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Archäologie

Alexander – eine unendliche Geschichte

Alexander (356–323) , Sohn des macedonischen Königs Philipp II. (um 382–336) aus der Königsdynastie der Argeaden dehnte die Grenzen seines Reiches das sich unter seinen Vorfahren zum Hegemonialstaat von Thrakien entwickelt hatte, bis zum indischem Subkontinent aus, ein Reich das fast sämtliche Hochkulturen des antiken Eurasiens umfasste. Die Ausgrabungsstätte bei Vergina unweit der Stadt Amphipolis ist die antike Stadt Aigai, die bis 410 v. Chr. Hauptstadt des Königreiches Makedonien war.

Alexander wurde zum Hegemon des Korinthischen Bundes, vernichtete das altpersische Reich der Achämeniden und wurde in Ägypten zum Pharao. Er eroberte das uralte Baktrien und Sogdien, kämpfte gegen Massageten am Sogdischem Felsen und wanderte bis zum indischen Subkontinent wo er dem höchstem Gebirge der Welt in Taxila, Chitral seine Aufwartung machte. Damit veränderte er wie kein Zweiter die politischen Machtverhältnisse dreier Kontinente. Drei der Diadochen-Dynastien etablierten sich dauerhaft, die  Antigoniden in Makedonien (bis 148 v. Chr.), die Seleukiden in Vorderasien (bis 64 v. Chr.) und die Ptolemäer in Ägypten (bis 30 v. Chr.).

Alexanders Reich und seine Route nach Asien

Alexanders Reich und seine Route nach Asien

Schliesslich verstarb Alexander der Große am † 10. Juni  323 v. Ch. unerwartet in Babylon.

Zwar wurde zunächst der Erbanspruch seines geistesschwachen Halbbruders Philipp III. Arrhidaios und auch der seines postum geborenen Sohnes anerkannt, doch die Heerführer (Diadochen) verfolgten eigene Interessen und bekämpften sich gegenseitig. Das führte zu den Diadochenkriegen. Seine Mutter Olympia von Epirus, seine Frau Roxane, sein Sohn Alexander IV., sein illegitimer Sohn Herakles, seine Schwester Kleopatra, seine Halbschwester Kynane, deren Tochter Eurydike und sein Halbbruder Philipp III. Arrhidaios fanden einen gewaltsamen Tod.

Alexander hatte eine Beisetzung im Ammonheiligtum der Oase Siwa gewünscht. Erst nach zweijährigen Vorbereitungen setzte sich der Leichenzug in Babylon endlich in Bewegung.
Um sich als Herrscher zu etablieren führte der Diadoche Ptolomaios Alexanders sterbliche Reste nach Ägypten und begründete dort seine eigene Dynastie. Doch statt dem Wunsch Alexanders zu folgen, erbaute er in Alexandria ein Heroen-Grab, das auch seiner Dynastie als Grabstätte diesen sollte. Seit der späten Antike verlieren sich die Spuren des Grabes das ein eindrucksvolles Mausoleum in Ägypten gewesen sein soll.

Und so gehört das Grab Alexanders des Großen zu den letzten großen Traumfunden der Archäologie.

Der Tumulus von Amphipolis

In den Jahren um 300 v. Ch. hatte sich in der Region von Amphipolis historisch Bedeutendes zwischen den Feldherren Alexanders des Großen ereignet. Dort soll Kassander (Kassandos) – einer der sogenannten Diadochen – Alexanders sogdische Frau Roxane und ihren Sohn Alexander IV. Aigos (* 323 v. Chr.; † 310 v. Chr) getötet haben.

Roxane, Tochter von Oxyartes (verdenglischt von Axyartes?), Fürst einer baktrischen Nebenlinie (über Arschama I.) der altpersischen Achämeniden wurde 327 v. Chr. auf als Befehl des sogdische Stammesfürsten vor dem anrückenden Alexander in die als uneinnehmbar geltende Felsenburg des Ariamazes (aus der Dynastie der Pharnakiden, einer Nebenlinie der Achämeniden über Arschama I.) gebracht. Einst von Dareios I. geschlagenen Massagetische Krieger begleiteten Roxolane und verteidigten die Burg. Vermutlich war Roxane genau wie die Massageten um etwa 500 BC vom altiranischer Zaotar (Priester) Zarathustra zum Zoroastrismus  bekehrt. Solche massagetischen Krieger sind auch in einem Tumulus in Lydien belegt, der vermutlich dem persischem Satrap von Phrygien Antigonos gehörte.

