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Cleveländer mit kaukasischen Wurzeln

Im Jahre 2014 hatte die Untersuchungen der Pferde-DNA eine dicke Überraschung für die ach so stolze englische Pferdezucht bereit.
Eine der urenglischsten Rassen, einer der Cleveland Bay Zuchtlinien ist der direkte Nachfahre von nordkaukasischen Kabardiner Pferden. Diese Kabadiner gelten als die Könige des Kaukasus, ausdauernd, genügsam und trittsicher.
Grund genug mal die ganze Story zu erzählen.

Der Kabardiner gilt als eine der besten Gebirgsrassen überhaupt und gerade in unwegsamem Gelände. Er war ursprünglich in Kabardino-Balkarischen, Karachai-Tscherkessien und Adygea verbreitet und wird als Packpferd, Reitpferd und vor dem Karren genutzt und diese Pferde brachten die Völker über den Kaukasus.
Als Reitpferd ist er zwar nicht schnell, kann aber unglaubliche Strecken zurück zu legen. Er eignet sich hervorragend um große Herden zu betreuen und wird selbst halbwild in großen Herden am Fusse des Elbrus gehalten. Dort befindet sich auch das größte Gestüt.
Heute findet er immer größerer und zunehmend erfolgreicher Zuspruch und feiert im Distanzsport große Erfolge.
Die Geschwindigkeitsrekorde dieser Rasse sind 1:54 min für 1600 m, 2:44.2 min für 2400 m und
1:41:25 Stunden für 50 km.
100 km lassen sich also in 4 Stunden zurück legen. Rechnet man das auf eine Strecke von 10.000 km um, ist diese in nur 200 Tagen möglich, ohne das sich Pferd und Reiter den Hintern platt sitzen.

Diese Kabardiner Pferde wurden von sarmatischen Panzerreitern geritten. Ihr direkter Verwandter dürfte das etwas kleinere Kaspische Pferd sein, aber auch das etwas größere Kasachische Pferd, das wohl schon von den Massageten gezüchtet wurde.
Eine verblüffende Ähnlichkeit zeigen die Reliefs an der Treppe von Adapana am persischen Palast, wo die Tribute der Völker dargestellt werden. Von den Saken wurden Pferde und Waffen als Tribut gefordert. Man darf also annehmen das ihre Waffen und Pferde einen besonders guten Ruf hatten.

Cleveländer trifft Kaukase

Cleveländer trifft Kaukase

Pferde dieser Zeit waren im Schnitt nur 140 cm hoch, was etwa einem Haflinger entspricht. Daher kann auch der Sake bequem seinen Arm über den Pferderücken legen.

Reiter wurden zuerst nur bei den Massageten erwähnt, die im 6. Jhd. v. Chr. gegen Darius kämpften. Eine leichte Kavallerie war also spätestens im altpersischem Reich Bestandteil der Armee. In dieser Form kamen sie auch nach Karthago. Da die Pferde aber noch zu klein waren, wurden sie wohl überwiegend von leichten oder kleinen Personen geritten. Das könnte auch Grundlage des Amazonenmythos sein, denn junge Frauen sind im allgemeinem deutlich leichter als Männer. Es sollte wohl noch 400 Jahre dauern um größere Pferde zu züchten um einen gepanzerten männlichen Reiter zu tragen.

Die Praxis Pferde zu panzern ist auch nicht neu, schon in den großen Schlachten der Streitwagen wurden die besonders gefährdeten Pferde mit Schutzdecken versehen. Es war daher nur logisch dies auch auf die Reiter zu übertragen.
Panzerreiter wurden bereits von den iranischen Parthern ab dem 3. Jhd. v. Chr. eingesetzt. Auch die Armeen der Diadochen benutzten bereits ausgiebig Lamellenpanzer.

Kurz darauf waren sie auch in Europa bei den Sarmaten angekommen. Dabei dürfte der parthische Schuppenpanzer über das bosporanische Reich des Mithridatus zu den Sarmaten gelangt sein. Er war auch bei den Langobarden später sehr beliebt.
In Europa kamen die Römer zuerst mit numidischen Reitern und rund 200 Jahre später im Rahmen der Makromannenkriege mit gepanzerten sarmatischen Reitern in Berührung. Dies muss sie so beeindruckt haben, das sie sich anschliessend einen gigantischen Trumpfzug gönnten, in dem sie sich des Sieges über Germanen und Sarmaten rühmten.

