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Nation der Lakota-Sioux verlässt Amerika

Lakota-Sioux verlässt Amerika und gründet ihre eigene Nation
(Übersetzung Remo Santini)

Amerika betrog sie und alle anderen Ureinwohner. Über die gesamte Geschichte der USA, und vorher, dominierte die Politik der Völkermords.

Der Historiker Ward Churchill erklärte vier Jahrhunderte systematischen Abschlachtens. Er behandelte die Zeit von 1492 bis 1892. Er fährt mit dem weiter, was heute gegen die Kultur der Ureinwohner unternommen wird.

Churchill schätzte, dass man etwa 100 Millionen Menschen der Ureinwohner in beiden Amerikas „mit Äxten und Schwertern zerhackt, lebendig verbrannt und von Pferden zertrampelt, im Spiel gejagt und den Hunden verfüttert, erschossen, geschlagen, erstochen, für Kopfgeld skalpiert, an Fleischhaken aufgehängt und auf dem Meer über Bord der Schiffe geworfen, als Arbeitssklaven zu Tode geschunden, absichtlich verhungern und zu Tode erfrieren lassen hat bei einer Vielzahl von erzwungenen Märschen und Internierungen, und sie in einer unbekannten Zahl von Fällen absichtlich mit epidemischen Krankheiten infiziert hat“.

Die Zerstörung ihrer Kultur geht in neuen Formen weiter. „Der amerikanische Holocaust war und bleibt beispiellos hinsichtlich seines Umfangs, seiner Grausamkeit und seiner Fortdauer über die Zeit.“

Schweigen und Bestreiten unterdrücken, was geschah und was heute weitergeht. Versuchen Sie irgendwo in den wichtigsten amerikanischen Medien einen Bericht darüber zu finden. Nahezu nichts wird darüber gebracht und schon gar nicht erklärt.

Die Überlebenden stellen einen winzigen Teil der ursprünglichen Zahl dar. Auch sie symbolisieren die langjährige amerikanische Tradition des Gemetzels und der Bösartigkeit. Nach Jahrhunderten des systematischen Abschlachtens schätzt das statistische Amt auf etwa eine Viertelmillion USA-Überlebende. Und diese leben in einem ewigen Kampf, um über die Runden zu kommen.

Raphael Lemkin definierte „Genozid“ als:

„die Zerstörung einer Nation oder ethnischen Gruppe“, was anderen Begriffen wie „Tyrannenmord, Ermordung, Kindstötung, usw., entspricht.“ (Er) muss nicht notwendigerweise die Zerstörung einer Nation bedeuten, außer er würde durch Massentötungen erreicht. … Wenn er beabsichtigt ist … was bedeutet, dass es einen koordinierten Plan (zum Zerstören) der essentiellen Fundamente des Lebens einer nationalen Gruppe gibt, mit der Absicht, sie zu eliminieren oder sie beträchtlich zu schwächen oder ihr zu schaden.“

„Pläne zum Völkermord beinhalten die Auflösung … von politischen und sozialen Institutionen, Kultur, Sprache, nationalem Empfinden, Religion, wirtschaftlicher Existenz, persönlicher Sicherheit, Freiheit, Gesundheit, Würde und des menschlichen Lebens.“

Die Genfer Konvention von 1948 über die Prävention und Bestrafung des Verbrechens des Genozides definiert ihn gesetzlich wie folgt:

„jeder (Akt wie jene Obenstehenden) mit der Absicht, teilweise oder ganz die nationale, ethnische, rassische Gruppe durch Töten ihrer Mitglieder zu zerstören; indem ihnen ernsthafte körperliche und mentale Verletzungen beigebracht werden; (oder) oder (sie) absichtlich Bedingungen aussetzen“, die sie teilweise oder ganz zerstören könnten.

Das Zerstören der Kultur der Menschen, sie an der Ausübung ihrer Religion hindern, sie am Sprechen ihrer eigenen Sprache und/oder am Weitergeben ihrer Traditionen an die neuen Generationen hindern, dies sind völkermörderische Akte.

Die konstitutionellen Verfügungen lassen es nicht zu, dass die Regierung die Menschen missbraucht oder ihnen ihre Rechte verweigert. Sie ermächtigen nicht zu Völkermord, weder im Inland noch im Ausland. Sie ermächtigen nicht zum Diebstahl oder zur Besetzung ihres Landes.