Nach der Eroberung der Burg verliebte sich Alexander in Roxane und heiratete sie. Die massagetischen Krieger wurden als Brautgeschenk zur Leibwache des Paares und folgten daraufhin dem jungem Paar nach Babylon. Als er verstarb, folgten sie (nun Roxolanen genannt), der Roxane nach Amphipolis in Macedonien, während ihr Vater Oxyartes zum Satrap von Indien (Paropamisaden genannt) wurde. Oxyartes starb wohl noch vor dem Indien-Feldzug des Seleukos I., da er im Zusammenhang mit der Abtretung der Provinz Paropamisos (eine Entlehnung aus dem Baktrischem heisst soviel wie Para-Pamir) an den indischen Herrscher Chandra-gupta I (griechisch Sandrokottos) von der Maurya-Dynastie nicht mehr erwähnt wird. Vielleicht wurde er auch schlichtweg von Chandra-gupta I. besiegt.
Nach dem Tode von Roxanas Sohn Alexander IV. schlossen sich die herrenlosen massagetischen Roxolanen den Bastarnen an, die ebenfalls am macedonischen Hof als Söldner dienten und siedelten im Gebiet südlich der Bastarnen westlich von Olbia.

Für die nächsten 300 Jahre bildeten Roxolanen und Bastarnen eine Stammeskoalition die teilweise auch mit Dakern koalierte und bis zur Ankunft der Goten erhalten blieb, vermutlich sogar noch unter Goten und Hunnen einen eigenen Verbund bildeten. Daneben unterhielten Roxolanen enge Verbindungen zu den Jazygen, die wohl ebenfalls von den Massageten abstammen und vermutlich mit Dareios I. nach Thrakien kam. Nach dem Tode der Achämeniden traten wohl auch sie in Alexanders und Roxanes Diensten.
Roxane war hochschwanger als Alexander 323 starb, daher hat Alexander ihn nie kennengelernt.

Nach dem Tod Alexanders des Großen sicherte der Heerführer Perdikkas für den noch ungeborenen Alexander IV. die Rechte an der Nachfolge, die aber zunächst auf Alexanders geistesschwachen Halbbruders Philipp III. Arrhidaios übertragen wurde. Der wurde mit der Tochter namens Eurydike von Alexanders Halbschwester Kynane vermählt. Und so führte zunächt Perdikkas das Königreich. Doch nach einem militärischen Misserfolg in Ägypten kam es zu Unruhen innerhalb der Armee, die schließlich zur Ermordung des Perdikkas im Jahre 320 v. Chr. führten. Der Nachfolger Antipater zwang sowohl Philipp III. Arrhidaios und seine Gattin Eurydike, als auch Roxane mit ihrem Sohn Alexander IV. Aigos ihn nach Makedonien zu begleiten. Kurz darauf starb Antipater.
Dessen Sohn Kassander verbündete sich mit den Diadochen Ptolemaios I. (Ägypten), Antigonos I. Monophthalmos (Macedonien) und Eurydike, der Frau des Philipp III Arrhidaios und begann den zweiten Diadochenkrieg gegen die anderen Diadochen.
Anfangs behielt Polyperchon die Oberhand. Doch 318 v. Chr. musste er eine Niederlage hinnehmen und floh zusammen mit Olympias, Alexander IV. und Roxane zu Aiakides nach Epirus. Kurz darauf verließ Kassander Makedonien und überließ die Herrschaft der Eurydike und ihrem schwachsinnigem Mann Philipp III Arrhidaios.

Alexanders Mutter Olympias konnte Aiakides schliesslich dazu überreden, mit ihnen gegen Makedonien zu ziehen. Die makedonische Armee der Eurydike wagte es aber nicht, gegen Alexander IV. Aigos, den Sohn Alexanders und rechtmäßigen Thronfolger zu kämpfen. So blieb Philipp III Arrhidaios und dessen Frau Eurydike nur die Flucht. Sie wurden gefasst und am 25. Dezember 317 v. Chr. hingerichtet. Nun war Roxanes Baby Alexander IV. Aigos der Alleinherrscher des Alexanderreiches als auch über Ägypten mit Polyperchon als Vormund und Regent.
316 v. Chr. kehrte Kassander zurück und eroberte Makedonien erneut. Sofort ließ er Alexanders Mutter Olympias hinrichten und Alexander und Roxane in Amphipolis gefangen halten.
311 v. Chr., nach dem dritten Krieg, wurde im Diadochenfrieden bestimmt, dass Alexander IV. Aigos, wenn er volljährig wäre, die Alleinherrschaft antreten solle.
310 v. Chr. forderten die Anhänger des Königshauses, dass Alexander nun die Regentschaft übernehmen solle. Um seine eigene Herrschaft zu sichern, befahl Kassander dem Illyrer Glaukias, Wächter von Alexander IV. Aigos, diesen und seine Mutter Roxane zu töten. So wurde der 13-jährige und seine Mutter der Legende nach vergiftet.