Überliefert wurden folgende Bezeichnungen für Reiterkrieger:

  • Eponi (punisch für Reiterkrieger“, genauer gesagt für ihre numidischen Reiter)
  • Bargustuwān-warān (mittelpersisch für „Reiter mit Schuppenpanzer“, griech. Waran)
  • Clibanarii (lat. für „Nackenschutzträger“)
  • griechisch Kataphraktii oder neupersisch Reenactor („mit Eisen Überworfener“)

Eponi ist übrigens auch der Ursprung der „keltischen“ Pferdegöttin Epona und für den Begriff Pony.
Die Bezeichnung Pony entwickelte sich aus dem iberischem „punei“  was schließlich zu „pony“ führte. Irisch belegt ist ech („Pferd“) und kymrisch/walisisches ebol („Fohlen“).
Ein rekonstruiertes altkeltisches *epos gab es nie. Genausowenig gab es ein Protokeltisches *ekwos‚ (Pferd) was sich natürlich rein zufällig auf das lateinische Equus stützt und demzufolge als indogermanisches *ek̑u̯os rekonstruiert wird.
So schön wie das klingt, so absurd ist es auch.
Ebenso ist die Übersetzung von Epona als „große Stute“ oder gar Fruchtbarkeitsgöttin mehr als zweifelhaft. Ebenso zweifelhaft ist ihre angebliche Herkunft von der Donau, wo das Pferd übrigens in Dordonia, Epiros verehrt wurde.
Die Griechen bezeichneten das Pferd mit hippos und in Sankrit ist es aspa.

Die häufig hergestellte Verbindung einer angeblich griechischen Göttin ist ebenso absurd den Potis/Potnia heisst lediglich Herr/in, was mit Despotis/Despoina, Herrscher/in zusammen hängt und vermutlich auch vom Phönizischem abstammt.
Im Lateinischem hat pullus auch nicht die Bedeutung von Fohlen sondern von „jung“, pullanus steht ebenso nicht für ‚junger Hengst‘ sondern für „Jüngling“. Die Römer benutzten es offenbar für junge Pferde die noch nicht eingeritten waren. Pullen sagt man auch heute noch zu Pferden gegen die Aufzäumung ankämpfen und los stürmen wollen.
Das moderne französische poulain (Fohlen) dürfte wohl von den Franken romanisiert worden sein.
Soviel zur Ethymologie des Pferdes, die ja viele als richtig ansehen und die deutliche Schwachstellen hat.

Zurück zum Pferd. Für einen sarmatischen Panzerreiter der alleine bereits 80 kg auf die Waage bringt und zusätzlich noch eine Panzerrüstung für Pferd und Reiter trägt die wohl auch mit 30 kg zu Buche schlägt, bedarf es schon eines kräftigen Pferdes, wenn es dies den ganzen Tag tragen soll.
Panzerreiter setzen also in jedem Fall eine selektive Pferdezucht auf Größe voraus.
Sarmaten müssen daher systematisch größere und schwere Pferde gezüchtet haben. Die Fortsetzung dieser Panzerreiter in Form der mittelalterlichen Ritterrüstungen erklärt auch, warum gerade in Europa besonders große und schwere Pferde gezüchtet wurden, wovon das Perechon und das Shirepferd, aber auch der Belger so ziemlich die Mächtigsten sind.

Vermutlich stammte auch Alexander’s berühmtes Pferd Bucephalus aus einer sarmatischen Zucht, denn Jazygen und Roxolanen standen in den Diensten von Alexanders Vater.
Und da sowohl Jazygen als auch Roxolanen und Alanen wie siamesische Zwillinge immer mit Germanen zusammen hingen, ist die Mär vom ausschliesslich zu Fuss kämpfenden Germanen auch nur ein Mythos, zumal die Römer den Reiterhelm der Bataver klonten und die Westgoten als Reiter rekrutierten. Die jahrhundertelange Zusammenarbeit mit ausgesprochenen Reitervölkern dürfte die Germanen also recht schnell von den Vorzügen der Reiterei überzeugt haben. Das Pferd selbst dürfte seit der Glockenbecherzeit in Mitteleuropa bekannt und gehalten worden sein.
Zudem ist das Deutsche sehr reich an Begriffen für Pferde, man denke nur an Mähre, Gaul, Pferd, Horse, Füllen, Fohlen, Enter, Jährling, Hengst, Stute, Wallach, Gespann. Wir haben praktisch für jede Gelegenheit ein eigenes Wort. Offenbar kein Grund für Linguisten darüber mal nachzudenken.

Iberien im Kaukasus

Iberien im Kaukasus

Interessant an der Geschichte ist, das wir damit mehr über die Herkunft der Jazygen entschlüsseln können. Denn wenn sie ein Pferd vom Kaukasus züchten, könnten sie selbst aus dem Kaukasus stammen. Als Reiter käme der Beginn der Reiterei also eine Zeitspanne von ca. 800-300 BC in Frage.

