte diesen nicht auffinden konnte, denn es war schon dunkel, betete er inbrünstig zum Himmel. Ein Stern senkte sich vom Himmel und bewegte sich vor dem folgenden alten Diener dahin, bis er an einer Eiche stehenblieb. Unter dem Baum saßen mehrere Männer, darunter auch Ansgar. Als dieser die Bitte der Matrone vernahm, auf ihrem Gut eine fromme Anstalt zu errichten, dankte er dem Himmel laut und stimmte einen Choral an, an welchem seine Begleiter teilnahmen. Die Matrone starb vor Freude, als der Heiland in einer Wolke erschien und die für die frommen Männer neuerbauten Zellen segnete. Nach der Zerstörung Hamburgs 837 wurde hier durch Ansgar eine Missionsschule eingerichtet. Die offizielle Gründung des Stifts war 873. Interessanterweise sieht das nach einem Zahlendreher von 73 in 37 aus.

Quelle: Frahm, Ludwig, Norddeutsche Sagen von Schleswig-Holstein bis zum Harz. Altona / Leipzig 1890. S. 17 f.

Wikinger in amerikaErst ab ab 1104 unterstand Island dem Erzbistum Lund und schließlich dem Erzbistum Nidaros.
Das heisst wärend der amerikanischen Wikingerfahrten unterstanden alle Christen in Skandinavien dem Erzbistum Bremen bzw. dem Erzbistum Bremen-Hamburg.

Dies gilt um so mehr, da die Entdeckung des dem Ari Marsson schon um 983 zugeschrieben wird.

Nach dem Landnámabók, entdeckte Ari Marsson dieses Land, nachdem er von Irland aus sechs Tage westwärts segelte: .“.. ihr Sohn war Ari, welcher über den Ozean ins Hvítramannaland (Land der weißen Menschen) abgetrieben wurde, welches einige Eire et Mikla  nennen.“
Vielen gilt das als Beleg dafür das Iren Amerika entdeckt haben, wobei insbesondere die Reise des Brendon zum Beweis heran gezogen wird.
Insbesondere wird immer wieder eine Stelle zitiert die besagt das dort Irisch gesprochen worden sei. Tatsächlich geht die Bezeichnung „Eire et Mikla“ auf irische Mönche zurück die natürlich alles Lateinisierten. Diese übersetzten den Passus in späteren Abschriften falsch indem sie „Ire et Mikla“ (großes Irland) schrieben, statt „Eyre et Mikla“ um darauf hinzuweisen das hier Island gemeint war.

Hier wird Eire (der Eigenname Irland) und Eyre (der alte Eigenname Islands) gleichgesetzt. Es ist daher logisch anzunehmen das die eyrische Sprache die Sprache der Isländer meint, wobei nicht auszuschließen ist, das auch Iren an den Amerikafahrten teilnahmen, schliesslich hatten es sich die Wikinger in Dublin recht gemütlich eingerichtet und sind mit fortschreitender Christianisierung mit der einheimischen irischen Bevölkerung verschmolzen.

Allerdings ist der irische Teil der isländischen Wikinger eher auf der mtDNA-Seite zu finden. Wikinger versklavten also irische Frauen, nahmen sie zur Frau und deren Nachkommen bilden die heute isländische Bevölkerung, deren Sprache zwar germanischer Herkunft ist, die sich  aber durch Irische Einflüsse stark veränderte.