Zwei Sphingen, Fabelwesen aus Löwe und Mensch, bewachen den Grabtumulus in Amphipolis

Zwei Sphingen, Fabelwesen der Mythologie, bewachen den Grabtumulus in Amphipolis

Die Entdeckung eines knapp 500 Meter langen Erdwalls rund um eine Grabstätte hat in Griechenland nun Spekulationen ausgelöst, es könne sich um das Grab von Mitgliedern der Familie des legendären makedonischen Königs Alexander des Großen handeln. Der 30 Meter hoher Grabhügel, umgeben von einem 500 Meter langen kreisförmigen Erdwall in Nordgriechenland liegt unweit der Stadt Amphipolis. Offenbar ist das Grab allen Anzeichen nach intakt und nicht geplündert. Erste Untersuchungen stellten fest, es handelt sich um ein Grab-Monument aus den Jahren 325 bis 300 v. Ch., also aus der Zeit Alexander des Großen. Ziemlich sicher ist, dass es sich um die Grabstätte einer bedeutenden Persönlichkeit handelt. Dafür sprechen nicht nur die Dimensionen der Anlage, sondern auch die zwei jeweils mehr als 1,5 Tonnen schweren Sphingen, die den Eingang bewachen.

Der Löwe von Amphibious, eine Statue aus dem 4. Jhd. v. Chr.

Der Löwe von Amphibious, eine Statue aus dem 4. Jhd. v. Chr.

Diese Sphingen haben auffallend Ähnlichkeit mit den sogenannten Ashoka-Säulen in Indien und den mythologischen Darstellungen von Löwen in China und Tibet. Sie alle haben eher eine maskenartige Unnatürlichkeit gegenüber den elegantem persischen Löwendartellungen.

König Ashoka (*304 BC in Nord-Indien; †232 BC) regierte von 268 bis 232 BC über Indien und war ein Enkel des Dynastiegründers Chandra-gupta.
Die Herrschaft des Ashoka war vor allem für den Buddhismus von großer Bedeutung. Unter seiner Herrschaft fasste die Lehre rund um Indien Fuß. Er entsandte erste religiöse Gesandtschaften nach Kleinasien, ins Seleukiden-, Ptolemäer- und Antigonidenreich, die die buddhistischen Botschaft verbreiten sollten. Es ist jedoch ungewiss, ob Ashokas Gesandte jemals in Ägypten oder Makedonien angekommen sind. Unter seiner Patronage fand im Jahre 253 BC. oder 250 BC das erste buddhistisches Konzil in Pataliputra (heute: Patna) statt.

Zuerst gab es Vermutungen es könne sich um das Grab Alexanders handeln. Inzwischen spekuliert man das es sich um das Grab von Roxane, der Frau Alexanders, eventuell auch mit ihrem Sohn Alexander IV. handelt.  Dieser Fund sei „sensationell“ hörte man es überall flüstern.

Sogar Regierungschef Antonis Samaras eilte zur Ausgrabungsstätte. Die zuständige Archäologin des Kulturministeriums in der Region, Katerina Peristeri, riet jedoch erstmal abzuwarten „Man könne nicht ohne genaue Beweise sagen, wem das Grab gehöre. Der Fund sei jedoch wichtig.“

Jetzt komme die Frage auf, was die Ausgrabungen noch ans Tageslicht bringen werden. Man wolle sich langsam und behutsam ins Innere des Grabes herantasten. Dann werde man nämlich auch die Identität des Toten in diesem Grab feststellen können.

Statuen zweier Frauen im Tumulus

Statuen zweier Frauen im Tumulus

Der Tumulus offenbarte hinter den Sphingen drei Kammern, von denen die letzte offenbar mit einem Rundgewölbe aus Marmorblöcken überdacht war. Also auch das keine Erfindung der Römer sondern der Griechen. Darin sind zwei lebensgroße Statuen von Frauen die offenbar Frau und Mutter darstellen und ein prächtiger Mosaikboden auf dem eine Szene aus der Entführung der Persephone durch Hades dargestellt war.

Das Grab enthielt 5 Leichen, eine ältere Frau in den 60ern, die an Osteoporose und hormonellen Problemen litt. Dies würde zu Olympias von Epirus, der Mutter von Alexander passen, die etwa 58 Jahre alt gewesen sein muss. Man erzählt sich das sie eine sehr machthungrige Frau gewesen sein soll, die seit frühester Jugend dem Mysterienkult des Dionysus an hing. Desweiteren soll sie an der Behinderung von Alexanders älterem Halbbruder schuld sein. Nach Plutarch war der Grund für die Geisteskrankheit von Philipp III. Arrhidaios eine Vergiftung durch Olympia, die Frau von Alexanders Vater Philipps II., die den möglichen Rivalen und Halbbruder Alexanders des Großen früh beseitigen wollte. 

Desweiteren wurden zwei Männern  im Alter von 35 bis 45 gefunden, wobei der Jüngere durch Stichwunden getötet wurde. Philipp III. Arrhidaios müsste bei seiner Hinrichtung um die 35 Jahre alt gewesen sein, was sehr gut passen würde. Vielleicht gibt die Untersuchung auch Aufschluss über die geistige Behinderung von Philipp III., der wohl sein Lebtag lang nur Spielball der Anderen war. Philipp III Arrhidaios wurde von Olympia, Aiakides und Roxane am 25. Dezember 317 v. Chr. hingerichtet, seine Frau Eurydike wurde zum Selbstmord gezwungen. Nachdem Kassander Makedonien zurück eroberte, ließ er sie standesgemäß in Aigai (heute Vergina) bestatten, doch 168 v. Chr. wurde die Stadt während der Eroberung durch die Römer zerstört. Ausgerechnet der schwachsinnige Philipp III. Arrhidaios erhielt also ein prachtvolles Grab.