Gleichwohl werden rechtsverbindliche Prinzipien mit Füßen getreten. Amerika, Israel und ihre schurkischen NATO-Partner vergewaltigen sie ungestraft. Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschheit und Völkermord sind die offizielle Politik. Millionen von Leichen zeugen davon.

Am 17. Dezember 2007 begab sich eine Delegation des Volkes der Lakota nach Washington. Sie erklärten die Unabhängigkeit. Sie nannten dies „den letzten Schritt des am längsten laufenden Rechtsstreites“ in der Geschichte.

Es handelt sich nicht um ein Einstellen, sagten sie. Es ist ein rechtmäßiger „unilateraler Rückzug“ von Vertragsverpflichtungen, wie es unter der Wiener Vertragsrechtskonvention von 1969 zulässig ist.

Damals sagte Russell Means, Führer des AIM (Bewegung der amerikanischen Indianer):

„Wir sind nicht länger Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika, und alle, die in der Fünf-Staaten-Zone leben, die unser Land umfasst, sind frei sich uns anzuschließen.“

„Wir bieten jedem die Bürgerschaft an, unter der Bedingung, dass er auf die US-Bürgerschaft verzichtet.“

„Die Kolonialherrschaft der Vereinigten Staaten ist zu Ende.“

Unterzeichnete Dokumente wurden dem Außenministerium übergeben. Die Souveränität war deklariert. Die Republik von Lakota war etabliert. Dies beruht auf dem Abkommen von Fort Laramie von 1851. Dieses Abkommen schuf die Große Nation der Lakota (Sioux). Es verkündet unter anderem:

„Das Territorium der Nation der Sioux oder Dahcotah, beginnend mit der Mündung des White Earth River, zum Missouri River; von dort in südwestlicher Richtung bis zu den Abzweigungen des Platte River, von dort hinauf zur nördlichen Abzweigung des Platte River, an einem Punkt, der als Red Buts bekannt ist, oder wo die Straße den Fluss verlässt; von da an entlang der Bergkette, die als Black Hills bekannt ist, bis zum Quellgebiet des Heart River; von da an den Heart River hinunter bis zu seiner Mündung; und von dort den Missouri River hinunter bis zum Ausgangsort.“

Das Abkommen gab dem Volk der Lakota Teile von Nordnebraska, die Hälfte von Süddakota, einen Viertel von Norddakota, einen Fünftel von Montana und weitere 20% von Wyoming.

Der unilaterale Rückzug von allen Abkommen und Verträgen ist längst gängige Politik geworden. Amerika hat seine Übereinkünfte nie eingehalten. Mehr darüber weiter unten.

Frühere Geschehen führten zu der Deklaration von 2007. 1974 unterzeichneten 5000 Delegierte des International Indian Treaty Council (Internationaler Rat der Indianischen Abkommen), welche 97 nord- und südamerikanische Völker der Ureinwohner vertraten, eine Deklaration der fortwährenden Unabhängigkeit.

Es war ein „Manifest, welches die Weisheit von Tausenden von Menschen, der Vorfahren, repräsentiert, und das Große Mysterium unterstützt die Rechte der Nationen der Ureinwohner frei zu leben und alle Maßnahmen zu ergreifen, die für die Souveränität notwendig sind“.

Zahlreiche Ältere stimmten dem zu. Sie repräsentierten die zu einem freien Leben geborenen Vorfahren. Sie gaben den Delegierten zwei Mandate:

1. Internationale Anerkennung gewinnen. Im September 2007 bestätigte die UNO-Deklaration die Rechte der Ureinwohner.

2. „Wir müssen uns immer daran erinnern, dass wir einst freie Menschen waren. Tun wir das nicht, werden wir aufhören Lakotas zu sein.“

Das Recht, zu ihrem einstigen freien und unabhängigen Status zurückzukehren, war festgestellt. Am 17. Dezember 2007 deklarierten sie das formell.

In dem Fall „Vereinigte Staaten gegen Nation der Sioux“ von 1980 bestätigte der Oberste Gerichtshof eine Entschädigungssumme von 105 Millionen USD an acht Sioux-Stämme. Dies war die Entschädigung für verlorenes Land. Das ihnen auf gesetzlose Weise weggenommen wurde.