Mikmaq-StammesgebietIn der Eyrbyggja saga (auch hier wird Eyr für Island benutzt) wird erzählt, wie Gudleif Gudlaugson und seine Mannschaft um 1029 das Land besuchten, dessen Einwohner eyrish (also isländisch und nicht irisch) sprachen. Diese Eyren (Isländer und nicht Iren) wollten die Nordleute töten oder versklaven. Sie wurden jedoch durch die Intervention eines Isländers gerettet, der unter ihnen lebte. Sie nahmen an, dieser Mann sei Björn Asbrandsson (* um 960 in Island, 985-988 Jomswikinger, † nach 1030 in Hvítramannaland), welcher etwa 30 Jahre vorher aus Island verbannt worden war, was wiederum der Reise des Leif Eriksson entsprechen würde. Dieses Hvítramannaland (Neubraunschweig) soll gegenüber von Vinland (Neu Schottland) gelegen haben, an dessen Küsten die Mikmaks (Mi’kmaq) lebten.

Im Gegensatz zu Iren sind Isländer also in Amerika nachweisbar, was die Engländer nicht davon abhält weiterhin zu behaupten das ein seemännisch ungeübter Irischer Mönch Amerika in einem irischem curragh erreicht haben will. Grundsätzlich ist das zwar nicht unmöglich, aber Isländer sind auch nicht gerade als große Seefahrer bekannt. Ganz anders sähe das bei den Phöniziern aus, die durchaus als Seefahrer große Erfahrung hatten. Aber auch dafür gibt es bislang keinerlei Beweise.

Als Entdecker Islands gilt der schwedische Wikinger Gardar Svavarsson, der um 870 in Húsavík in Nordisland überwinterte und die Insel nach sich selbst Garðarsholmur (Gardarsholm) benannte.
Tatsächlich wurden aber auf den Westmännerinseln die Grundmauern eines typisch norwegischen Langhauses unterhalb einer Lavaschicht aus dem 7. Jahrhundert entdeckt. Island wurde also bereits im 7. Jhd. von Norwegern besiedelt die vermutlich während ihrer Wikingerraids auf die Nordküste Englands und Irlands auch das unbesiedelte Island entdeckten und besiedelten, wobei sie irische Frauen entführten, die – wenn auch nicht freiwillig – somit auch zu Isländischen Siedlern wurden.

Flóki Vilgerðarson fuhr kurz nach dem Bericht des Gardar Svavarssonaus, um mit Hilfe dreier Raben dieses Garðarsholmur (Island) zu finden. Ein Bericht über diese ausgefallenen Navigationsmethoden findet sich im Landnámabók, wo berichtet wird das er über den Shettland-Inseln die Färor Inseln erreichte, nachdem er weiter nach Norden segelte ließ er einen Raben frei der zurück zu den Färör flog. Der zweite Rabe kehrte aufs Schiff zurück, erst der dritte Rabe führte ihn nach Island.

Wikinger auf Baffin IslandEine weitere mögliche Siedlung gibt es auf der Baffin-Halbinsel. Und obwohl dort Wolle von Europäischen Schafen gefunden wurde, gibt es heftigen Streit um diese Siedlung, denn die kanadische Verwaltung hat die Archäologin einfach entlassen und bestreitet die Existenz von Hinterlassenschaften der Wikinger.
Doch es sollte klar sein, das die Wikinger deren Siedlungen eine Anwesenheit von 150 Jahren belegen, noch weitaus mehr Lager angelegt haben müssen.

Die Odyssey der Vinland-Karte

Die Vinland-Karte lässt sich nur bis ins Jahr 1957 zu einem Buchhändler aus Barcelona zurückverfolgen. Lawrence Witten, ein Antiquar aus Connecticut, erwarb die Karte und das Buch für 3500 Dollar.
Durch eine Stiftung von 250.000 Dollar eines zunächst anonymen Mäzens (Paul Mellon), gelangte die Karte 1959 an die Yale University. Der Versicherungswert wurde 1995 mit 25 Millionen US-Dollar angesetzt.
Die Karte ist in Bastarda, einer gotischen Schrift des 14-15. Jhd. beschriftet. Das Pergament ist auf 1434 datiert.
Auf der Karte ist die Hudson Street in die Hudson Bay und der Golf von Lawrence zwischen Neufundland und Labrador dem Amerik. Festland eingezeichnet.
1002 kamen neue Siedler aus Norwegen (Thorir) auf Grönland an und gingen unter, wurden gerettet, brachten aber eine Seuche mit und verstarben dort.