Der zweite ältere Mann könnte Aiakides (griechisch Αἰακίδης; † 313 v. Chr.), König der Molosser und Hegemon der Epiroten gewesen sein, der als Heerführer des Feldzuges von Olympia, Roxane und Alexander IV. Aigo gegen Eurydike und Philipp III siegte, aber später von Kassandros gefangen genommen wurde. Er wurde vermutlich zeitgleich mit Alexanders Mutter Olympia hingerichtet.
Da Aiakides seine Tochter Deidameia  317 v.  Chr. mit Alexander IV. Aigo vermählt hatte, hätte dieser eventuell Vormundschaftsansprüche stellen können und war demnach eine Gefahr für den machthungrigen Kassandros.
Mehrere antike Herrscher leiteten ihr Geschlecht von den Aiakideis her, der mind. 3 Söhne gehabt haben soll. Interessant ist das Aiakides auch der Vater von  Pyrrhos von Epiros war, der zwar die Römer schlug, aber dabei soviele Männer verlor das der Pyrrhos-Sieg letztendlich sprichwörtlich wurde. Den Römern galt er neben Alexander und Hannibal als größter Feldherr.
Dazu kommt ein neugeborenem Baby, dessen Geschlecht nicht bestimmt werden konnte und das sicherlich erst wenige Wochen oder Monate alt war. Da Alexander IV. Aigos  von 323 v. Chr. bis † 310 v. Chr. lebte, müsste er so um die 12 Jahre alt gewesen sein und wäre als möglicher Vater wohl zu jung.
Daher könnte dies ein historisch nicht bekanntes  neugeborenes Baby von Eurydike und dem schwachsinnigen Philipp III Arrhidaios sein. Vielleicht findet sich auch noch Eurydike an? Noch ist ja nicht alles ausgegraben.

Ein vierter Erwachsener wurde verbrannt. Dies würde zu Alexanders Frau Roxane passen, die vermutlich nach sogdischem Brauch eingeäschert wurde.

In der Umgebung von Vergina befinden sich neun Kammergräber aus makedonischer Zeit. Vier Gräber liegen unter einem großen Tumulus mit einem Durchmesser von damals 110 m und einer Höhe von über 12 m. Drei Gräber sind reich bemalt und mit vielen Grabbeigaben versehen, das vierte wurde stark zerstört und beraubt.
Das größte Grab des großen Tumulus ist das Grab von  Philipp II., dem Vater Alexanders.
Erwähnenswert ist das Schicksal von Kleopatra von Makedonien (* um 355 v. Chr.; † 308 v. Chr. in Sardes)  die einzige Vollschwerster Alexanders. Sie wurde mit ihrem Onkel Alexander I. von Epirus verheiratet, der jedoch 331 in Italien fiel. Die Witwe und Vollschwester Alexanders wurde Mutter von Neoptolemos II. der ihm auf den Thron der Molosser folgte. Später wurde sie als Witwe Spielball der Heiratspolitik ihrer Mutter Olympias und reiste nach Sardes um Perdikkas zu ehelichen. Nach Perdikkas Tod plante Kleopatra die Heirat mit Ptolomaios, wurde aber von ihren Sklaven in Sardes umgebracht.

Alexanders illegitimer Sohn Herakles

Der illegitime Sohn Herakles (griechisch Ἡρακλῆς; * 327 v. Chr. in Baktrien; † 309 v. Chr.) war ein angeblicher   Sohn Alexanders des Großen und der persischen Adligen Barsine, einer Tochter des Artabazos II. aus der Dynastie der Pharnakiden, einem Seitenzweig des persischen Königsgeschlechts der Achämeniden.
Artabazos II. war der persische Satrap am Hellespont und daher schon Gesandter am Hofe von Alexanders Vater Philipp II gewesen wo er dem jungem Alexander zum ersten Mal begegnete. In der  Schlacht bei Gaugamela 331 v. Chr. stand er zwischen Alexander und dem Perserreich. Nach dem Tode von  Dareios III. verweigerte er dem Mörder Bessos die Gefolgschaft und trat mit seinem Sohn zu Alexander über und wurde Alexanders Satrap von Baktrien.
Artabazos II. hatte neben seiner Tochter Barsine noch Artakama die Ptolomaios heiratete und neun weitere Söhne, von denen die bekannten, Pharnabazos, Kophen, Arsames, Ariobarzanes und Ilioneos, weiter im Gefolge Alexanders blieben. Ariobarzanes wurde vermutlich der Vater von Mithridates I. Ktistes von Pontus, der als Anführer der Silberschilde (die Elitekrieger in Alexanders Armee) im Gerangel der Diadochenkriege ein eigenes Reich am Pontus gründen konnte.