Uplistsikhe - Hauptstadt der Skythen im kaukasischen Iberia

Uplistsikhe – Hauptstadt des kaukasischen Iberia

Zu dieser Zeit im 8-7 Jhd. v. Chr. klagt man im Orient über die Einfälle der Kimmerer, denen Skythen folgten. Dabei entstanden mehrere kleine Staaten rund um den Kaukasus. U.a. das Reich von Arme (Uratu als Armenien umbenannt durch die Perser), Iberien, Albanien und die Kolchis. Iberien lag in direkter Nachbarschaft zum persischen Achämenidenreich und den griechischen Kolonien in der Kolchis. Dahinter lag das Siedlungsgebiet der Alanen.
Die Parther waren wahrscheinlich jener Alanische  Stamm der damals über den Kaukasus kam und der sich selbst Parner (vedisch Parni) nannte. Er wurde sesshaft und gründeten im Hinterland Georgiens ein Reich namens Iberia das erst durch die Parnawasiden, später durch die Arsakiden beherrscht wurde. Die Rusa-Dynastie von Armenien registriert zu diesem Zeitpunkt eine Ansiedlung von Ulani, die nördlich von ihnen siedelten. Als die Parther später in die Satrapie Parthia einwanderten, nahmen sie den davon abgeleiteten Namen Parther an und gründeten ein Großreich in der Tradition des Perserreiches.
Der erste fassbare König von Iberien ist Parnawas I. (altpersisch Parθava, griechisch Parnaos, * um 325 v. Chr. in Mzcheta; † 237 v. Chr.). Kartveluri enebi bezeichnet heute die Sprache der Georgier. Diese kann bis heute nicht einer anderen Sprache zugewiesen werdern.

Die frühe Hauptstadt von Iberien, das in einigen Quellen auch Kartli genannt wurde. war möglicherweise Uplistziche, eine in Kartlien gelegene, in Fels gehauene befestigte Stadt, die schon verhältnismäßig früh angelegt worden war.
Uplistziche hat verblüffende Ähnlichkeit mit den Höhlenstädten der Krimgoten in Mangup und Eski Kermen. Die Bautechnik, insbesondere der Festungsbau, war weit fortgeschritten, und es gab mehrere bedeutende Städte wie Chowle, Kaspi, Sarkine, Urbisi und Odsrche.

Eski Keremen, Höhlenstadt der Krimgoten

Eski Keremen, Höhlenstadt der Krimgoten

Ob die Jazygen nun mit diesen kaukasischen Iberien oder Albaniern identisch sind, oder nur Handel trieben, lässt sich so kaum sagen. Auf jeden Fall sind Alanen und Massageten aber auch Kimmerer in der Nähe.

Aber wie kamen diese Pferde nach England?

Dafür gibt es tatsächlich eine historische Überlieferung.

Unter der Herrschaft des Kaisers Mark Aurel kam es von 166 bis zum Jahr 180 zu drei Markomannenkriegen. Bei den Hauptgegnern Roms während der Kriege handelte es sich um die Markomannen, Quaden und Jazygen und Vandalen; daneben waren Langobarden, Bastarnen und Roxolanen, Hermunduren, Narisker sowie weitere Stämme im Vorfeld und Hinterland des römischen Limes an der mittleren Donau in die Kämpfe verwickelt. In zeitgenössischen Quellen und der antiken Geschichtsschreibung werden die Kriege als „expeditio Germanica prima et secunda“ bezeichnet. Im Jahre 172 ging die römische Armee zur Gegenoffensive jenseits des Limes über. Zunächst zog man gegen die Markomannen. Es folgten Feldzüge gegen die Quaden, die vertragsbrüchig geworden waren und den Markomannen Hilfe geleistet hatten, schließlich gegen die mit ihnen verbündeten Narisker und Jazygen. Besondere Ereignisse während dieser Feldzüge waren das so genannte „Regenwunder im Quadenland“ und das „Blitzwunder“, bei denen nach römischer Propaganda die Götter, veranlasst durch die Gebete des Kaisers, die römischen Truppen aus Gefahr erretteten. (Da kann man mal sehen, die Römer haben bereits ihr letztes Gebet gesprochen.)

Im Jahre 174 wurde der romfreundliche König Furtius von den Quaden vertrieben und durch seinen Konkurrenten Ariogaesus ersetzt. Mark Aurel verweigerte dessen Anerkennung als König und setzte ein Kopfgeld auf ihn aus. Eine Erneuerung des Friedensvertrages wurde trotz des Angebotes der Auslieferung von 50.000 Gefangenen abgelehnt. Ariogaesus geriet in Gefangenschaft und wurde nach Alexandria verbannt.
Der erste Markomannenkrieg endete im Jahre 175 nach einem Feldzug gegen die Jazygen mit einem Waffenstillstand. Sie lieferten 100.000 römische Gefangene aus und stellten ein Kontingent von 8000 Reitern, von denen 5500 voll ausgerüstete Reiter nach Britannien zum Hadrianswall abkommandiert wurden. Dort wurden sie in der Nähe von Preston stationiert. 406 überschritten Quaden mit Vandalen und Alanen sowie weiteren Stämmen den Rhein. Dabei siedelte eine Alanische Gruppe bei Orleans in Frankreich, während andere nach Iberien und schliesslich nach Nordafrika zogen.