Leifsbudir soll die erste Siedlung in Amerika gewesen sein, Vinland scheint dem Promontorium Winlandiae – auf der Skálholt-Karte zu entsprechen.

Wikingerreisen nach Amerika

Wikingerreisen nach Amerika

Um 1009 reiste der isländer Þorfinnur Karlsefni Þórdarson mit seiner Schiffsbesatzung an den Hof Erik des Roten in Grönland und heiratete dort die Witwe von Eriks Sohn, Þórstein Eiríksson,  die Isländerin Guðríður Þorbjarnardóttir. Er war der Sage nach ein Nachkomme Ragnar Lodbroks. Gutridur gebar in Amerika ihren Sohn Snorri Thorfinnson. Später lebten sie auf ihrem Gutshof in Glaumbær nahe dem Skagafjörður in Island.

Die Entdeckung Amerikas wird auch von Adam von Bremen  († nach 1081) in der Gesta Hammaburgensis ecclesiae pontificum erwähnt.  Die Handschrift wurde zwischen zirka 1070 und zirka 1076 von dem Bremer Domscholaster  Adam von Bremen verfasst , der seit 1066 in Bremen lebte und bis zirka 1081/1085 mit Ergänzungen (Scholien) versehen.

Das Werk umfast die  Geschichte des Erzbistums Hamburg-Bremen und das Descriptio insularum aquilonis – eine Geographie des nördlichen Europa.
Eine wohl um 1067/68 unternommene Reise zu König Svend Estridsen von Dänemark (1047 – 1074) vermittelte ihm wertvolle Aufschlüsse über Länder und Menschen Skandinaviens, die er in seiner kurz nach Adalberts Tod (1072) verfaßten umfangreichen „Hamburgischen Kirchengeschichte“ (Gesta Hammaburgensis ecclesiae pontificum) mit Sorgfalt verarbeitete.

Dieses Werk, von dem der Autor Adam von Bremen dem Erzbischof Liemar, Adalberts Nachfolger, um 1075 ein Widmungsexemplar überreichte, wurde von ihm auch später noch laufend mit Zusätzen und  Nachträgen versehen. Das Werk geriet im Mittelalter in Vergessenheit.

Die Diözese von Gardar (Diocese of Garðar), Region Brattahlíð auf Grönland unterstand dem Bischof Eiríkr Gnúpsson alias Henrik (Heinrich, Henricus alias Erik, 1055 – † 1066) auf Orkney,  mit Sitz in Kirkwall, der im Jahr 1060 das Bistum Lund einrichtete und dort 1066 verstarb.
Um 1035 war Henrik I. erst Kaplan bei König Knut II., dann als Missionsbischof von England zur Bekehrung Skandinaviens  ausgesandt; später richtete er den Bischofsitz von Lund ein (1060-1066).
Wahrscheinlich war er Missionsbischof der Diozöse Orkney (Dioecesis Orchadensis), das Orkney und die Shetlandinseln umfasste.
Egino wurde 1066 Bischop von Lund. Ihm folgte 1072 Ricwald, ein Sachse.

Alle skandinavische Diözesen wurden verwaltet durch die Erzdiöze Bremen (Erzdiözese Hamburg-Bremen, Archdiocese of Bremen) unter dem Bremer Erzbischof Adalbert I., Pfalzgraf von Sachsen (1043-1072).

Diese Diözese (seit 848 Erz-Diözese) war von (787–1066) zuständig für alle Skandinavischen (auch Orkney und Shettland, Grönland, Island) Diözesen.
Erst 1104 wurde die Kirchenprovinz Lund ausgegliedert.