Die Tatsache, dass Alexander nie auch nur ein Kind anerkannt hatte, noch das dieser Herakles irgendwie zu Lebzeiten Alexanders erwähnt wurde, spricht dafür das er aus politischem Kalkül von Antigonos Monophthalmos zu einem Sohn von Alexander erklärt wurde und der ihn zu seinem Schutz dem verbündeten Polyperchon nach Pergamon gesandt hatte.

Mit seiner Mutter Barsine lebte Herakles zunächst von den Diadochenkriegen unbehelligt in Pergamon unter dem Schutze von Polyperchon. Nachdem aber Kassander im Jahr 310 v. Chr. den jungen Alexander IV. Aigos hatte ermorden lassen und damit den letzten legitim geborenen Argeaden beseitigt hatte, rief im Jahr 309 v. Chr. der mit Kassander verfeindete Polyperchon (Herrscher  über die Peloponnes) den damals 17-jährigen Herakles zum neuen Prätendenten für das Königtum aus. Auch von dem antiken Historiker Diodor wurde Herakles als „König“ bezeichnet.
Aber noch im selben Jahr kamen Polyperchon und Kassander bei einem Treffen in Tymphaia zu einem friedlichen Einvernehmen. In diesem Vertrag stellte Kassander die Bedingung zur Beseitigung des Herakles, worauf dieser mit seiner Mutter von Polyperchon ermordet wurde. Ihre Leichen wurden in aller Stille begraben und damit, wie Justin bemerkte, ein dem Herakles angemessenes Begräbnis verweigert.  Ausgehend von dem bei Diodor genannten Sterbealter des Herakles von 17 Jahren müsste dieser im Jahre 327/6 v. Chr. geboren sein, als Alexander gerade durch Sogdien und Baktrien zog.

Im Jahr 2008 wurde bei Grabungsarbeiten in der Nähe des Tumulus der macedonischen Königsgräber von Vergina (Aigai) ein goldner Behälter freigelegt, der neben den Resten eines goldenen Eichelkranzes auch die sterblichen Überreste einer männlichen Person enthielt, die im jugendlichen Alter gestorben war. Chrysoula Saatsoglou-Paliadeli, Professorin für klassische Archäologie der Universität von Thessaloniki, hält dies für das Grab des Herakles.
Die Zuschreibung wird allerdings aufgrund einer fehlenden Inschrift wie auch durch einen weiteren Grabfund verkompliziert. Im August 2009 wurden unter der Agora von Vergina, unweit des Theaters, in dem Alexanders Vater Philipp II. ermordet wurde, zwei große silberne Behälter ausgegraben, von denen einer ebenfalls neben sterblichen Überresten auch die eines goldenen Kranzes enthielt. Der ungewöhnliche Ort des Fundes lasse laut Stella Drougou, ebenfalls Archäologieprofessorin der Universität Thessaloniki, auf einen Akt der Bestrafung oder der Illegalität schließen. Die Behälter ähneln außerdem jener silbernen Hydria, die im Grab III des Tumulus entdeckt wurde, die allgemein Alexander IV. Aigos zugeschrieben wird. Die Identifizierung des Geschlechts und des Alters des zweiten Leichenfundes steht noch aus.

Gesetzt der Fall, dass es sich bei einem der beiden Funde um die Überreste des Herakles und seiner Mutter Barsine handelt, würde dies die Behauptung Justins bestätigen, wonach Herakles in privater Heimlichkeit bestattet wurde.
Eine aufwendige und auffallende Bestattung eines Mitglieds des königlichen Hauses außerhalb des Grabtumulus und unter der Agora, also unter unwürdigen Bedingungen würde das Missfallen der Makedonen erregen und gegen von Kassander aufbringen.
Dass beiden Begrabenen aber goldene Kränze beigegeben wurden, kann nur darauf zurückführen sein, dass zumindest ihre Bestatter, also Kassander ihre königliche Abkunft anerkannte.

Die Suche nach dem Alexandergrab

Das Alexander-Grab wird schon lange gesucht. Mehr als 80 Mal glaubten allein in Alexandria seriöse Archäologen oder schatzsuchende Laienspieler fündig geworden zu sein. Alexandergräber werden in der Türkei, Usbekistan, aber auch auf Sumatra verehrt. Wie er dahin gekommen sein soll, tja wer weiss.

Warscheinlich ist das Alexanders Grab in Alexandria, Ägypten liegt, so zumindestens wird es in antiken Historien beschrieben. Soma Alexandria bezeichnete man dieses Heroengrab, der Körper (= griechisch Sema) des Alexander. Um ihn herum soll das Ptolemaium liegen, die Grabstädten der Ptolemäer. Diese bevorzugten anders als Alexander jedoch eine Brandbestattung.