Römische Quellen deuten auf eine Verlustrate von 25% pro Jahr innerhalb der Kavallerie. Vorausgesetzt, das Pferd wurde erst mit 4 Jahre genutzt, bedeutet dies, das eine lokale Zucht von Pferden notwendig wird. Diese lag gewöhnlich in der Hand ausgedienter Soldaten und bildeten offenbar die Grundlage der Cleveland Bay Pferde. Nach dem Abzug der römischen Truppen aus Britannien im 5. Jahrhundert wurden eine Anzahl unabhängiger britischer Herrschaften gegründet. So entstanden im Norden Großbritanniens die Königreiche Rheged, Strathclyde, Ebrauc, Bryneich, Gododdin und Elmet. Es ist anzunehmen das die Jazygischen Reiter samt ihrer Pferdezucht in der romanisierten Keltischen Bevölkerung aufgingen, wobei sie vielleicht nochmal als Gründer eines keltischen Reiches in Erscheinung traten. Der Kabardiner wird in seiner Heimat Adygai (bei den Tscherkessen) als Adygash bezeichnet.

Tja, angesichts dieser neuen Fakten, wie nennen wir denn nun diese Pferderasse?
Wie wäre es mit Cleveländer Adygash?

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Diskussionen

6 Gedanken zu “Cleveländer mit kaukasischen Wurzeln

  1. Hallo Vanalander, zunächst merci vielmals!! Du bist mein Anker in diesem (meinem) Durcheinander. Danke für Deine Zeit.
    Absatz 1: Bin ich völlig bei Dir. Wie glaubst Du, hängt das mit den Artus-Mythen zusammen? Muss ja irgendetwas dran sein….
    Absatz 2: Dachte bisher immer, dass der lange Kerl aus Sutton Hoo mit seinen ganzen Geschirr eher so aus dem Pannonischen Raum sich auf den Weg gemacht hat. Das schaue ich mir noch näher an. Kann man irgendwie denn von einer Urbevölkerung der Insel ausgehen? Die Kelten müssen ja zugewandert sein.
    Absatz 3: Und vielleicht ein paar Phönizier, gut, aber weiter nördlich hatten die keine Lust mehr. Es wurde zu kalt…Beide kamen ausserdem eindeutig maskulin daher. Mit den Götterbezeichnungen, dass glaube ich. Namen spielen keine Rolle, Hauptsache die Richtung stimmt. Und vielleicht gemeinsame Interessen. Bin immer noch davon fest überzeugt, dass sich diese frühen Siedlungsströme entlang der Handesstrassen (Meer oder Land) entwickelt haben. Mit den Begehrlichkeiten kam der Wissenstransfer. Bernstein, Salz, Felle, Metalle und vielleicht auch blondes Haar….? Denke da speziell an meinen Freund Echnaton. Bernstein hatte einen extrem hohen materiellen Wert. Früher wahrscheinlich nicht weniger.
    Absatz 4: okay.
    Absatz 5: Also – keine romantische Verklärung….smile. Costa Cordalis, hättest Du Dir wenigstens etwas Ansprechenderes ausgesucht.
    Absatz 6: Ich meine bei den Bienen und ähnlichem Grabschmuck (…sagen wir einfach mal der Merowinger) die äusserst feine, aufwendige Verarbeitung. Die Steine aus Indien, die Art und Weise, wie die Tiere dargestellt sind. Wer soll denn das hier (Westeuropa) gemacht haben? Dazu bedurfte es Wissen, Kunst und Inspiration. Ähnliche Schmuckstücke vorher sind ja nicht bekannt. Ach, ich könnte aufzählen, wo überall der fast einheitliche Schmuck auftauchte.Dann, sorry, dass ich drauf rumhacke, ist da noch die Sache mit dem Haarkult. Von wegen Abschneiden. Kann ich ja verstehen.
    Absatz 7: Ja, okay
    Absatz 8: Oh, Childerich war schon missioniert? Nee, das glaube ich nicht. Da ist auf jeden Fall nichts, was darauf hindeutet. Setze Dir mal einen link unten. Und das mit der Pferdeklutur, da bin ich noch nicht überzeugt. Die Römer sind doch meistens zu Fuss marschiert. Glaube eher, dass die sogenannten Förderaten eine Kavalerie stellten. Und deswegen waren die Römer an diesen Kampfmaschinen interessiert. Bis später mal….Sigi. Ja, der Schmuck ist natürlich verschwunden. Hier ein paar alte Aufzeichnungen: https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Mineralienportrait/Granat/Geschichte?lang=en&language=english
    http://web.rgzm.de/forschung/schwerpunkte-und-projekte/a/article/die-wahrnehmung-byzantinischer-und-orientalischer-importe-im-merowingerreich.html

    hier ist noch einer: http://www.uni-heidelberg.de/presse/news2014/pm20140425_granatschmuck.html