Während des Schismas (Gegenpapst) (Wibert von Ravenna, 24. März 1084 – † 8. September 1100) gegen Gregor VII. konnte der dänische König Erik Ejegod (im Zusammenhang mit der Heiligsprechung seines Halbbruders Knud Lavards) bei Papst Urban II. (1088-1099) die Errichtung einer eigenen Kirchenprovinz betreiben.
Gegenpapst Clemens III. krönte am 31. März 1084 Heinrich IV. zum dt. Kaiser.
Im Jahre 1096 vertrieben die Normannen Clemens III. aus Rom.

Nach Urbans Tod 1099 folgte ihm Paschalis II. (1099-1118).
Knud wurde 1101 von Papst Paschalis II. heiliggesprochen, und 1103 erhob der Kardinallegat Alberich Bischof Asker von Lund zum ersten Erzbischof Skandinaviens. Eine verlorene Urkunde von Paschalis II.  († 21. Januar 1118) umschrieb die Jurisdiktionsbefugnisse.

Daher ist bis heute umstritten, ob Askers Zuständigkeitsbereich ganz Skandinavien oder nur Dänemark umfasste.

Erik I. Ejegod (seit 1080 Jarl von Seeland) − illegitimer Sohn des Königs Sven Estridsen war König von Dänemark (1095–1103). Aus der Ehe entstammte Knud Lavard, ab 1115 Jarl im Gebiet Schleswig und erster Ältermann der Schwurbruderschaft Knudsgilde. Auf einer Reise 1095/96 zu Papst Paschalis II., drückte Asger im Namen König Eriks den Wunsch nach einem eigenen Erzbistum für den Norden aus.

Nach Erik I. wurde der Bruder Niels Svensson von 1104 bis 1134 König von Dänemark und kooperierte mit dem Erzbischof Asker von Lund (1089–1137).

Der erste Bischof von Garðar,  war demnach Arnaldur, der Erzbischof von Lund 1124. Er erreichte Grönland um 1126 und wurde 1152 abberufen und zum Bischof von Hamar.
Ihm folgten in Garðar Jón Knútur (1153–1186). Der letzte Bischof wurde Álfur 1368-1378. Danach wurde Grönland aufgegeben.

Als Papst Innozenz II. 1134 die Selbstständigkeit des Erzbistum Lund aufhob und wieder Bremen (1134-1152) unterstellte, wandten sich Erzbischof Asker und das mächtige Häuptlingsgeschlecht „Hvide“ aus Sjælland von Niels und schlossen sich Erik Emune an.
Niels lies Knut 7. Januar 1131 ermorden. Am 11. Juni 1134 kam es zur Schlacht bei Fodevig in der Nähe von Lund und Niels verlor. Eriks Sohn Erik II. Emune, der Erinnerungswürdige war von 1134 bis 1137 König von Dänemark.

In mehreren isländischen Annalen wird für das Jahr 1121 von der Suche eines (König) Eriks, für einen Bischof von Grönland, nach Vinland berichtet.
Paschalis II., († 21. Januar 1118 in Rom) war zwischen 1099 und 1118 Papst und Nachfolger von Urban II.

Seit 1228 leitete der it. Franziskaner Johannes de Plano Carpini die Ordensprovinzen Teutonia und Saxonia und dehnte seine Missionsarbeit immer weiter nach Osten aus. Dabei gründete  er (als erster Franziskaner) mehrere dt. Klöster darunter das Katharinenkloster in Lübeck, das 1531 zum Katharineum zu Lübeck (einschl. Bibliothek) und die Kirche zur Katharinenkirche wurden.

Heute ist sie eine Museumskirche. Zum Inventar der Kirche gehören zahlreiche Kunstwerke, darunter Wandgemälde, Epitaphien und Tintorettos „Erweckung des Lazarus“ von 1576.