Der Gerichtshof verweigerte jedoch, was die Sioux-Völker am meisten wollten – ihr Land zurück. In der Folge lehnten sie das Geld ab. Sie machten ihre souveränen Rechte erneut geltend.

Zweiunddreißig Jahre von Zinseszins macht aus der Entschädigung von 1980 heute 400 Millionen USD. Das ist ein winziger Teil von dem, was das Volk der Sioux verlor. Sie verlangen und haben Anrecht auf das, was ihnen rechtmäßig gehört. Amerikas höchstes Gericht hat keine Souveränität über ihre Rechte. Das politische Washington auch nicht.

Die Lakota sagen, die US-Gesetze unterstützten sie. Systematisch brach Amerika die Abkommen und stahl ihr Land. Es ist ihr Land, und sie wollen es zurück. Die Republik Lakota erhebt Anspruch darauf.

Am 29. September 2012 wiederholte Means, was er und andere im Dezember 2007 verkündet hatten:

„Wir sind nicht mehr Bürger der Vereinigten Staaten, und all jene, die in der Zone der fünf Staaten leben, die unser Land umfasst, sind frei sich uns anzuschließen.“

Er zählte seit Langem bestehende Probleme und Missstände auf. Darunter befinden sich der Landdiebstahl, Ausplündern der Bodenschätze, Armut, Arbeitslosigkeit, Repression und eine allumfassende menschliche Verworfenheit. All dies ist aus den Augen, aus dem Sinn.

Die Republik von Lakota beschreibt den weiterhin andauernden Genozid wie folgt:

1. Sterblichkeit

Die Lebenserwartung für einen Lakota-Mann beträgt weniger als 44 Jahre. Dies ist die tiefste Rate von allen souveränen Ländern. Es ist die höchste in Amerika. Die Kindersterblichkeit ist dreimal höher als der amerikanische Durchschnitt. Krankheiten sind eines der Hauptprobleme. „Krebs ist nun auf epidemischem Niveau.“

Die Selbstmordrate unter Teenagern ist um 150% höher als der amerikanische Durchschnitt. Ein Viertel der Lakota-Kinder werden durch zugewanderte Leute gefördert oder adoptiert. Dieses Vorgehen zerstört ihre Identität und die Kultur. Ward Churchill nennt dies: Töten des Indianers, Retten des Menschen.

2. Krankheit

Tuberkulose ist 800% höher als der amerikanische Durchschnitt. Gebärmutterhalskrebs ist fünfmal höher. Diabetes ist acht Mal häufiger als der Landesdurchschnitt. Das Bundeswarenprogramm für Lebensmittel liefert völlig überzuckerte Lebensmittel. Diese tragen zu der schlechten Gesundheit bei.

3. Armut

Das mittlere jährliche Einkommen beträgt zwischen 2600 bis 3500 USD. Die Armut betrifft 97% der Lakotas. Viele Familien können sich lebensnotwendige Güter nicht leisten, die die meisten Leute als selbstverständlich betrachten. Im Winter benutzen viele den Backofen zum Heizen. Von einfachen Luxusgütern hat man noch nie etwas gehört. Das Leben ist hart, gnadenlos, zermürbend und unerbittlich.

4. Arbeitslosigkeit

Sie liegt bei 80% oder höher. Korruption, Vetternwirtschaft und Gleichgültigkeit in der Regierung zerstören normale Gelegenheiten des Lebens.

5. Wohnungswesen

Im Winter sterben ältere Menschen an Unterkühlung. Sie frieren sich zu Tode wegen mangelnder Heizung. Ein Drittel der Häuser hat keine Trinkwasser- und Abwasserleitungen. Etwa 40% haben keine Elektrizität. Etwa 60% der Familien haben kein Telefon.

Des Weiteren sind 60% der Häuser mit einem potentiell tödlichen Schimmelpilz befallen. Es leben im Durchschnitt 17 Personen in jedem Haushalt. Viele Wohneinheiten haben nur zwei oder drei Räume. Es gibt Häuser, die für sechs bis acht Leute gebaut sind, aber es leben bis zu 30 darin.