    Verfasst von Sigi Korte | 23/04/2015, 10:10 AM
    • Och, ich quatsche ganz gern mit Leuten die sich für Geschichte interessieren.
      Also zu 1. Es gibt eine genetische Karte von England die zeigt 4 große Gruppen, das entspricht durchaus der irischen Überlieferung in Mythen (Lebor Gabála Érenn) die von vier Einwanderungen sprechen. Da Irland und England nebeneinander liegen ist es warscheinlich das die gleiche Welle zuerst in England an kam und sich dann Irland vor nahm.
      Laut der Mythologie kamen z Cessair (vielleicht punische Seefahrer um 480 BC), dann Partholon und Nemed (meiner Meinung nach Belger und Nemeter die vor Caesar flüchteten, sich selbst gegenüber Caesar jedoch als Germanen bezeichneten), die Firbolg (angeblich Nachfahren der Nemesier, dazu gibt es eine Invasion von Angelsachsen die im Nordwesten von Munster ankamen), die Túatha Dé Danann (dänische Wikinger) und schließlich die Milesier (laut Überlieferung waren es Míl Espáne, Soldaten aus Spanien die im 6. Jhd. angekommen sein müssen), die als die eigentlichen Vorfahren der irischen Gälen betrachtet werden und die meiner Meinung nach Sueben und Bagauden aus dem galizischem Suebenreich, deren Anführer halt einen römische Militärtitel (Magister militum) trug. Die Bagauden zogen mehrfach mit Sueben in die Schlacht und vermutlich waren auch die Sueben schon stark mit iberischer DNA durchsetzt, also nur noch den Namen nach Germanen die sich aber dem Gotenreich unterordneten. Godelisch alias Gälisch klingt ja schon stark nach Goten.
      Und das hängt auch stark mit dem Mythos von König Artus zusammen was etwa um 470 datiert werden muss.
      Zu 2. Nein der Sutton Hoo Helm verweist stark auf Norddeutschland oder Dänemark. Der dort beigesetzte Herrscher wurde in einem 27 m langen und 4,5 m breiten Langschiff auf die letzte Reise geschickt. In der historischen Forschung wird meistens davon ausgegangen, dass es sich bei diesem Herrscher um Raedwald von East Anglia († zwischen 617 und 625) gehandelt hat, wenngleich dies nicht gesichert ist.
      Womöglich stammt er aber auch von Wikingern um die Ragnar Lodbrok-Söhne Ivar, der Knochenlose, Halfdan und Ubba die um 865 als Anführer des „großen heidnischen Heeres“ der Dänen den Danelag eroberten. 869 griffen sie Edmund von Ostanglien an und Edmund wurde von den Dänen hingerichtet. Das Bootsgrab sowie der Helm entspricht mehr einer Tradition aus Jütland, aber vermutlich war die auch unter den Angeln verbreitet. Zudem beschreiben nordische Sagas das es schon um 600 Könige (vermutlich Angeln) gab die bereits Besitzungen in England hatten. Ribe spielt da wohl eine besondere Rolle als möglicher Ausgangspunkt, das wurde erst kürzlich als älteste Stadt Dänemarks zurück datiert.
      Übrigens läuft Freitag um 20:15 auf Pro7 die Serie Vikings, die in der nächsten Folge den Angriff des heidnischen Heeres darstellen soll.
      3. Also die bunten Haare sind eher mit nordischer DNA verknüpft, unwarscheinlich das die aus dem Süden mit Phöniziern kam. Das typische Rot der Schotten ist durch die Einwanderung der Wikinger entstanden. Der neumodische Mythos von den blonden hünnenhaften Kelten beruht wohl eher auf die alteuropäische Bronzezeit-Bevölkerung die durch Kelten natürlich reichlich assimiliert wurden. Für die Römer waren das natürlich alles Kelten.
      Doch schon in der Bronzezeit herrscht in Europa ein Nord-Süd-Gefälle sowohl in der Körpergröße als auch in der Pigmentierung.
      5. Was hast du gegen Costa Cordalis? Na gut die Musik muss man mögen. Aber davon abgesehen sieht er aus wie ein Dorer und er kommt sogar aus der Lokris, Nachbarn von Phokris und Doris. Laut der Mythen sind die Dorer ja mit der Rückkehr der Herakliden verbunden, also Einwanderer die sich mit Kadmos aus Tyros während der Eisenzeit in der Doris ansiedelten und zu jenen Seevölkern gehörten die das Mittelmeer bereisten. In der Mythologie werden die Titanen Herakles und Atlas ziemlich ähnlich und immer schwarzhaarig dargestellt. Hier mal die Zeichnung von einem Spiegel aus dem 2. Jhd. v. Chr.