Wie schon Julius Caesar pilgerte auch dessen Adoptivsohn Octavian, der spätere Kaiser Augustus, in der Mittelmeermetropole Alexandria zum  Heroengrab Sema, der von Gärten durchzogenen Prunk-Begräbnisstätte der Ptolemäer. In einer der Grabkammern dort stand der Alabaster-Sarkophag Alexanders des Großen. Der künftige Imperator der Supermacht Rom Octavian ließ die Mumie des Makedoniers zur Zeitwende aus dem Gewölbe nach oben schaffen. Octavian wollte den Kopf des Einbalsamierten mit einem goldenen Eichenkranz schmücken. Dabei brach Alexanders Nase ab.

Der Archäologe vor dem Alabaster Portal der Grabstätte in Alexandria

Der Archäologe vor dem Alabaster Portal der Grabstätte in Alexandria

Dass sich Alexanders Beisetzungsstätte in der von ihm geschaffenen Stadt befand, ist durch zeitgenössische Schriftsteller historisch verbürgt. Einer der letzten Promi-Besucher am Grabmal des Gottkönigs dürfte Roms Kaiser Caracalla im Jahr 215 gewesen sein.

Danach folgte für Alexandria eine Zeit der Katastrophen: Erdbeben, Feuersbrünste, Eroberer zerstörten die prächtige Stadt, und mit diesen Heimsuchungen verliert sich die Spur der Sema-Nekropole im Dunkel der Geschichte.

Allerdings kennen auch arabische Historiker das Alexandergrab, darunter Ibn Abd al-Hakam (AD 871), AlMassoudi (AD 944) und Leo der Afrikaner (sechzehnten Jahrhundert AD). In ihren Berichten behaupten sie das Grab Alexanders gesehen zu haben, aber niemand von ihnen überlieferte die genaue Lage. Im 15. und 16. Jahrhundert berichteten europäische Reisende von einem kleinen Gebäude in Alexandria, das als Alexandergrab ausgegeben wurde. Seit Napoleons Ägyptenbesuch stieg das Interesse daran, Alexanders letzte Ruhestätte zu finden.

Im letzten Jahr stießen Ausgräber auf dem Gelände des Lateinischen Friedhofs auf einen sensationellen Fund: Sie legten ein Monument aus massiven Alabaster-Blöcken frei, „das für Ägypten einzigartig ist“, so der derzeitige Kopf der französischen Alexandria-Forscher, Jean-Yves Empereur.

Alabaster war im pharaonischen Ägypten heiligen Stätten vorbehalten. Nach Angaben des griechischen Geografen und Geschichtsschreibers Strabon, der etwa um 25 vor Christus Alexandria besuchte, lag auf diesem Areal die königliche Nekropole mit der Gruft der Ptolemäer-Herrscher und damit auch das Grab Alexanders.

„Nur hier kann er liegen“, fand auch der Doyen der ägyptischen Alexandrologen, Fausi al-Facharani. Der hochbetagte Professor setzte kurz vor dem Millenniumswechsel auf dem weitläufigen Gottesacker, der unterdessen der Universität Alexandria als Botanischer Garten ihrer Landwirtschaftlichen Fakultät dient, sechs strategische Stichgrabungen an. Der Mangel an Geldern ließ den Wissenschaftler unter dem Dschungel aus Bananenstauden, Gummibäumen und Zypressen nicht recht vorankommen. Zudem verhedderte er sich in Kleinkriege mit Behörden um die Grabungserlaubnis. Dabei mag auch das grundlegende Desinteresse der heutigen Elite Ägyptens an einer Periode mitgespielt haben, die zwischen dem Ende der Pharaonen-Dynastien und der Ankunft des Islam lag. In diesen gut tausend Jahren beherrschten Fremde das Land – Assyrer, Perser, Griechen, Römer.

Facharani starb verhärmt, die Grabungen wurden eingestellt und erst unter dem Franzosen Jean-Yves Empereur Ende 2002 wieder aufgenommen. Denn inzwischen hatten durch Vermittlung aus Deutschland Geophysiker einer Leipziger Spezialfirma Bodenuntersuchungen angestellt und mit bemerkenswerten Ergebnissen und Schlussfolgerungen aufgewartet. Das Durchleuchten des Untergrunds mit Georadar auf der Suche nach der bedeutendsten Reliquie des Hellenismus hatte, so schien es, unweit des Alabaster-Monuments in vier bis acht Metern Tiefe weitere Alabaster-Quader geortet – „ein sicherer Hinweis auf ptolemäische Grabanlagen“, frohlockte Empereur. Zu früh gefreut.
Der Franzose ließ erneut buddeln, doch er buddelt bis heute ohne spektakulären Erfolg. Gefunden wurden zwar Brunnen, Labyrinthe, Gesteinsquader, Scherben und Münzen aus der frühen Ptolemäerzeit, also bald nach Alexanders Tod. Doch auf Grabgewölbe oder eine Gruft stieß man bislang nicht.