6. Drogen und Alkohol

Über die Hälfte der Erwachsenen kämpfen mit Süchten und Krankheiten. Der Alkoholismus beeinträchtigt 90% der Familien. Man weiß von zwei Metamphetamin-Laboratorien, die in Betrieb sind. Die Behörden haben sie nicht geschlossen.

7. Inhaftierung

Die Inhaftierung von Leuten indianischer Abstammung übersteigt jene der Weißen mit 40%. Die Ureinwohner machen 2% der Bevölkerung Süddakotas aus. Aber sie machen 21% der Inhaftierten aus. Die Indianer haben die zweithöchste Insassenrate in den Staatsgefängnissen in Amerika. Die meisten leben in Bundesreservaten. Weniger als 2% leben da, wo die amerikanischen Staaten die Rechtsprechung haben.

8. Kultur

Sie ist von der Auslöschung bedroht. Es ist die Politik des Bundes, sie zu zerstören. Nur 14% der Lakotas sprechen ihre Sprache. Sie wird nicht an die Generationen weitergegeben.

Der fließend Lakota Sprechende ist durchschnittlich 65 Jahre alt. In einer weiteren Generation oder vielleicht weniger werden nur noch wenige oder gar keine übrigbleiben. Das Sprechen der Lakotasprache ist in den amerikanischen Staatsschulen nicht erlaubt und wird auch nicht gelehrt. Und auch sonst wird kaum etwas über die Geschichte und Kultur der Ureinwohner gelehrt. Amerika will, dass sie zerstört und vergessen werden.

Der Kampf der Lakotas begann mit dem Kauf von Louisiana von 1803. Sie nennen dies „Fantasie“-US-Geschichte. Damals verkaufte Frankreich Amerika 530 Millionen Acres (Morgen = ~4047m²) Ureinwohnerlandes für 15 Millionen USD. Die Lakotas waren die Besitzer eines Teils davon. Sie oder andere indigene Völker wurden nicht konsultiert.

Sie sind immer systematisch ignoriert und vergewaltigt worden. Von 1778 bis 1871 verhandelte Washington über 372 Abkommen. Ihre Verfügungen wurden systematisch mit Füßen getreten. Amerikas Eroberung des Westens beinhaltete das Überfallen, das Legen von Umgebungsbränden, Diebstahl und Besetzung ihres Landes. Das ist es, wie ein Imperium vorgeht. Es ist überall dasselbe.

Über das gesamte 19. Jahrhundert (und früher) war Washington mit militärischen, legalen und politischen Kämpfen gegen die indigenen Völker beschäftigt. Ihre Rechte wurden ihnen verachtungsvoll verweigert. Auf diese Weise ist das heutige Amerika geschaffen worden.

Der Vertrag von Fort Laramie von 1851 wurde systematisch gebrochen. Und das gleiche geschah mit den Bestimmungen aller anderen Verträge. Von 1866 – 1868 ließ Washington den Bozeman-Pfad durch das „Herz der Lakota-Nation“ gehen. Dies war eine Abkürzung zu den Goldfeldern in Montana. Entlang dieser Route wurden auf gestohlenem Land militärische Forts gebaut. Dies war eine Verletzung der Bestimmungen des Vertrages von 1851. Daraus ergaben sich Kämpfe. Washington handelte einen Frieden aus. Dann folgte der Fort-Laramie-Vertrag von 1858. Die Ureinwohner dachten, sie hätten gewonnen, aber es war ein illusorischer Pyrrhussieg.

Die einseitige Crow-Dog-Entscheidung des Obersten Gerichtshofes von 1883 machte da keinen Unterschied. Das Gericht anerkannte die Freiheit und die Unabhängigkeit der Lakotas. Es entschied, dass die Rechtsprechung in internen Angelegenheiten ausschließlich Sache der Stämme sei. Das machte nichts.

Die transkontinentale Eisenbahn erleichterte die Entwicklung und den Raub von Land und Bodenschätzen.

1885 verabschiedete der Kongress ein Gesetz über schwere Verbrechen. Dieses Gesetz dehnte die Zuständigkeit der US-Rechtsprechung bis ins Territorium der Lakota aus. Im selben Jahr wurde die letzte große Büffelherde eliminiert. Einst betrug ihre Zahl 60 Millionen. Die Ureinwohner waren von ihnen abhängig für Nahrung.