      Zu 8. Da Childerich als Foedus des Weströmischen Reiches dem Aegidius (magister militum per Gallias) untergeben war und nach dessen Rebellion gegen Ricimer das Aegidius-Reich quasi mit dem Versprechen der Renovatio imperii Romanorum (Erneuerung des Römischen Reiches) auch der Wiederherstellung der römischen Kirche verpflichtet war, muss er bereits selbst Katholik gewesen sein, damit ihm das Volk und Heer des Aegidius folgt. Diese Menschen verstanden sich ja zu diesem Zeitpunkt noch als Gallo-Römisch und damit auch als Teil der römisch-katholischen Kirche. Da können sie nicht einem Arianer oder Heiden folgen. Alle Versuche der Germanen sich zum Kaiser Roms auszurufen waren bis dahin gescheitert. Das selbe Versprechen gab übrigens auch Karl der Große und deshalb bekam er ja den römischen Titel Kaiser. Und das ist auch der Grund warum die gallo-römische Bevölkerung die Merowinger so verehrte, während sie in Germanenreichen nur als Könige, nicht aber als Erbe Roms akzeptiert wurden. Die Karolinger vernichteten die Germanen um unumstrittener Erbe des römischen Reiches zu werden. Und nachdem die Franken den Bolgaren und Russen vor machten wie man zum Kaiser wird, erpressten diese halt das byzantische Reich um auch Czar zu werden.
      Die ursprüngliche Idee der Wiederherstellung stammte wohl von weströmischen Kaiser Maiorianus der ursprünglich auch die Unterstützung von Ricimer hatte. Aber da er hinter seinem Rücken Aegidius zum Heerführer Galliens ernannte und mit Marcellinus (der sich in Dalmatien unabhängig machte) einen römischen Bund geschlossen hatte, um Westrom den Germanen zu entreißen, paktierte sein Herrmeister Ricimer mit den arianischen Goten und Vandalen und ließ Maiorianus entsorgen, während Aegidius und dessen Sohn Syagrius von den Franken entsorgt wurden. Nachdem auch der neu entsandte Weströmische Kaiser Anthemius den Herrführer Marcellinus als Gegengewicht zu Ricimer stärkte und zum patricius ernannte, hatte auch dessen Herrschaft ein jähes Ende. Die Weströmischen Kaiser waren also nur noch Marionetten des suebischen arianischen Heerführers Ricimer, der in der gälischen Geschichte als Riothamus ein ging und dessen Geschichte eigentlich die historische Grundlage der Artus-Sage darstellt. Der Name Artus stammt von den anglonormannischen Dichter Wace der in altfranzösischer Sprache erstmals über Artus schrieb. Dessen Vorlage war das Werk des Geoffrey of Monmouth (walisisch Gruffudd ap Arthur) der von 1100 bis 1154 lebte und behauptete, er habe Zugang zur Keltischen Geschichte gehabt. Auf jeden Fall haben spätere Autoren auch noch Aëtius mit in die Überlieferungen eingebaut. Wenn diese „keltische“ Quelle die mythischen Milesier (Vorfahren der Godelischen) waren, also galizische Sueben und Bagauden, dann war diese keltische Quelle schlichtweg die Stammesgeschichte der Sueben die von den Godelischen nach England verlegt wurde. Aber obwohl ausreichend Quellen über das England des 5. Jhd. bekannt sind, ist da weit und breit kein Artus und auch kein Camelot, weil das historische Vorbild niemals in England war. Die können da graben bis sie schwarz sind.
      Die Sueben sind das einzige germanische Königreich dieser Zeit von denen keine überlieferte Stammes-Saga bekannt ist. Da aber alle anderen Germanenreiche eine schrieben, ist es durchaus warscheinlich das auch die suebischen Könige eitel genug waren eine anfertigen zu lassen. Die ist vermutlich verloren gegangen, sodaß die Milesier, also die Godelischen am Ende die Einzigen waren, die daran noch irgendwelche Erinnerungen hatten.
      Und die wurden zu Arthurs Saga.
      Diese keltische Quelle könntedie Historia Brittonum („Geschichte der Briten“), des walisischen Mönch Nennius sein die um das Jahr 840 in Angelsey entstanden ist. Der Name der Insel leitet sich von „Ongul’s ey“ (dt. Insel des Ongul) her, einem norwegischem Wikingerfürst der vermutlich mit der Gründung des Königreiches Gwynedd zu tun hat, das um 825 von der Insel of Man erobert wurde, zumindestens regierte dessen Vater, ein norwegischer Wikinger die Insel of Man. 768 gab es offenbar irisch-keltische Bekehrungsversuche, sodaß hier schon ein Herrscher etabliert war.
      Übrigens gab es auch ein Druidenheiligtum hier, das wohl im 2.-1. Jhd. v. Chr. entstand. Vielleicht eine Gründung der Belger, ähnlich wie die Parisi.
      Die Herrscherin Branwen des Königreiches Gwynedd soll die Tochter von Penarddun sein die zusammen mit den Nemed ankamen, die wiederum den Nemetern entsprechen die mit den Belgern gegen Caesar kämpften und verloren.