Zur verschollenen Beutekunst gehört u.a. die 1478 angefertigte Prologus Arminensis (vollständig: [Incipit] Prologus Arminensis in mappam Terresancte Templi Domini Ac sancte ciuitatis Hierusalem, nach dem Incipit auf Blatt 2r; auch: Tractatulus totius sacrae historiae elucidativus nach dem Kolophon) Das ist der Name einer in lateinischer Sprache verfassten Inkunabel mit der ersten gedruckten Beschreibung des Heiligen Landes und insbesondere Jerusalems.

Nach allgemeiner Auffassung wurde sie um 1478 von Lukas Brandis in Lübeck veröffentlicht. Angeblich ist sie als Beutekunst aus Lübeck nach Sankt Petersburg
verschleppt worden.

Die Vinland-Karte

Das Pergament der Karte ist zweifelsfrei echt. Die Radiokarbonuntersuchung datiert es auf etwa 1434. Anhand übereinstimmender Wurmlöcher ließen sich die Karte sowie die Historia Tartaorum als ursprüngliche Bestandteile eines Codex identifizieren, der hauptsächlich eine Teilabschrift des verbreiteten „Speculum historiale“ des Vinzenz von Beauvais enthielt (heute Yale, Beinecke Library MS 350).
Damit klärte sich auch ein zuvor unverständliches Textfragment auf der Rückseite des Pergamentblattes, das in inkorrektem nachmittelalterlichem Latein die Karte als „delineatio prima pars secunda pars tertia partis speculi“ bezeichnet, was etwa „Karte, erster, zweiter und dritter Teil des Speculums“ heißen kann, ohne Kenntnis des Ursprungs des Pergaments aber keinen Sinn ergibt. Sowohl das „Speculum historiale“ als auch der Reisebericht sind zweifelsfrei in der Mitte des 15. Jahrhunderts auf das Pergament geschrieben worden.

1245 wurde Johannes de Plano Carpini vom Papst Innozenz IV. mit einer Mission in der Ukraine beauftragt, welche damals von den Mongolen besetzt war. Hintergrund war das der Papst die 1241 eingefallenen Mongolen als Bündnispartner gegen den Islam und zur Sicherung der Kreuzfahrerstaaten gewinnen wollte.

Dabei entstand  die Historia Tartaorum („Geschichte der Tataren“) des Johannes de Plano Carpini (1245-1247), die als Abschrift in einem dem von ihm angelegten Franziskaner-Kloster angefertigt wurde. Deshalb gelangten beide Schriftstücke zum selben Ort.

Das dritte Stück ist die Speculum historiale – eine Historiographie von der Vertreibung aus dem Paradies bis zum Jahr 1244. Es ist Teil einer
Enzyklopädie. Das Speculum maius (lat., auch: Speculum majus; dt. „Großer Spiegel“) ist eine Enzyklopädie von Vinzenz von Beauvais aus dem 13. Jahrhundert. Band 1-2: Speculum historiale, Band 3: Speculum doctrinale (Glaubensgrundsätze)
Band 4-5: Speculum naturale – eine Natur-Enzyklopädie. Ein vierter Teil, das Speculum morale, kam später hinzu. Échard nimmt für dessen Entstehung das frühe 14. Jahrhundert an.

Für das 16. Jahrhundert wird aufgrund einer Textstelle das Vorhandensein von Kartenzeichnungen, die sich auf das vormals entdeckte Land im Westen beziehen, nahegelegt. So soll ein Sir Erlend Thordson im Jahre 1568 ein kleines Buch mit einer Karte besessen haben, in dem „die Grenzen von Markland, Einfœtingjaland (‚Land des Einfüßers‘), und Klein-Helluland, zusammen mit Grönland, im Westen davon, wo anscheinend das gute Terra Florida beginnt“ verzeichnet gewesen seien.
Seit 2004 ist ein zweiter Codex bekannt, der dieselbe Textzusammenstellung enthält (Zisterzienserkloster Luzern, um 1340) und möglicherweise die Vorlage für das Yale-Exemplar war. Eine Karte enthält das Luzerner Exemplar allerdings nicht. Auch nach paläographischen Kriterien stammen die Kartenlegenden der Vinland-Karte nicht von dem Schreiber, der die beiden Texte kopierte.