Grab von Kyros

Grab von Kyros

Gleichwohl hat Empereur seinen Optimismus nicht eingebüßt. Er ist sicher, im Bereich der Sema-Nekropole zu graben.
Nur machen ihm mehrere Handicaps zu schaffen, deren größtes sich kaum beseitigen lässt:
Unmittelbar hinter dem Alabaster-Monument, wahrscheinlich über dem einstigen Sema, erstreckt sich ein jüngeres Gräberterrain von etwa einem Quadratkilometer Weite, das als unantastbar gilt.

Anfang des 20. Jahrhunderts kam Alexandria als Multikulti-Habitat von Arabern, Griechen, Armeniern und Juden zu einer neuen Blüte.  Hier liegen die Friedhöfe von Alexandrias einstigen und jüngsten Bewohnern – von koptischen Christen, Griechisch-Orthodoxen, Protestanten, Juden, Freimaurern, Armeniern, von britischen und französischen Weltkriegssoldaten.
„Da haben wir keinerlei Chance, irgendetwas umzustülpen“, hadert der französische Archäologe, „da machen die Kirchen nicht mit“.

Allein im Bereich des Botanischen Gartens wären noch weitere Grabungen möglich, obwohl Alexandrias Gouverneur damit begonnen hat, einen Vergnügungspark zu errichten. Dieses Projekt ließ Ägyptens Präsident Husni Mubarak dann mit einem Machtwort stoppen. Die Order des Staatschefs zeigte noch eine andere Wirkung: Die Bulldozer, die bereits begonnen hatten, einen Teil des historischen Osthafens der antiken Weltmetropole zuzuschütten, um den Bau einer Tiefgarage vorzubereiten, wurden unverzüglich abgezogen.
In nur acht Metern Tiefe des alten Hafenbeckens waren durch ein Seebeben abgesunkene, zum Teil noch gut erhaltene Tempel- und Palastanlagen aus der Ptolemäerzeit geortet worden. Die Archäologen und Historiker der Nilrepublik atmeten auf. Auch im Bereich des Botanischen Gartens sollen die Archäologen ihre vermutlich letzte Chance erhalten, mit dem Aufstöbern des Alexander-Grabmals eine Jahrhundert-Sensation zu präsentieren – einen Coup, der durchaus vergleichbar wäre mit dem Fund der Grabkammer des Pharaos Tutanchamun in Thebens Tal der Könige. Oder war am Ende, was einige Forscher glauben, gar das Alabaster-Monument die letzte Ruhestätte Alexanders?

Die unbearbeiteten Außenseiten der innen glatt polierten Alabaster-Quader legen nahe, dass sie in der Erdummantelung eines Hügelgrabs steckten. Sie sind eindeutig früh-hellenistisch und ähneln im Baustil der Zwei-Kammer-Gruft, die der griechische Archäologe Manolis Andronikos 1977 beim nordgriechischen Vergina unter einem 13 Meter hohen Erdhügel fand: Ein Goldschrein darin enthielt die in Purpurgewebe gehüllten Knochenreste des Makedonenherrschers Philipp II., des Vaters von Alexander.
Jean-Yves Empereur will nicht ausschließen, dass das durch Betonstützen verunstaltete Alabaster-Monument die Vorkammer des Alexander-Grabmals war. Nur leider: Träfe diese Annahme zu, dann wäre das eigentliche Grab des Gottkönigs im Zerstörungsschutt der Jahrhunderte endgültig verschwunden.

 

Alexander, Portal zur Krypta

Alexanders Grab?, Portal zur Krypta

Aber auch ein Team polnischer Archäologen behauptete im April 2014 Alexanders letzte Ruhestätte gefunden zu haben.

Ein Team von Archäologen und Historikern aus dem polnischen Zentrum für Archäologie, dass die Durchführung  einige der Forschung in der Krypta einer alten christlichen Kirche forschte, habe ein Mausoleum aus Marmor und Gold gefunden, das auch das lange verloren Grab von Alexander III  sein könnte. Die Fundstätte wird in einem Gebiet namens Kom el-Dikka liegt im Herzen der Innenstadt von Alexandria, nur 60 Meter von der Moschee Nebi Daniel, wo bereits viele Ausgrabungen durchgeführt wurden.

Das große Denkmal, offenbar abgedichtet und versteckt im 3. oder 4. Jahrhundert nach Christus, möglicherweise um es vor der Zerstörung der neuen arabischen Herren zu schützen. Das gesamte Gelände ist ein Zeugnis für den multikulturellen Charakter des Alexanderreiches, die Kombination künstlerischer und architektonischer Einflüsse von griechischen, ägyptischen und persischen Elemente  mazedonischen Herkunft. Die Inschriften, meist in der griechischen, aber auch auch ein paar ägyptischen Hieroglyphen erwähnen, dass er in einem Mausoleum allein als König der Könige, und Eroberer der Welt, Alexander III.“ bestattet sei.