      Die Medien haben das Bild des laufenden Römers erschaffen und die hätten sich kaum gegen reitende Barbaren verteidigen können wenn sie nur zu Fuss gegangen wären. Den Rest der Links schau ich mir später an.

      Verfasst von Vanalander | 24/04/2015, 12:58 AM
  2. Jetzt überrascht Du mich. Warum nicht? Ich sehe verblüffende Ähnlichkeiten zwischen der keltischen und skythischen Kunst. Die haben doch voneinander abgeschaut – mindestens. Wenn ich mir so die Hinterlassenschaften anschaue. Naja und Sarmaten waren ja wohl auch irgendwie verwandt mit den Skythen. Das gibt es die Pferdekultur, den Bogen, die Tierdarstellungen und die Art der Bestattungen. Alles irgendwie verdammt ähnlich. Das rumort noch der Mythos, Merowinger sollen lange schwarze Haare gehabt haben (kommt von irgendwo her) und die Sarmaten waren doch ein iranisches Reitervolk. Also, nicht das ist ich irgendeinen Rassenkult beschwören möchte, aber denke doch, ein dunkelhaariger Reiter mit braunen Teint hat sich schon von der hiesigen Bevölkerung unterschieden. Können sie nicht die Pferde mitgebracht haben? Pferdebestattungen gibt es ebenso auf dem Friedhof von der Stadt. Schau Dir mal die Grabbeigaben des Childerich an, die Bienen und so. Für mich ist das weder germanisch, noch 100 Prozent keltisch, nicht griechisch. Irgendwie bin ich immer versucht zu glauben, dass dieser materielle Besitz ein Volk chararakterisiert. Weltlich, nicht weltlich, traditionell, aber doch einheitlich. Sorry, dass ich Deine Zeit strapaziere..
    Mit einem Lächeln,
    Sigi

    Verfasst von Sigi Korte | 17/04/2015, 2:26 PM
    • Nein sehe ich ganz und gar nicht so. Die Keltische Kunst ähnelt in vielen Dingen, z.b. in den Schnörkeln eher dem germanischem und dem nordischem Tierstil, der sehr wohl auch vom Skythischem Tierstil und den Sarmaten inspiriert ist. Wie bereits erwähnt haben die Römer Jazygen nach England verlegt. Und da die Jazygen damals mit den Quaden verbündet waren, die ihrerseits ebenfalls geschlagen wurden, dürften die Römer auch von den geschlagenen Quaden und Makromannen Krieger zwangsrekrutiert haben die womöglich ebenfalls zur Festigung des Antoniuswall nach England abkommandiert wurden und dort wie die Jazygen in der keltisierten Bevölkerung aufgingen. Auch die Römer haben die Kelten sicherlich stark beeinflusst. Die meisten Zeugnisse der Kelten in England sind nicht etwa vorrömisch, sondern eher ab der Römerzeit oder gar danach entstanden.
      Nehmen wir z.b. die Piktensteine, die eher auf der Route des Wikinger-Feldzuges von Haraldr Hárfagri (850–932 AD) liegen. Dieser Stil war im Norden Jütlands verbreitet wo auch der Vendelhelm von Sutton Hoo her kam.
      Die vorrömischen Zeugnisse werden zwar als keltisch bezeichnet, aber aus den Aufzeichnungen des Caesar im gallischem Krieg wissen wir das die Belger Stämme sich bereits in Südengland ansiedelten. Auch die Parisi scheinen erst infolge der römischen Besetzung Galliens nach England ausgewandert zu sein. Und so wird es wohl viele Stämme gegeben haben, die ihr Heil in der Flucht nach England suchten um sich der Römischen Versklavung zu entziehen.
      LaTene-Kultur