Aufgrund dieses Fundes wird immerwieder behauptet das die Karte aus dem Zisterzienserkloster Luzern stamme. Doch dafür gibt es keinerlei Belege.

Ungewöhnlich ist ferner, dass der Text von einem Ereignis im letzten Jahr eines Papstes spricht. Normalerweise wäre das Jahr selbst als Kardinalzahl erwähnt.
Dabei muss es sich um Paschalis II. (1099-1118) handeln.

Besatzungszeit Deutschlands

Sowohl Bremen als auch Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein wurden nach dem 2. WK britische Besatzungszone.
Die Briten bedienten sich in ihrer Zone nicht ausschließlich eigener Besatzungstruppen,  sondern u. a. auch belgischer und kanadischer Truppen, polnischer Exiltruppen und eines dänisch-norwegischen Kontingents.
Bremen hatte auch einen Amerikanischen Besatzungssektor. Am 26. April 45 fiel
Bremen an die Briten.
Die Stadt Bremen war dabei Amerikanische Exklave, umgeben von der britischen
Besatzungszone, die Stadt Wesermünde (Bremerhaven) bis Dezember 1945
zu den Briten.
Im 2. WK erlitt Bremen 173 Luftangriffe und Wesermünde/Bremerhaven 52 Angriffe mit schwere Zerstörungen.
In Bremen war schließlich 59 % der städtebaulichen Substanz zerstört, in
Wesermünde 56 %, darunter Alt-Bremerhaven fast vollständig.

Das Bibliotheksgut von Lübeck wurde 1942 und 1944, gemeinsam mit Drucken der Butendach-Gemeinde, in circa 370  Kisten nach Plömnitz ausgelagert und dort 1946 von der Sowjetischen Militäradministration Sachsen-Anhalt beschlagnahmt und zunächst nach Nishni Nowgorod an der Wolga gebracht. Vom Zwischenlager Nishni Nowgorod aus wurden die Kulturgüter auf verschiedene russische Bibliotheken und Institute verteilt.

Ob die Vinland-Karte Teil dieser Auslagerung war, ist unbekannt, da sie vor 1940 gar nicht als erste Karte Amerikas wahrgenommen wurde.

Es ist jedoch bekannt das Amerikaner besonders intensiv den später russischen Sektor beklauten und dort u.a. den Domschatz von Quedlinburg mitgehen ließen.

Es wäre also durchaus möglich das die Schuldzuweisung an die Russen reine Propaganda des Westens darstellt. Aus ähnlichen Gründen wird auch immer wieder angeführt das die Vinlandkarte aus Ber
Andersrum weiss man das auch die Russen den Schatz des Priamos wie auch einige Stücke aus der Sächsischen Monarchie nach Russland überführten und deren Existenz bis 1990 verleugneten.

Doch im Gegensatz zu den Amerikanern die bis heute mit Raubschätzen deutscher Herkunft handeln, denke ich das Russland diese Schätze eines Tages wieder an Deutschland zurück gegeben wird, aber es wird sicherlich nicht die Merkel-Regierung sein, der man die Hand reicht.

Am 12. März 2015 zog Island seinen Beitrittsantrag zur EU zurück.

Ja es ist schon merkwürdig wie die Geschichte immer wieder unerwartete Wendungen nimmt, die man einfach nicht auf den Plan hat. Aber vielleicht macht das die Geschichte auch interessant. So gesehen lebt in den Isländer das rebellische Wesen der Wikinger durchaus weiter, denn schliesslich waren sie neben den Russen clever genug nicht dem Verein der EU beizutreten, sondern sich die Unabhängigkeit zu bewahren.

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