Die Krypta enthielt einen zerbrochenen Sarkophag aus Kristallglas, möglicherweise während der Plünderung und politische Unruhen, die Alexandria während der Herrschaft von Aurelian kurz nach AD 270 erreichten. Es hielt 37 Knochen, meist gebrochen oder schwer beschädigt, vermutlich alle aus die gleichen männlichen Erwachsenen. Ein Kohlenstoff-Analyse ist bereits im Gange, um das Alter der Knochen zu bestimmen, und eine Batterie von anderen Tests werden erwartet um festzustellen, ob die Knochen vom mazedonischen König sind.  Seitdem ist nichts mehr von den Polen zu hören.

Alexander und die Bundeslade?

Eine wenig bedachte Alternative wäre, das die Überreste Alexanders in eine Larnax aufbewahrt wären die ihn auf der Reise von Babylon über Jerusalem nach Alexandria begleitete und die nach dem natürlichem Zerfall des Körpers die Knochen aufnahm und noch Jahrhunderte später ausgestellt worden ist. Eine Lanarx ist eine Knochen- oder Aschekiste. Eine vergoldete Lanarx wurde auch für Alexanders Vater Philipp II. benutzt. Als Mythos bietet sich die Bundeslade der Bibel an, die zwar älter (aus der Zeit Moses bei der Landnahme) stammen  soll, doch tatsächlich ist eine hölzerne Lanarx in Kanaan garnicht üblich. Wenn Moses mit Thutmoses I. und dessen Kriegszug bis zum Euphrat identisch ist, wäre das völlig unüblich, denn Pharaonen ließen ihre Gesetzestexte nicht herum tragen, man stellte eher eine Stele auf und fertig.

Lanarx oder Bundeslade

Lanarx oder Bundeslade, das ist hier die Frage

Laut der biblischen Beschreibung (Ex 25,10-22 EU)  war die Lade eine innen wie außen mit Gold überzogene Truhe aus Akazienholz, an der goldne Ringe angebracht waren durch die die beiden Tragebalken gesteckt wurden. Nach biblischen Angaben betrugen ihre Abmessungen 130 x 80 x 80 cm (L x H x B). Der Deckel konnte abgenommen werden. Auf ihr thronten zwei Cherubim, die schützend ihre Flügel gegeneinander und über sie ausbreiteten.
Unter einem Cherubim versteht man ein geflügeltes Mischwesen aus Tier und Mensch, meisst ein Löwe. So etwas gab es zu Alexanders Zeiten im ganzem Perserreich zu sehen, denn die assyrischen Sargoniden ließen soetwas in Nimrud, in Korsabad und vielen anderen Stätten errichten. Die Perser nutzten diese Symbolik weiter.
Nach persischer und Babylonischer Sitte breiten sich zwei Paar Flügel über den Herrscher aus.

Dieser könnte durch ein Abbild auf einer Steintafel oder direkt auf dem Truhendeckel zwischen den beiden Cherubim plaziert gewesen sein.  Auch eine Bronze, Goldplatte oder eine Büste wäre denkbar.
Darstellung von Löwen sind im Macedonenreich bereits im 4. Jhd. v. Chr. belegt und Alexander hatte ja förmlich einen Löwen erlegt, denn sein Feind war gigantisch im Gegensatz zum Zwergstaat der Macedonen.

Alternativ könnte die Bundeslade auch eine altpersische Lanarx eines Archämidenherrschers (z.B. der besonders verehrte Dareios I. oder vielleicht auch der letzte Dareios III.) gewesen sein, den die frühen Juden schlichtweg aus einem Grab „organisierten“. Daher durften auch nur Priester die Bundeslade sehen. Das würde einiges der Heimlichkeiten um die Bundeslade erklären.

Zu guter Letzt noch eine Alternative Erklärung zum Nase jucken.
Oktavian soll laut Mythos die Nase Alexanders abgebrochen haben. Das ist bei einer Mumifizierten Leiche eher unwarscheinlich, denn die ist ja gut verpackt. Bei einem verwesenden Leichnam dürfte keine Nase mehr existieren sondern nur noch die Knochen.
Vielleicht hat Oktavian nicht die Nase der Mumie von Alexander abgebrochen, sondern die der großen Sphinx von Giza, denn die fehlt ja auch. Vielleicht stellt die Sphinx sogar Alexander als Pharao dar, denn ihr Kopf ist im Vergleich zum Körper deutlich kleiner. Es gibt bereits verschiedentlich Vermutungen das dort vorher ein normaler Löwenkopf gewesen, aus dem man sehr viel später einen Menschenkopf formte. In dem Falle hätte Oktavian tatsächlich eine Nase von Alexander abgebrochen, nämlich die des Alexander-Sphinx. Ist natürlich nur eine Vermutung, aber wer weiss das schon genau.

Auf jeden Fall wird der Mythos Alexander wohl nie enden. Aber wir haben durchaus Chancen Alexanders DNA heraus zu bekommen, falls man seine Verwandten genetisch noch bestimmen kann. Das wäre doch wirklich mal interessant.

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