1887 verabschiedete der Kongress das Allgemeine Zuteilungsgesetz (Dawson-Gesetz). Es beendete den gemeinschaftlichen Besitz von Reservationsland. Es verteilte Parzellen von 160 Morgen an einzelne Indianer. Die Stämme verloren so Millionen von Morgen. Reiche Rancher bewirtschaften sie heute.

1888 begann der Kongress, den Indianern ihre spirituellen und Gebetszeremonien zu verbieten. Dies war Teil der Zerstörung der Ureinwohnerkultur. 1891 wurde ein Beauftragter für indianische Angelegenheiten ernannt. Dies diente dazu, sicherzustellen, dass die indigenenVvölker die Gesetze des weißen Mannes befolgten.

Es folgten noch viel mehr Missbräuche. Im Fall Lone Wolf gegen Hitchcock (1903) anerkannte der Oberste Gerichtshof völlig illegal eine nahezu absolute, uneingeschränkte Macht des Kongresses hinsichtlich indianischer Angelegenheiten.

Dadurch konnten die amerikanischen Behörden hindernislos Stammesland und Bodenschätze stehlen. Sie taten dies unter dem Vorwand, so ihren Verpflichtungen dem Bund gegenüber nachzukommen.

Dieses Vorgehen schaffte unilateral fundamentale indigene Rechte ab. Der Gerichtsentscheid wurde dazu benutzt, Hunderte von Abkommen zu verletzen. Wie andere Ureinwohnervölker auch wurden die Lakotas schmerzlich geschädigt.

Ihre heiligen Black Hills (Schwarze Berge) wurden ihnen gestohlen. Und natürlich die sich in ihnen befindlichen wertvollen Bodenschätze. Die Lakotas wollen das zurückhaben, was ihnen rechtmäßig gehört. Ihre Vorfahren glaubten, der Fort-Laramie-Vertrag von 1868 verschaffe ihnen den Sieg. Sie hatten sich geirrt.

Und dann, 1904, sogar noch nach Lone Wolf gegen Hitchcock, glaubten einige, dass der Vertrag „das einzige Beispiel in der Geschichte der Vereinigten Staaten war, wo die Regierung einen Krieg anfing und nachher einen Frieden aushandelte, bei dem sie alles zugestand, was der Feind forderte, ohne im Gegenzug etwas zu verlangen.

Bis zum Gesetz über die indianische Staatsbürgerschaft von 1924 befanden sich die indigenen Völker in der Lage, dass man ihnen etwas verweigerte, wozu niemand das Recht hatte. Tatsächlich räumten ihnen die Gesetze ein, nominal überhaupt niemals existiert zu haben.

Die gesamte Geschichte der indigenen Völker Amerikas widerspiegelt entsetzliche verlorene Kämpfe. Von 1492 an bis heute erlebten sie, wie ihnen Versprechungen gemacht wurden, nur um dann wieder gebrochen zu werden. Was übrigbleibt sind entrechtete Menschen. Die meisten sind bar jeder Hoffnung.

Ob in Reservationen oder assimiliert, sie sind aus den Augen, aus dem Sinn. Einst lebten sie friedlich auf ihrem eigenen Land. Die weißen Siedler veränderten die Dinge. Die westliche Zivilisation zerstörte ihre Lebensweise. Da drin liegt absolut nichts Zivilisiertes.

Sie werden entweder ignoriert, verspottet oder in Filmen und in der Gesellschaft dämonisiert. Man nennt sie Trunkenbolde, Bestien, Primitive oder Wilde. Amerika war schon immer eine weiße suprematistische Gesellschaft.

Reiche, mächtige Elitisten herrschen darin. Die Ureinwohner und auch die meisten anderen Leute zählen nicht. Sie werden systematisch benutzt und missbraucht. Um ihre Bedürfnisse kümmert sich niemand. Dies ist die amerikanische Art und Weise.

Statement:

Ich befürworte die Initiative der Lakotah die als First Nations ein uraltes Recht auf ihr Land haben.
Dies ist das Land der Lakotah. Wakan Tanka ist bei euch.

Links:
Sioux Nation
Republik of Lakotah

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