      Meiner Meinung nach ist die als keltisch definierte LaTene-Kultur frühestens im 3-1. Jhd. v. Chr. in England angekommen. Angeblich sollen auch Punische Seefahrer im 5. oder 4. Jhd. v. Chr. schon England erreicht haben, die vielleicht die früheste Schicht keltischer Lebensart etabliert haben (vergleichbar der Keltiberischen Kultur). Keltische Götternamen klingen eher nach phönizischer oder griechischer Antike oder noch später von germanischen und nordischen Sagas inspiriert und in der landestypischen Sprache verfremdet und ausgeschmückt.
      Doch es gab es schon Jahrtausende zuvor regen Austausch zwischen dem Kontinent, Irland und England, sodaß deren Kultur eher eine Variation der europäischen Kultur war, also vorwiegend Glockenbecher-Leute die aus den Alpen kamen, wie z.B. der Armsbury Archer. Diese sehen zwar viele als protokeltisch an, aber dann müsste die Urheimat der Kelten ja auf den Inseln gelegen haben und das ist nicht der Fall. Die bronzezeitliche Kultur Englands und Irlands die all diese beeindruckenden Gräber und Siedlungsfunde hinterlassen hat, ist aus den Mythen verschwunden.
      Und was die schwarzen Haare betrifft, so ist das mehr ein Merkmal von Völkern die südlich der Alpen lebten, also Sizilianer, Iberen auch Phönizier, Ägypter und Griechen sind oft schwarzhaarig. Man denke nur mal an Costa Cordalis mit seinem ursprünglich rabenschwarzem lockigem Haar. Der dürfte deiner Vorstellung von Merowingern recht gut entsprechen.
      Costa Cordalis
      Wer weiss schon wo die Merowinger wirklich her kamen, vielleicht ist eine römische Mutter da durchgeschlagen. Auf jeden Fall müssen sie als germanisch gegolten haben. Und Bienen waren wohl ebenso wie Hühner und Reiter relativ neu in Europa. Üblicherweise wurden die letzten Errungenschaften (z.b. domestizierten Tiere, Waffen, Innovationen usw.) immer am meisten verehrt. Im Mittelalter bekamen Schwerter ja sogar Namen wie „Excalibur“ oder „Mimir“. Die Macedonen verehrten Alexanders Pferd Bucephalus, Ägypter ehrten die Katze in der Göttin Bastet, Griechenhelme zeigen oft die Hörner des Widder und im Orient war es der Stier, dessen Hörner die Götter auf den Kopf trugen.
      Ich denke die europäische Welt vor der Eisenzeit war relativ gleichmässig durchmischt mit lokalen Variationen. Dafür spricht auch die indogermanischen Sprache. Im Gegensatz zu anderen Sprachfamilien ist diese eher arm an Sprachen aber extrem reich an Sprechern. In anderen Sprachfamilien ist das genau umgedreht. In der Vielfalt gibt es kaum eine andere Sprachfamilie die so wenig in Sprachen verzweigt hat. In vielen anderen Kulturen verstehen sich nicht mal Dörfer die nebeneinander lagen.

      Pferde muss es schon lange vor den Merowingern gegeben haben, immerhin haben die Glockenbecher schon die ersten Pferde nach Europa gebracht. Allerdings ist das Reiten erst 3000 Jahre später aufgekommen. Es ist anzunehmen das es in England also bereits lange vor den Römern schon Ponys gab und das auch Phönizier, Belger, Kelten, Angelsachsen und Wikinger ihre Pferde mit auf die Inseln brachten. Die Sarmaten sind da nur ein Volk das seine Pferde mitbrachte und deren Wurzeln zufällig recht eindeutig sind. Bestattungen mit Pferden waren damals auch bei vielen Völkern üblich. Das ist nicht rein keltisch oder sarmatisch.
      Mit Childerichs Grab hab ich mich noch nicht beschäftigt. Das Bienensymbol wurde von Christen als Symbol der Jungfräulichkeit eingesetzt, weil man nichts über die Fortpflanzung der Bienen wusste. Auch die Germanen haben schon um Christi Geburt (also Jahrhunderte vor der arianischen Missionierung) eifrig Bienen gezüchtet. Bienen sind ein uraltes Symbol und schon 2500 BC mit dem Pharao z.B. Snofru als Königshieroglyphe gleichgesetzt. Das dürfte wohl mit der Vorliebe der Menschen für Süsses zusammenhängen.

      Verfasst von Vanalander | 19/04/2015, 6:13 PM
  3. Hallo Vanalander, Mir fällt da nur Dülmen ein. Wahrscheinlich kommen die westfälischen Pferde auch aus ganz genau dieser Gegend.Und wie sieht es aus mit den Pferdegräbern? Das muss doch in einem Zusammenhang stehen? Und die dritte Frage: Ist es also nicht abwegig, dass die Merowinger Sarmaten waren? Netten Gruss, Sigi

    Verfasst von Sigi Korte | 07/04/2015, 10:18 AM
    • Naja es gibt so einige recht interessante Pferderassen in Deutschland – nicht nur in Westfalen. Der Westfale ist eine junge Pferderasse und die Dülmener sind verwilderte Hauspferde die vermutlich während des kriegerischen Mittelalters entlaufen sind.
      Die Merowinger waren niemals Sarmaten, das ist Quatsch. Die Merowinger selbst waren vermutlich noch Germanen die Karolinger, waren vermutlich germanisierte Kelten. Daher ist auch der ganze Karolinger Adel eher keltisch, so wie der halbe europäische Adel heute eher keltisch ist. Die Karolinger haben vor allen Dingen ihre eigene Familie überall an die Macht gebracht. Sarmaten waren eher mit Makromannen und Sueben, Vandalen und Goten verbündet, also eher mit Ostgermanen nicht mit Westgermanen. Die Westgermanen verbündeten sich eher mit Kelten.

      Verfasst von Vanalander | 11/04/2015, 10:19 PM

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